Sonntag, 30. Juni 2013

[In my Mailbox] KW # 26/2013


Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Gier, Kerstin - Silber (1/3) Das erste Buch der Träume (Juni 2013)
Schmidt, Heike Eva - Moorseelen
Bilen, Tracy - Wie der Vater so der Tod
Herwig, Ulrike - Mein Gott, Wanda

Herwig, Ulrike - Tante Martha im Gepäck


Steht irgendeins der Bücher noch auf eurem Wunschzettel? 
Oder kennt ihr schon eins davon?


[Themenwoche] Buchblogger empfehlen: Sommerbücher - Tag 7


Der letzte Buchtipp dieser Themenwoche kommt von mir :)



Für den Sommer empfehle ich folgenden Roman:

Engelmann, Gabriella - Syltroman (1) Inselzauber

"Inselzauber" spielt größtenteils im Winter, trotzdem habe ich es als Sommerbuch herausgepickt, denn es ist die ideale Sommerlektüre - schaut euch nur das Cover an! Außerdem ist es ein Inselroman und auch auf Sylt wird irgendwann Sommer, so dass das Buch auf jeden Fall in den Strandkorb oder auf den Liegestuhl passt.

Lizzy flieht aus ihrem bisherigen Leben in Hamburg nach Sylt, nachdem sie erfahren hat, dass ihr Freund sie in letzter Zeit mit einer seiner Angestellten betrogen hat. Sie besucht ihre Tante Bea, die dort eine Buchhandlung betreibt - habe ich schon mal erwähnt, wie sehr ich Bücher liebe, in denen es um Bücher geht??? Sehr empfehlenswert! Jedoch mit dem Risikofaktor, dass man nach dem Lesen selbst einen Buchladen eröffnen möchte :)

An dem Buch hat mir einfach alles gefallen. Gabriella Engelmann hat ihre Charaktere toll gezeichnet, man merkt ihr an, dass sie für den Roman vor Ort recherchiert hat und somit kann man sich beim Lesen alles bildlich vorstellen. Die Story ist unterhaltsam, humorvoll und lässt sich Dank ihres tollen Schreibstils flüssig lesen. Super gute Unterhaltung für die warmen Sommertage!

PS: Wer "Inselzauber" schon kennt, der kann einfach die Fortsetzung "Inselsommer" lesen, die dieses Jahr erschienen ist.


Falls ihr meine Rezension zu diesem Buch lesen wollt, 
findet ihr sie hier:  Rezension


Hat euch diese Themenwoche Spaß gemacht? 
Ich hoffe es, denn die nächsten 2 Themenwochen dieser Art sind schon geplant :)

Wie fandet ihr die Literaturtipps, war für euch etwas dabei?


Samstag, 29. Juni 2013

[Rezension] Harrison, Kate - Soul Beach (1/3) Frostiges Paradies

Tot ist tot. Das ist niemals schön, aber es ist etwas, auf das man sich verlassen kann. Eine unabänderliche Tatsache, die nicht zur Diskussion steht. Das galt bisher auch für Alice, die immer noch um ihre Schwester trauert, welche vor knapp vier Monaten ermordet wurde. Doch am Tage ihrer Beerdigung erhält Alice eine Email - von ihrer Schwester. Sie lädt sie in die virtuelle Welt von "Soul Beach" ein. In diesem Strandparadies könne Alice wieder Kontakt mit ihrer Schwester aufnehmen. Ungläubig starrt Alice auf diese Email, geht zur Beerdigung ihrer Schwester und nimmt kurz darauf die Einladung an. Der Bildschirm öffnet ein neues Fenster und Alice ...

... befindet sich nun tatsächlich in einem Strandparadies. Auf ihrem Bildschirm sieht sie den Sand, eine traumhafte Kulisse und so beginnt sie sich etwas von der Realität abzuwenden und diese neue Welt zu entdecken und ihre Schwester jeden Tag aufs Neue online zu treffen. Aber Alice kann diese Momente nicht nur genießen, sondern sie stellt sich auch viele Fragen. Warum befindet sich Megan in dieser Welt? Warum herrschen hier so strenge Regeln? Warum sind alle anderen Personen hier ebenfalls jung, schön und tot? Und hat Megans Ermordung etwas damit zu tun, dass sie sich nun in Soul Beach befindet?

"Frostiges Paradies" ist der erste Band der "Soul Beach"-Trilogie, in der es um diese oben geschilderte Welt dreht, die Alice Stück für Stück erkundet. Ich hatte mir die Rezension einer Buch-You-Tuberin angeschaut und danach war ich angefixt - ja, auch ich lasse mich von anderen Rezensenten anstecken :) Leider konnte das Buch meine hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen, um das schon einmal vorwegzunehmen.

Ich war von Anfang an gespannt, was es mit Soul Beach auf sich hat. Dieses mysteriöse Geheimnis schwebt beim Lesen die ganze Zeit im Hintergrund und Alice löst stets nur kleine Teile dieses Rätsels - schließlich wird es ja noch zwei weitere Bände um Soul Beach geben. Ich fand es gut, dass die Protagonistin sich nicht komplett in dieser virtuellen Welt verliert. Sie dringt zwar ziemlich tief ein, zieht diese Welt auch teilweise der Realität vor, aber es gibt auch immer wieder wichtige Szene im realen Leben.

Kate Harrison hat sich für die Ich-Erzähler-Perspektive entschieden, so dass der Leser hautnah dabei ist und nicht nur Alices Handeln miterlebt, sondern auch alles über ihre Gedanken erfährt. Zusätzlich gibt es hin und wieder kurze Kapitel, die von Megans Mörder handeln und die für Spannung gesorgt haben, denn ich bin noch nicht wirklich überzeugt, welche Person hinter Megans Ermordung steckt. Egal, ob Harrison aus Alices Sicht oder die des Mörders berichtet, ihr Schreibstil ist stets flüssig und das gesamte Buch lässt sich gut lesen.

Größtenteils hat mir der Roman somit wirklich gefallen. Etwas irritiert war ich, dass Alice sich recht schnell von Megans Fall abwendet und sich auf etwas andere konzentriert, aber unter den gegeben Umständen konnte ich das einigermaßen verstehen. Schade fand ich nur, dass ich hinsichtlich der Spannung und der erzeugten Atmosphäre etwas enttäuscht wurde. Ich dachte, dass ich beides noch intensiver spüren würde, aber dem war leider nicht so. Stattdessen gab es eine Liebesgeschichte, die etwas ... nun ja ... abstrakt oder ominös war. Hätte jetzt für meinen Geschmack nicht Not getan, auch wenn ich generell nichts gegen Liebesgeschichten habe, aber so ganz passte das einfach nicht in das Szenario hinein. Außerdem blieb ich etwas enttäuscht zurück, da viele Informationen einfach noch nicht preisgegeben wurden. Das ist natürlich immer der Nachteil einer Trilogie, aber ein paar mehr Hintergründe zum Soul Beach, hätte ich mir gerne schon in Band 1 gewünscht.


Buchtrailer


Fazit:  Das Buch mit Sternchen zu bewerten, fiel mir dieses Mal echt schwer. Es gab Gutes, aber auch Enttäuschendes in diesem Roman. Schlecht war der Auftakt nicht, aber er blieb doch hinter meinen Erwartungen zurück - jedoch mit Potential für den nächsten Band. Da ich keine halben Sterne vergebe, habe ich mich noch ganz knapp für 4 Sterne entschieden. Allerdings muss der nächste Band wesentlich besser werden und sich nicht auf der Grundidee ausruhen.

  • Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
  • Verlag: Loewe Verlag (17. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785573863
  • ISBN-13: 978-3785573860
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Originaltitel: Soulbeach
  • englische Homepage zur Trilogie
  • Verlag:


 PS: Band zwei wird im englischen Original im August 2013 unter dem Titel "Soul Storm" erscheinen. Die deutsche Ausgabe wird voraussichtlich ab März 2014 erhältlich sein.

 




[Themenwoche] Buchblogger empfehlen: Sommerbücher - Tag 6


Der heutige Buchtipp kommt von:

Die Rezensentin

Ich heiße Annette und schreibe schon seit 2006 regelmäßig Rezensionen, die ich  hauptsächlich bei Amazon veröffentlicht habe. Seit ca. 2 Jahren habe ich einen eigenen Blog www.die-rezensentin.de, auf dem ich Rezensionen veröffentliche, aber auch oft über besuchte Lesungen berichte, oder neue Bücher vorstelle. 



Für den Sommer empfehle ich folgenden Roman:

"Die Hebamme von Sylt" von Gisa Pauly

Mein Sommerbuch ist " Die Hebamme von Sylt" von Gisa Pauly. Das Buch konnte man sich neulich gratis als eBook herunterladen und ich bin eigentlich ohne große Erwartungen daran gegangen. Ich hatte von der Autorin bisher auch noch nichts gelesen, deswegen war ich mehr als angenehm überrascht, als mir das Buch so gut gefiel.
 
Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert auf Sylt; die Protagonistin ist Geesche, die einzige Hebamme auf der Insel. Elisa und Hanna, zwei Mädchen aus völlig unterschiedlichen Kreisen, kommen beide in derselben Nacht bei Geesche zur Welt. Danach ist ihr Schicksal auf unerklärliche Weise miteinander verbunden. Niemand kann begreifen, warum die reiche, hübsche Comtesse Elisa die arme, verkrüppelte Hanna als Freundin ansieht.
 
Im Buch ist alles vertreten; Krimi, Mord, ungesühnte Verbrechen, Liebesgeschichten, aber es wird auch über den normalen Alltag im 19.Jahrhundert berichtet.
 
Für mich ist es ein richtiges Sommerbuch, weil man sich alles bildlich vorstellen kann; die kleinen Häuschen, die Dünen, das Meer. Man bekommt beim Lesen sofort Sehnsucht nach der Nordsee !!!
 

 
 
 Falls ihr Annettes Rezension zu diesem Buch lesen wollt, 
findet ihr sie hier:  Rezension


Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen von euch per Kommentar. Kennt ihr das Buch schon? Wie fandet ihr es? Hat euch der Literaturtipp neugierig gemacht? ...

Freitag, 28. Juni 2013

[Themenwoche] Buchblogger empfehlen: Sommerbücher - Tag 5



Der heutige Buchtipp kommt von:



Ich heiße Kathrin, bin am 11.12.1980 in Witten (Ruhrpott) geboren und wohne zusammen mit meinem Verlobten und meiner süßen Katze Lucy.

Zum Lesen bin ich schon sehr früh gekommen, akut begann es nach einem Umzug von der Innenstadt Wittens aufs ländliche. Dort hatten wir nur drei TV-Programme und somit bin ich zum Buch gekommen und bevorzuge es heute noch eher, als wie ein TV-oder Kinofilm.

Ich lese Queer Beet was die Genres angeht, jedoch kann ich mit SciFi nicht viel anfangen, sowie mit High-End Fantasy.

Im Februar 2012 bin ich dann zum bloggen gekommen, Katis-Buecherwelt entstand und es macht mir tierisch viel Spaß über mein Hobby zu berichten.


Für den Sommer empfehle ich folgenden Roman:

Crossfire – Versuchung – Sylvia Day

Eva eine starke Persönlichkeit zieht mit ihrem besten Freund nach New York um dort in ihrem Traumjob zu arbeiten. Doch dann trifft sie auf Gideon Cross, einen umwerfend aussehenden, dominanten und reichen Geschäftsmann. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und erleben ein Wechselbad der Gefühle, denn es verbindet die beiden eine tragische Vergangenheit …
Aufregende prickelnde Erotik, spannende Story und perfekt gestaltete Charaktere.

Für mich ein richtiges Hot-Summer Buch. Denn hier wird uns Lesern richtig heiß und am besten wir suchen uns schon mal eine Abkühlung. Dazu eine dramatische Vergangenheit und eine Liebesgeschichte, macht die Geschichte um Eva und Gideon zu etwas ganz besonderem.



Falls ihr Katis Rezension zu diesem Buch lesen wollt, 
findet ihr sie hier:  Rezension


Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen von euch per Kommentar. Kennt ihr das Buch schon? Wie fandet ihr es? Hat euch der Literaturtipp neugierig gemacht? ...

Donnerstag, 27. Juni 2013

[Themenwoche] Buchblogger empfehlen: Sommerbücher - Tag 4



Der heutige Buchtipp kommt von:



Ich heiße Damaris, Jahrgang '77, bin Mama von zwei kleinen Goldkindern und lese seit meiner frühen Jugend. Meine bevorzugten Genre sind Fantasy, Jugendbücher, Young- und New Adult, aber gerne auch mal ein Thriller. Neben meiner Familie ist das Lesen und alles drumherum mein größtes Hobby. Und seit ich dann Anfang 2011 meinen Bücherblog "Damaris liest." (www.damarisliest.de) gegründet habe, hat sich das nochmals gesteigert, so dass ich mich heute wahrscheinlich zu den Bookaholics zähle. Doch mit dieser Sucht kann ich gut leben, denn sie bringt mir Spaß und Wissen und schadet nicht :-) Außerdem möchte ich meinen Kindern in diesem Bereich ein Vorbild sein und sie schon früh zum Lesen motivieren. Ich könnte mir kein Leben ohne Bücher vorstellen!


Für den Sommer empfehle ich folgenden Roman:


An dieses Buch ging ich mit der Erwartung "wird sicher nett, verliebt und schmökerig". Gleich vorab: Das Buch ist besser, meine Erwartungen wurden übertroffen! Rockig und gar nicht kitschig, hat Patrycja Spychalski eine Geschichte geschrieben, die mir auch jetzt noch ständig in Gedanken ist. 

Die Geschichte über Frieda und Jeffer zieht einen in ihren Bann. Man fühlt sich, als hätte man das alles so ähnlich schon einmal erlebt - Musik, Bier, viele Zigaretten, Konzerte, Partys, aber auch ruhige Gespräche, Sternenhimmelbetrachung vom Dach und Kuscheln im Bett - man erkennt sich einfach wieder. Darum las ich das Buch teils wie im Rausch, innerhalb eines Tages war es weggeschmökert. Die Interaktion zwischen der schlagfertigen Frieda und Jeffer, dem coolen Ladysman mit Rockstarallüren, besitzt zwar eine gewisse Leichtigkeit, ist aber nicht konfliktfrei. Das Buch besitzt eine ganz eigene Art von Romantik. So ist das Ende dann auch sehr konsequent und nicht schmerzfrei - eben eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt.    

Fazit: Bei "Ich würde dich so gerne küssen" kann es passieren, das man das Buch nach dem Lesen noch etwas in den Händen hält, um das Gelesene sacken zu lassen. Es hat mich mitgerissen, was vor allem der herrlichen Musik und der authentischen Darstellung von Frieda und Jeffer geschuldet ist. Die Geschichte wird zu einem guten, wenn auch sehr konsequenten Ende gebracht. Die Folgehandlung liegt in der Fantasie des Lesers. Musikfans und Freunde von etwas anderen, romantischen Lovestorys - lesen! Rock on!!



Falls ihr Damaris High Five - 5 Sätze/5 Adjektive zu diesem Buch lesen wollt, 
findet ihr sie hier:  High Five


Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen von euch per Kommentar. Kennt ihr das Buch schon? Wie fandet ihr es? Hat euch der Literaturtipp neugierig gemacht? ...

Mittwoch, 26. Juni 2013

[Rezension] Mundt, Angélique - Tessa Ravens (01) Nacht ohne Angst

Die Psychotherapeutin Tessa Ravens kümmert sich engagiert um ihre Patienten in der Hamburger Universitätspsychiatrie. Trotzdem kann sie nicht verhindern, dass sich eine Frau erhängt. Kurz danach wird jedoch festgestellt, dass ihr Tagebuch und ihr Portemonnaie fehlen. Sollte es sich etwas nicht um einen Selbstmord gehandelt haben? Einige Tage später wird eine weitere Patientin tot aufgefunden - dieses Mal brutal ermordet. Hauptkommissar Torben Koster, sein Kollege Liebetrau und Tessa Ravens versuchen Licht ins Dunkel zu bringen. Aber wem kann man auf einer psychiatrischen Abteilung trauen? Wer spricht die Wahrheit, wer lügt absichtlich und wer leidet an paranoiden Wahnvorstellungen und taugt daher nicht als Zeuge?

Psychologie ist ein Feld, das mich schon immer sehr gereizt hat. Daher war ich auf den Roman gespannt, denn ein Krimi mit einer Psychotherapeutin als Protagonistin klang schon verlockend. Das Besondere dabei ist jedoch, dass die Autorin selbst den Beruf der Psychotherapeutin ausübt und somit weiß, wovon sie spricht. Ihre Erfahrungen spürt man auf jeder Seite. Sie erschlägt den Leser (zum Glück) nicht mit übermäßigem Fachwissen, aber alles wirkt fundiert und besonders Tessa Ravens' Verhalten ihren Patienten gegenüber fand ich sehr gelungen dargestellt. Im Gegensatz zu anderen Therapeuten, die ihre Patienten eher als Versuchskaninchen einer neuen Medikamentenstudie sehen, liegen Tessa die Menschen am Herzen und sie verfolgt stets das Ziel, ihnen zu helfen. Dieses wird genauso authentisch geschildert, wie der Alltag in der Psychiatrie und die Interaktionen auf Station.

"Nacht ohne Angst" hat kein extrem hohes Spannungspotential, welches meiner Meinung nach aber bei einem Krimi meistens nicht vorhanden ist. Mundt hat jedoch einen fesselnden Schreibstil und weiß zu unterhalten. Langweile kam nie auf und ich fand die Auflösung auch nicht vorhersehbar. Es gibt nämlich ausreichend Personen mit möglichen Motiven und/oder einer psychischen Krankheit, die evtl. etwas mit den toten Frauen zu tun haben könnten. Die Klärung des Falls fand ich zufriedenstellend, nachvollziehbar und gut gelöst. Ich würde gerne mehr über Tessa Ravens lesen.


Fazit:  Ein solider Krimi mit einer engagierten Therapeutin, vielen potentiellen Verdächtigen und tollen Einblicken in eine Psychiatrie. Gute Hamburger Krimiunterhaltung, auf deren Fortsetzung es sich sicherlich zu warten lohnt.


  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (10. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442746264
  • ISBN-13: 978-3442746262
  • Verlag:




[Themenwoche] Buchblogger empfehlen: Sommerbücher - Tag 3



Der heutige Buchtipp kommt von:




Mein Name ist Julia, ich wohne derzeit in Neuss und bin 25 Jahre alt. Ich liebe vielen Dinge und habe viele Hobbies, aber nur über eines führe ich einen Blog - das Lesen. Als ich klein war hat mir meine Mutter schon viel vorgelesen, da es ihre Leidenschaft ist und diese hat sie an mich weitergegeben. So bin ich u.a. mit den Büchern von Otfried Preußler großgeworden und seine Werke lese ich auch heute noch sehr gerne. Eine zeitlang habe ich nur historische Romane verschlungen, seit ca. 2 Jahren lesen ich querbeet, trotzdem ist es immer noch mein Lieblingsgenre geblieben. Querbeet heißt bei mir übrigens so ziemlich alles, auch Bilderbücher, aber ich bin kein Freund von Fantasy und Science-Fiction, außerdem findet man in meinem Regal vor allem Mainstream-Bücher.


Für den Sommer empfehle ich folgenden Roman:

Funkensommer von Michaela Holzinger
Hannah soll ständig auf dem Bauernhof ihrer Eltern mithelfen, weil ihr Bruder vor einem Jahr einen Unfall hatte und seitdem allergisch auf Heu reagiert. Natürlich findet sie das auf Dauer sehr nervig und versucht aus diesem Trott auszubrechen. Ihre beste Freundin Jelly will ihr dabei helfen und dann ist da auch noch Finn – der Sohn des Chefs ihres Bruders. Diese Konstellation stellt Hannah vor das nächste Problem, ihr Bruder wäre sehr verärgert wenn er das rausbekommen würde. Und überhaupt hat sich dieser seit seinem Unfall verändert, er wird schnell aggressiv und man kann nicht mehr mit ihm reden. Hannah hat einen aufregenden Sommer vor sich und versucht es allen recht zu machen, dabei aber sich selbst treu zu bleiben.

Michaela Holzinger konnte mich durch den tollen Schreibstil, die interessanten Charaktere und die gut durchdachte Handlung direkt in ihren Bann ziehen. Eigentlich hört sich der Klappentext gar nicht so spektakulär und spannend an, aber die Autorin schafft es eine unterschwellige Spannung aufzubauen die einen mitreißt. Es war wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen.

Man möchte wissen wie es mit Hannah und Finn weitergeht, ob sie sich gegen ihre Eltern durchsetzen kann, was genau mit ihrem Bruder los ist und welches Geheimnis Jelly hat. Das Buch ist wunderschön gestaltet. Das Cover bringt einem den Sommer direkt näher, darunter verbirgt sich ein hellblauer Einband und der Buchschnitt ist ungewöhnlicher Weise in Gelb gehalten.

Diese Gestaltung, der Schreibstil, die Spannung und die tollen Charaktere machen das Buch zu einem absoluten Sommer-Highlight, welches man gelesen haben sollte. Ich konnte mich immer wieder wegträumen und habe die Sommerhitze (von der hier in Deutschland nichts zu spüren war) gespürt. Ein heißen Sommertagen ist es recht drückend und es liegt ein Knistern in der Luft, wie vor einem Gewitter - genau das spürte man beim Lesen.




Falls ihr Julias Rezension zu diesem Buch lesen wollt, 
findet ihr sie hier:  Rezension


Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen von euch per Kommentar. Kennt ihr das Buch schon? Wie fandet ihr es? Hat euch der Literaturtipp neugierig gemacht? ...

Dienstag, 25. Juni 2013

[Rezension] Voosen, Jana - Pantoffel oder Held?

Franzi darf endlich ihr erstes Projekt leiten: Eine Werbekampagne für die Online-Kontaktbörse "DreamTeam", die eine Partnervermittlung anhand eines DNA-Tests bietet. Dieser soll feststellen, wen wir wirklich gut riechen können und lässt sich selbstverständlich auch nicht mit dem teuersten Parfum der Welt bestechen. Allein unsere Gene würden entscheiden, mit wem wir perfekt harmonieren. Franzi packt die Gelegenheit beim Schopf, aber alle bisher von ihr gedateten Männer stellten sich als Pantoffelhelden heraus. Mehr Pantoffel als Held, wohl gemerkt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, das gilt selbst für 34 jährige Singles, außerdem ist ihre Liste noch nicht komplett abgearbeitet und es gibt ja auch noch das reale Leben.

Generell bin ich absolut kein Chicklit Leser. So bieten die Bücher meistens nette, aber sehr eintönige Unterhaltung. Denn sind wir mal ehrlich, am Anfang verlieren die Frauen alles, Job, Beruf, Wohnung, dann wird ihnen auch noch eingetrichtert, dass ihre innere Uhr immer lauter tickt, dann kommt der falsche Mann ins Spiel und anschließend doch noch Mr. Right *gähn* Falls ich dann doch mal zu einem Roman dieses Genres greifen sollte, muss mich etwas besonders reizen und in diesem Fall war es tatsächlich die Idee mit dem DNA-Test, denn sind wir zum zweiten Mal ehrlich, so gaaaanz abwegig ist das Ganze nicht mehr. Onlinedating nimmt einen immer größeren Platz im Single-Zirkus ein und DNA auf Q-Tipp ist auch nichts Neues. Warum also nicht einmal nach genetischer Perfektion streben, statt gemeinsame Interessen zu suchen?

"Pantoffel oder Held?" ist der erste Roman von Jana Voosen, den ich gelesen habe, und wenn alle so gut sind, werde ich sicherlich noch weitere zur Hand nehmen! Der Schreibstil ist locker & leicht, wie es für einen Chicklit-Roman sein sollte, die Seiten fliegen nur so dahin und Franzi ist eine tolle Protagonistin, mit der man sich größtenteils sogar identifizieren kann. Voosens Humor, egal ob in witzigen Wortgefechten oder als ironische Gedankengänge der Protagonistin, hat genau meinen Geschmack getroffen und mich bestens unterhalten. Dazu kommt noch Oma Anni mit ihren verhunzten Redewendungen und einige der miesesten Dates ever - ohne, dass diese übertrieben oder unrealistisch dargestellt wurden. Mal verliert man eben und mal gewinnen die Anderen. Außerdem ist ja bekannt, dass man erst viele Frösche küssen muss, bis man den richtigen Prinzen findet.

Ich hatte natürlich gehofft, dass mit das Buch gefallen würde, sonst hätte ich es mir gar nicht erst zum Lesen ausgesucht, aber ich war echt überrascht, wie gut mir "Pantoffel oder Held?" tatsächlich gefallen hat. Davon will ich definitiv mehr!



Fazit:  Wollt ihr eine knuffige Protagonistin auf ihrem mühseligen, aber amüsanten Weg, den Traummann zwischen all den Pantoffelhelden zu entdecken, begleiten? Dann macht es mit diesem Buch. Voosens Humor und ihr Schreibstil haben mich mehr als überzeugen können.

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 5. A. (10. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453410130
  • ISBN-13: 978-3453410138
  • Verlag:


[Themenwoche] Buchblogger empfehlen: Sommerbücher - Tag 2



Der heutige Buchtipp kommt von:



Ich heiße Jessica, bin neunzehn Jahre alt und mir gehört der Blog „Jessis Bücherkiste“. Bloggen tue ich jetzt schon seit anderthalb Jahren und es macht mir Riesenspaß!



Für den Sommer empfehle ich folgenden Roman:

„Garantiert wechselhaft“ von Fanny Wagner und Carolin Birk.

Nina hat einen alten Gasthof in der fränkischen Schweiz geerbt und zieht kurzerhand von Berlin mit ihrer Tochter dort ein. 
Sie ist guter Dinge und malt sich schon eine tolle Zukunft in Wiestal aus. 
Wären da nicht einige Probleme, die da auf sie zukommen...unkooperative Nachbarn, das Haus ist eine Bruchbude, Handwerker, die ihre Aufträge nicht annehmen wollen, all das kommt auf Nina und ihre Tochter zu..  
„Garantiert wechselhaft“ ist die ideale Lektüre für den Sommer, weil das Buch relativ „leichte Kost“ ist.  
Der Schreibstil des Buches ist flüssig, erfrischend und angenehm zu lesen, das Buch liest sich schnell weg. 
Die Geschichte ist toll und zaubert dem Leser oft ein Grinsen ins Gesicht. 
Auch der fränkische Dialekt trägt seinen Teil dazu bei, dass das Buch sehr amüsant ist. Am Anfang noch relativ schwer, gelang es mir im Laufe des Buches immer besser, die Einwohner von Wiestal zu verstehen, wobei ich mir einige Sätze auch oft laut vorlesen musste. 
Das fand ich aber klasse und ein toller Nebeneffekt, der das Buch für mich zu etwas ganz Besonderem macht.



Falls ihr Jessis Rezension zu diesem Buch lesen wollt,
findet ihr sie hier:  Rezension


Wir würden uns über Rückmeldungen von euch per Kommentar freuen. Kennt ihr das Buch schon? Wie fandet ihr es? Hat euch der Literaturtipp neugierig gemacht? ...