Donnerstag, 31. Oktober 2013

[Das Autoren 1x1] Jana Voosen

 proudly presents:



Jana Voosen


© K.Riedhof

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Autorenwelt
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1. Seit wann schreibst du?
Mein erstes Theaterstück, Schneewittchen in Reimform, habe ich mit acht Jahren geschrieben, um es in meiner Schulklasse aufzuführen. Leider (oder wahrscheinlich zum Glück) ist es dazu nicht gekommen. Ich habe das Werk bei meinem letzten Umzug in die Finger bekommen und Tränen gelacht. Ich habe meine ganze Jugend hindurch geschrieben, meinen ersten Roman dann mit Anfang Zwanzig.

2. Warum ist „Autor“ für dich der beste Beruf der Welt?
Schreiben ist wie Träumen, nur gesteuert. Ich kann alles erleben, was ich mir nur vorstellen kann – und das in Jogginghosen und mit einem schönen Milchkaffee neben mir. Ich liebe es.

3. Beschreibe dein Buch / eins deiner Bücher in weniger als zehn Worten und verrate, auf welchen Titel sich die Beschreibung bezieht.
Tote Braut kämpft um ihre Liebe – „Allein auf Wolke Sieben“

4. Wo schreibst du am Liebsten bzw. hast du besondere „Rituale“ beim Schreiben?
Ich schreibe in meinem Arbeitszimmer, mit Blick in unseren traumhaften Hinterhof, der mich immer ein bisschen nach Paris versetzt. Ich brauche Ruhe, obwohl ich es cool finde, wenn Autoren zu Musik schreiben. Bei mir geht das aber leider nicht.

5. Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
Wenn man eine Idee für ein Buch hat, geht es vor allem um eins: Loslegen. Ich höre immer wieder den Satz: „Ich habe auch schon seit fünf Jahren eine super Geschichte im Kopf. Ich weiß bloß nicht, wie ich einen Verlag finden soll, wenn der Roman fertig ist.“ Das ist einfach die falsche Reihenfolge. Erstmal Schreiben. Wenn man das mit Leidenschaft und Liebe tut, dann helfen einem ganz oft Zufälle, die weiteren Schritte zu gehen. Bei mir war das so.



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Private Welt
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6. Was ist deine Lieblingsfarbe?
Grün

7. Was war als Kind dein Traumberuf?
Schauspielerin und Schriftstellerin.

8. Was ist dein Lieblingsessen?
Pfannkuchen mit Apfelmus.

9. Welches Genre liest du selbst am Liebsten?
Ich lese mich quer durch die Genres. Wenn es gut geschrieben ist, kann mich so gut wie jedes Thema mitreißen. Einzige Ausnahme: Horror und sehr harte Thriller à la Karin Slaughter. Davon bekomme ich Albträume.

10. Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?
Ich möchte in einem von mir geschriebenen Drehbuch die Hauptrolle spielen. Das wäre die perfekte Verschmelzung meiner beiden Leidenschaften.


Diese Bücher von Jana Voosen könnten z.B. in eurem Bücherregal stehen:



Vielen Dank Jana, dass du beim "Autoren 1x1" teilgenommen hast :)

Mittwoch, 30. Oktober 2013

[Rezension] Safier, David - Plötzlich Shakespeare

Rosa Liebesleben läuft ziemlich holprig. Statt großer Liebe gibt es große Klischees und so ist es auch kein Wunder, dass sie ihre Beziehung durch Küssen des falschen Mannes torpedierte, obwohl sie die ganze Zeit in Angst lebte, ihr Freund könnte sie betrügen. Bei einer Rückführung in ihr früheres Leben, bekommt sie die Aufgabe, herauszufinden, was die wahre Liebe ist. Plötzlich findet sie sich Ende des 16. Jahrhunderts wieder, trägt eine Strumpfhose, ist ein Mann, befindet sich gerade in einem Duell und hört auf den Namen William Shakespeare.


Von David Safier kannte ich bisher nur "Mieses Karma" und das hatte mir damals leider überhaupt nicht zugesagt. Trotzdem hielt sich "Plötzlich Shakespeare" hartnäckig auf meiner Wunschliste, denn die Idee, eine Frau zu begleiten, wie sie plötzlich als Shakespeare im 16. Jahrhundert zurecht kommen muss, fand ich einfach zu interessant. Nach dem Kauf musste das Buch trotzdem noch knapp zwei Jahre in meinem Regal vor sich hinvegetieren, bis ich es endlich zur Hand genommen habe - und ich bin froh, dass ich nach dem miesen Karma dem Autor noch eine Chance gegeben habe, denn "Plötzlich Shakespeare" hat mir viel besser gefallen.

Die Idee wurde gut umgesetzt und dazu noch um ein Extra bereichert. Denn es befindet sich nicht nur Rosa in Shakespeares Körper, sondern Shakespeare selbst steckt ebenfalls noch drin. Er hat zwar keine Gewalt mehr über seine Gliedmaßen, kann aber mit Rosa kommunizieren und zusammen sorgen die beiden mit witzigen Dialogen für humorvolle Unterhaltung.

Safier schreibt selbst zu Beginn seines Romans, dass dieser in historischer Hinsicht beeindruckend unfundiert sei. Wer sich somit auf eine authentische historische Zeitreise begeben möchte, sollte wohl lieber ein anderes Werk wählen. Zwar spielen die Queen, das Globe Theatre und die wichtigen Stücke Shakespeares eine Rolle, aber Safier hat sich seine eigene Vergangenheit geschaffen und nicht alles beruht auf wahren Begebenheiten. Wer jedoch einen kurzweiligen, humorvollen Roman sucht, der wird hier fündig. Natürlich muss man sich auf die Idee, dass zwei Seelen in einem Körper stecken, einlassen, ansonsten kann man den Roman nicht genießen, aber es war genau das, was ich von diesem Buch erwartet hatte.



Fazit:  Eine gelungene Mischung aus Chick-lit und (unfundierter) historischer Zeitreise, um die Bedeutung der wahren Liebe zu finden. Humorvoll, kurzweilig, leicht zu lesen und somit ideale Sommerlektüre.

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Kindler; Auflage: 4 (12. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3463405539
  • ISBN-13: 978-3463405537
  • Verlagsgruppe:
 


Dienstag, 29. Oktober 2013

[Blogtour | Gewinner 24h Gewinnspiel] Groschupf, Johannes - Lost Places


Hallo zusammen,

im Rahmen der Blogtour zu "Lost Places" gab es gestern ein 24h Gewinnspiel.

Trotz dieser kurzen Zeit haben doch etliche mir ihren "lost place" beschrieben und ich fand es total klasse, wie unterschiedlich ihr euch diese vorstellt bzw. dass einige von euch tatsächlich so einen lost place besitzen oder zumindest früher einen kannten.

Mir hat es Spaß gemacht eure Antworten zu lesen und daher werden jetzt zwei von euch mit einem Exemplar des Buches belohnt :)

Wie immer habe ich mir random.org ausgelost und gewonnen haben:


*Trommelwirbel on*

Anja B. aus A.
Iris G. aus O.


* Trommelwirbel off*
 

Viel Spaß beim Lesen wünsche ich euch!

[Rezension] Crossan, Sarah - Breathe (1/2) Gefangen unter Glas


Lange Zeit musste sich die Menschheit um Sauerstoff keine Sorgen machen. Die Ressource erschien unerschöpflich - bis zum Switch vor einigen Jahren. Seitdem ist Sauerstoff knapp und kostbar. Alle Menschen wohnen nun unter einer Glaskuppel, in der eine Firma namens "Breathe" dafür sorgt, dass genügend Sauerstoff vorhanden ist. Ein Leben außerhalb der Kuppel ist nicht möglich, lediglich Ausflüge mit Sauerstoffflaschen können unternommen werden, aber außerhalb der Kuppel existiert nur noch Ödland.


"Gefangen unter Glas" erzählt die Geschichte dreier Jugendlicher, die alle als Ich-Erzähler auftreten und von ihren Erlebnissen berichten. Quinn ist ein Premium-Bürger. Sein Vater ist ein "hohes Tier", ihnen mangelt es an nichts, auch nicht an Sauerstoff. Seine Freundin Bea hingegen ist nur ein Second - ein Bürger zweiter Klasse. Sie bekommt zwar genügend Sauerstoff, um zu überleben, aber für extra Aktivitäten, wie Sport treiben, reicht es nie. Und dann ist da noch Alina, die Rebellin. Sie kämpft dafür, dass Atmen wieder ein Grundrecht wird und seinen Status als Privileg verliert.

Das Leben unter einen Kuppel ist im Dystopiebereich nichts Neues. Die Idee mit der Sauerstoffknappheit hingegen ist mir bisher in keinem anderen Buch begegnet. Die Leben der drei Protagonisten kreuzen sich auf eine Weise, die nicht gekünstelt wird, sondern sich natürlich aus dem Geschehen heraus entwickelt. Alle drei werden authentisch mit ihren jeweiligen Einstellungen und Problemen geschildert, wobei mir aufgefallen ist, dass sich der Schreibstil nicht stark unterscheidet, wenn Sarah Crossan aus den verschiedenen Perspektiven schildert. Bei drei Hauptfiguren wäre es meiner Meinung nach wünschenswert gewesen, dass der Leser anhand des Stils bereits erkennt, aus wessen Sicht gerade berichtet wird, auch wenn dieses jeweils am Anfang eines Kapitels explizit mitgeteilt wird.

Für meinen Geschmack hätte die Autorin ihre Welt gerne noch etwas facettenreicher ausschmücken können, aber es gab genügend Details, um sich zumindest ein Grundbild zu verschaffen. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, durch die kurzen Kapitel fliegt man durch den Roman und ich wurde durchgängig gut unterhalten, ohne dass ich auf langatmige Passagen gestoßen bin. Deshalb bin ich schon auf die Fortsetzung um Quinn, Bea und Alina gespannt-

Fazit:  Eine Dystopie, die ruhig noch ein paar weitere Details vertragen hätte, aber trotzdem gut unterhält und neugierig auf die Fortsetzung macht.

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423760699
  • ISBN-13: 978-3423760690
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Originaltitel: Breathe
  • Verlag:

PS: Die Fortsetzung "Flucht nach Sequoia" wird im November 2013 erscheinen.





Montag, 28. Oktober 2013

[Blogtour | 24h Gewinnspiel | Die Story hinter dem Buch] Groschupf, Johannes - Lost Places

Guten Morgen Ihr Lieben,

da es heute einen ganz komprimierten Blogbeitrag gibt, startet dieser ausnahmsweise schon um Mitternacht. 

Die Blogtour zu "Lost Places" läuft seit dem 23.10.2013 und endet heute hier auf meinem Blog. Wer die Aktion verfolgt hat, konnte u.a. schon etwas über das Buch, die Charaktere und die Schauplätze erfahren.

Auf meinem Blog präsentiert euch nun Johannes Groschupf die Story hinter dem Buch und ich hoffe, dass euch dieser Gastbeitrag gefällt. 

Am Ende des Beitrages verrate ich euch auch, wie ihr am 24h-Gewinnspiel teilnehmen könnt.

Viel Spaß!




heute:


Groschupf, Johannes - Lost Places
 



Den Großteil meiner Kindheit und Jugend habe ich auf Baustellen verbracht. In unserer Nachbarschaft entstanden neue Familienhäuser, ein großes Schulzentrum und ein unterirdisches Krankenhaus für den Fall eines Atomkriegs. Wenn die Bauarbeiter nachmittags gegangen waren, gehörten diese Orte uns. Sie waren unheimlich. Aufregend. Abenteuerlich. Sie rochen nach frischem Mörtel, nach Holz und Moder. Manchmal vergaßen die Bauarbeiter ihre Bierflaschen und Zigaretten, so dass wir uns am Wochenende bedienen konnten. Es gab nichts Besseres als dort herumzustromern, die Keller und Dachböden zu erkunden, Verstecke zu finden – und vor allem war es weit weg von der biederen Welt der Eltern und der Schule…


Daran musste ich denken, als dreißig Jahre später mein Sohn von den illegalen Partys erzählte, auf denen er seine Wochenenden verbrachte. Diesmal in Berlin, und diesmal in alten leerstehenden Gebäuden. Stillgelegten Krankenhäusern, Lagerschuppen, Ruinen von Ausflugslokalen. Seine Freunde und er sprangen, wie wir damals, über Mauern und Zäune, schlugen sich durchs Gebüsch von verwilderten Grundstücken und trafen sich in geheimen Winkeln, um ihre Partys zu feiern. Vermutlich hätte ich ihn väterlich ermahnen sollen, doch vor allem war ich neidisch. Fing an, ihn auszufragen, wo genau das leere Krankenhaus sei…


Dann machte ich mich selbst auf den Weg. Es war ein Sommer, in dem ich glücklicherweise oft unter Schlaflosigkeit litt. Wenn ich bis drei Uhr nachts nicht eingeschlafen war, stand ich wieder auf und ging auf Entdeckungstour. Allein. Klammheimlich. Nahm ein Notizbuch und einen Fotoapparat mit. So entdeckte ich nach und nach, dass Berlin eine Stadt ist, in der unglaublich viele Gebäude leerstehen. Manchmal fand ich auch heraus, dass sie doch nicht so ganz unbewohnt sind. Als ich im frühen Morgenlicht über eine Mauer sprang („um diese Zeit ist hier bestimmt kein Wachschutz!“), kam mir ein Obdachloser mit seinem Hund entgegen. Er war über meinen Besuch nicht erfreut. Ich gab Fersengeld.


 

Bald fand ich heraus, dass es eine heimliche Szene von Urban Explorern gibt, die sich auf das Entdecken von leerstehenden alten Fabriken und anderen Gebäuden spezialisiert haben. Nicht nur in Berlin, sondern auch in Leipzig, Halle, Magdeburg, in England, Frankreich und den USA. Es gibt auch eine „Bibel“ dieser Szene: “Access All Areas: A User's Guide to the Art of Urban Exploration” von Ninjalicious. Darin findet sich auch der Ehrenkodex der Urban Explorers: “Take nothing but photos, leave nothing but your footprints.”

 


Es geht nicht um Vandalismus, sondern um das Erforschen der verlassenen Orte. Wie die Romantiker im 19. Jahrhundert fasziniert waren von Ruinen und verwunschenen Gärten, so sind die Urban Explorers anzogen von der eigentümlichen Aura stillgelegter Industriekomplexe, Bürohäuser, Schulen. Manchmal liegen in diesen Räumen noch alte Akten herum, Kaffeetassen, uralte Zeitungen.

Von alldem wollte ich erzählen. Und so begann ich, „Lost Places“ zu schreiben…



geschrieben von Johannes Groschupf



  • Broschiert: 250 Seiten
  • Verlag: Oetinger Taschenbuch; Auflage: 1 (1. November 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3841502482
  • ISBN-13: 978-3841502483
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre


Mich hatte damals, als ich das Buch in der Oetinger Vorschau entdeckte, die Kurzbeschreibung bereits neugierig gemacht, so dass das Buch sofort auf meiner Wunschliste gelandet ist. Dort ist es natürlich nicht lange geblieben (wer kann schon seiner Wunschliste lange widerstehen...) und somit werde ich euch bald die Rezension zum Roman vorstellen können.

Falls Johannes Groschupf und ich euch neugierig machen konnten, dann packt das Buch doch ebenfalls auf eure Wunschliste für den Fall, dass ihr bei meinem Gewinnspiel kein Glück haben solltet. Zunächst dürft ihr jedoch natürlich versuchen ein Buch zu gewinnen :)




24h Stunden Gewinnspiel
  

Im Rahmen der Blogtour darf ich zwei Exemplare an meine Leser verlosen. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung dieses Beitrags um Mitternacht und läuft bis heute Abend um 23.59 Uhr. Die Auslosung erfolgt dann Dienstagabend, wenn ich von der Arbeit zurück bin, in einem separaten Blogeintrag. Falls ihr bereits an den anderen Gewinnspielen diesen Blogtour teilgenommen habt, könnt ihr morgen auf dem Blog Ka-Sa`s Buchfinder vorbeischauen. Dort werden alle bisherigen Gewinner veröffentlicht und meine beiden Leser werden dann nachgetragen.

Dieses Mal müsst ihr nur das Formular ausfüllen und die untenstehenden Teilnahmebedingungen erfüllen/akzeptieren. Trotzdem würde ich mich über eine Rückmeldung per Kommentar wirklich sehr freuen.


Hier nun aber das Gewinnspielformular für euch:


1.) Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötige ich eine Einverständniserklärung der Eltern. 2.) Die Adressen der Gewinner werden an den ausliefernden Verlag weitergeleitet, aber nur für den Versand verwandt und anschließend gelöscht. Alle anderen Adressen werden nicht verwendet.
3.)  Ich übernehme keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postwege verloren gehen sollte. 4.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Einsendeschluss ist der 28.10.2013 - 23.59 Uhr

Mein Gewinnspiel darf natürlich gerne auf eurem Blog oder bei Twitter / Facebook verbreitet werden. Außerdem freue ich mich sehr, falls ihr meinen Blog als Leser verfolgen würdet :)
 
 
Viel Glück beim Gewinnspiel
und ich hoffe, euch hat die Blogtour gefallen!



Sonntag, 27. Oktober 2013

[Themenwoche] Buchblogger empfehlen: Halloween-Literatur - Tag 7


Der letzte Buchtipp dieser Themenwoche kommt von mir :)



Für spannende Unterhaltung empfehle ich die Romane der Unwind-Reihe:


Ich habe mich für die (noch nicht komplett auf Deutsch erschienene) "Unwind"-Reihe des amerikanisches Autors Neal Shusterman entschieden. In dieser Dystopie hat Shusterman eine Welt erschaffen, in der Jugendliche im Alter von dreizehn bis achtzehn Jahren rückwirkend abgetrieben werden. Dabei werden sie nicht umgebracht, sondern als "Wandler" recycelt. Ihre Körperteile werden also wie Einzelteile bei einem Fahrzeug an viele verschiedene Menschen weitergegeben. Die Idee ist ziemlich gruselig, da sie gar nicht so abwegig ist, denn Organtransplantation, Abtreibung und medizinische Forschung, die vielleicht manchmal Grenzen überschreitet, sind mittlerweile Alltag.

Der Autor konnte mich mit beiden Romanen fesseln und schafft es oft eine düstere Atmosphäre zu erschaffen und zwar durch das, was ungesagt zwischen den Zeilen steht oder zumindest nicht explizit erwähnt wird. Ich finde, dass das zu Halloween passt, denn dort gruselt man sich auch vor Dingen, die nicht real sind, oder in Horrorfilmen ist die Musik oft gruseliger, als die dann passierende Handlung. Außerdem tritt in Band 2 eine neue Figur auf, die sicherlich der ein oder andere Leser also (Halloween-) "Freak" einschätzen würde - mehr kann ich da leider nicht verraten.




Falls ihr meine Rezension zu diesen Bücher lesen wollt, 
findet ihr sie hier:

Unwind (01) Vollendet   ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ 
Unwind (02) Der Aufstand  ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ 



Hat euch diese Themenwoche Spaß gemacht?
Wie fandet ihr die Literaturtipps, war für euch etwas dabei?
Habt ihr neue Blogs kennengelernt?

Samstag, 26. Oktober 2013

[In my Mailbox] KW # 43/2013


Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!


Ihr seht richtig:

 Es gibt keine :)


Ich glaube, dass gab es tatsächlich erst ein Mal in diesem Jahr.
Aber ich finde es gut, denn vor lauter Streß auf der Arbeit komme ich momentan eh kaum zum Lesen.

Nächste Woche könnt ihr jedoch bestimmt wieder stöbern - fürchte ich :)

[Themenwoche] Buchblogger empfehlen: Halloween-Literatur - Tag 6



Der heutige Buchtipp kommt von:




Hallo, mein Name ist Sabine und ich bin büchersüchtig. Deshalb trägt mein Blog, den ich im August 2010 zum Leben erweckt habe, auch den Namen "Büchersüchtig". Im Juli habe ich das "zarte" Alter von 40 erreicht, fühle mich aber erst wie 25. :)
Das Lesen zählt seit meinem 6. Lebensjahr zu meinen liebsten Hobbys und ich verschlinge vorwiegend Spannungsliteratur, Fantasy- und Jugendliteratur sowie zwischendurch leichte Kost.



Für spannende Unterhaltung empfehle ich folgenden Roman:
"Der Nachtwandler" von Sebastian Fitzek

Die Wahl ist auf "Der Nachtwandler" gefallen, da ich ein Fitzek-Fan der ersten Stunde bin und seine Bücher liebe. Bei diesem Autor weiß man nie genau, was real ist und was der Fantasie entspringt und für mich den Reiz der Story immens erhöht. Außerdem präsentiert das neueste Werk von Sebastian Fitzek eine reizvolle Romanidee, die hervorragend umgesetzt wurde und mit raffiniert gelegten Irrwegen sowie ungeahnten Wendungen für Nervenkitzel & Hochspannung sorgt.  

PS: Ein weiteres Thriller-Highlight im Lesejahr 2013 war für mich "Todesfrist". 




Falls ihr Sabines Rezension zu diesem Buch lesen wollt,
findet ihr sie hier:  Rezension


Mit einem Fitzek kann man ja eigentlich nichts falsch machen. Was meint ihr?



Freitag, 25. Oktober 2013

[Themenwoche] Buchblogger empfehlen: Halloween-Literatur - Tag 5



Der heutige Buchtipp kommt von:



Vorstellung meiner Person: Mein Name ist Jan, befinde mich mitten in den 20ern und mir gehört der Buchblog „lost pages“. Gelesen habe ich schon immer gerne aber richtig süchtig wurde ich erst durch „Harry Potter“. Früher habe ich alles querbeet verschlungen, mittlerweile aber fast nur noch Jugendbücher – insbesondere Dystopien, Fantasy, ab und an auch mal einen Thriller. Mit historischen Romanen könnt ihr mich jagen, auch das Genre High Fantasy wird nie mein Freund werden. Ein Leben ohne lesen kann ich mir schon gar nicht mehr vorstellen – irgendein Buch wird immer aufgeschlagen, auch wenn es nur für eine halbe Stunde am Abend ist!

Als die liebe Claudia mich gefragt hat, ob ich nicht Lust hätte bei einer ihrer Themenwochen dabei zu sein, habe ich natürlich nicht lange überlegt. Als dann noch klar war, dass es eine Halloween-Woche geben wird, habe ich mich umso mehr gefreut. Dazu ist mir nämlich gleich ein ganz bestimmtes Buch eingefallen.   

Aber erst einmal ein paar Worte zum Thema. 
Halloween! Ich liebe dieses Fest! Ich liebe die ganze Atmosphäre, ich liebe die vielen Horrorfilme, die das TV-Programm so hergibt und natürlich die Halloween-Partys. Und in dieser Zeit greife ich auch gerne mal zu einem Buch, dass diese Stimmung perfekt einfängt. 



Für spannende Unterhaltung empfehle ich folgenden Roman:
"Schattengrund" von Elisabeth Herrmann
 
Am Besten ist dafür natürlich ein Thriller geeignet. Gelegentlich lese ich gerne einen und in „Schattengrund“ von Elizabeth Hermann habe ich einen spannenden, gruseligen, atmosphärischen Thriller gefunden!   

Was erwartet euch? 
Ein eingeschneiter Ort, winterliche Atmosphäre, dazu ein unheimliches Haus, Knarren und Knistern in jeder Ecke. Das Rauschen des Windes in den kahlen Ästen eines unheimlichen finsteren Waldes, das Gefühl beobachtet zu werden, das Gefühl von Angst, die langsam in dir hochsteigt, weil du weißt, da draußen ist etwas, lauert und wartet nur darauf, dass du unvorsichtig bist.    

Perfekter Lesestoff für einen düsteren, trüben Herbsttag!   

Hier eine kleine Inhaltsangabe von mir: 
Als Nico erfährt, dass sie von ihrer Tante ein Haus geerbt hat, fällt sie fast vom Stuhl. Wer vermacht einer 17 jährigen denn ein Haus, dazu von einer Tante, die ihr kaum im Gedächtnis ist. Obwohl sie "Schattengrund" gerne annehmen würde, schlagen ihre Eltern das Grundstück vehement ab. Aber warum? 
Nico beschließt auf eigene Faust ins Dorf Siebenlehnen zu reisen, ohne das Wissen ihrer Eltern. 
Doch kaum hat sie das alte Gemäuer betreten, spürt sie die Vergangenheit nach ihr greifen. Nach und nach kommen Erinnerungen ans Tageslicht, die lange in ihr eingesperrt waren. Versteckt, in der dunkelsten Ecke ihres Geistes. Sie erinnert sich an Fili, die Freundin aus längst vergessenen Tagen. Wie konnte Nico sie nur vergessen - ihren Tod vergessen? 
Vor genau 12 Jahren muss etwas Fürchterliches mit ihrer Freundin passiert sein und hat das kleinen Mädchen in den kalten Tod geschickt. 
Mehr und mehr versucht Nico der Sache auf die Spur zu kommen und bemerkt zunächst nicht, dass sie heimlich beobachtet wird - bis es fast zu spät ist.    

Und hier ein kleiner Vorgeschmack, wie mich das Buch in seinen Bann ziehen konnte: 
>>Sobald Nico in das verschneite Siebenlehnen ankommt, habe ich die weiße Schneelandschaft im Kopf. Das verschneite Dorf, ganz in warmes Licht gedimmt. Habe die hohlen Schritte im Schnee gehört, den kalten Wind im Gesicht gespürt. Aber mit "Schattengrund" kommt auch schon das nächste Gefühl. Spannung! Es ist natürlich dunkel und fremd. Das Haus liegt am Waldrand und es braucht ein Stück bis zum nächsten Haus. Perfektes GRUSELFEELING! Als man dann auch noch mitbekommt, dass Nico von einem Fremden beobachtet wird, fängt das Herz natürlich schneller an zu schlagen. Dieses Buch versetzt den Leser in eine Atmosphäre, die zum Fürchten und Gruseln einlädt. <<



Falls ihr Jans Rezension zu diesem Buch lesen wollt,
findet ihr sie hier:  Rezension


Ich kann Jan nur zustimmen. "Schattengrund" habe ich auch bereits gelesen und konnte 5 Sterne vergeben. Von daher vertraut Jan und mir, falls ihr das Buch noch nicht kennt und Lust auf einen tollen Jugendthriller habt :)