Sonntag, 31. Mai 2015

[Gastrezension] Ahern, Cecelia - Das Jahr, in dem ich dich traf

Gastrezension von Starbucks


Ein Jahr voller Langeweile

Obwohl ich hier schon Bücher von Cecilia Ahern liegen habe, war „Das Jahr, in dem ich dich traf“ das erste, das ich von ihr gelesen habe. Es wird wohl auch das Letzte gewesen sein. Die Autorin ist ja so beliebt bei vielen Leserinnen, dass ich große Erwartungen in diesen Roman gesetzt habe – leider wurden sie enttäuscht. 



Zum Inhalt: Jasmine wird aus der Firma, die sie eigentlich mitbegründet hat, von ihrem Partner heraus gedrängt (warum sie nicht Teilhaberin ist, ist mir nicht klar geworden, warum ihr Partner sie entlassen kann, weiß ich nicht). Ein Jahr ist sie nun auf 'Gardening Leave', das heißt, sie darf unter Fortführung ihrer Bezüge nicht arbeiten. Ein tolles Jahr, würde man denken, denn es ist ja bezahlter Urlaub. Nicht so für Jasmine, die sich schrecklich langweilt, denn eigentlich ist sie eine Powerfrau, der durch die Entlassung der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Jasmine beschäftigt sich dann mit drei Dingen: ihrem Garten, aus dem sie eine Wellnessoase zaubert (die Autorin hat das 'Gardening Leave' einfach mal wörtlich genommen), ihrer Schwester, die Trisomie 21 hat und von Jasmine daher bemuttert wird, obwohl die Schwester ihr Leben viel besser meistert als Jasmine selbt, und ihrem verrückten Nachbarn, der meist betrunken ist und den sie quasi stalkt.

Das Buch ist eingeteilt in vier Jahreszeiten, die dem Gemütszustand und den Aktivitäten der Protagonistin entsprechen. Was mir gut gefallen hat, sind Jasmines Gedankengänge während ihrer Untätigkeit, ihre Veränderungen, ihre andere Wahrnehmung der Umwelt, da sie nun mehr Zeit hat, als ihr lieb ist. Sie hat Freundinnen, die sich nur noch um ihre Kinder kümmern, sie nimmt auf einmal ihr Leben ganz anders wahr, sie fühlt sich überflüssig – und beginnt dann, endlich ihre Zeit zu genießen und etwas aus dem Jahr zu machen.

So ist die Idee zu diesem Buch eigentlich sehr gut, der Inhalt sogar mehr oder weniger tiefsinnig, aber der Roman krankt vor allem am Schreibstil der Autorin. Im Präsens und aus der Sicht der Protagonistin geschrieben, mangelt es an direkter Rede und auch an Handlung. Man wünscht sich immer wieder, der Roman würde Fahrt aufnehmen, und man möchte das Buch auch gern immer wieder aus der Hand legen. Bis zur Mitte etwa habe ich nie mehr als zwei Seiten am Stück lesen können, dann musste ich das Buch weglegen. Später kommt mehr Bewegung in die Handlung, aber ein richtig gutes Buch wird aus „Das Jahr, in dem ich dich traf“, trotzdem nicht mehr.

Fazit: Cecilia Aherns „Das Jahr, in dem ich dich traf“ bekommt leider nur 3 Sterne von mir, da ich kaum Freude an diesem Roman hatte. Lediglich die Gefühle und Gedanken der Protagonistin sowie die Entwicklung, die sie durchmacht, haben mir sehr gut gefallen. Diese waren für mich sehr nachvollziehbar, da ich schon einmal in einer sehr ähnlichen Situation war und ein bezahltes Freijahr hatte, in dem ich ebenso wie Jasmine dachte und die Dinge so verändert wahrnahm. So konnte ich mich sehr mit der Protagonistin identifizieren, aber ein Lesegenuss wurde das Buch trotzdem nicht, was vor allem an dem ungewöhnlichen Schreibstil lag.



  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: FISCHER Krüger; Auflage: 1 (19. Februar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3810501530
  • ISBN-13: 978-3810501530
  • Originaltitel: The Year I Met You
  • Verlagsgruppe:



 

Samstag, 30. Mai 2015

[In my Mailbox] KW # 22/2015



Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

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Völler, Eva - Zeitenzauber (1/3) Die magische Gondel

Völler, Eva - Zeitenzauber (2/3) Die goldene Brücke



Freitag, 29. Mai 2015

[Gastrezension] Conradt, M.C. - Geflutet

Gastrezension von Melanie von Am Lesestrand


Als großer Fan von Thrillern mit wissenschaftlichen Themen, habe ich mich sehr gefreut dieses Buch als Gastrezensentin für Claudias Bücherregal lesen zu dürfen. Ich wurde nicht enttäuscht, das Buch ist interessant und rasant.

Große Teile der Arktis lösen sich ab und driften in wärmere Gebiete wo sie schmelzen und den Meeresspiegel erheblich ansteigen lassen. Viele Küstenregionen werden überflutet und fruchtbares Ackerland geht verloren. Darunter zu leiden haben mal wieder besonders die Armen z.B. in Afrika und Asien. Die USA lassen niemanden ins Land, gegen Flüchtlinge hat sich der Staat abgeschottet und nur den Reichen fehlt es an nichts. Auch das Internet steht unter staatlicher Kontrolle und ist nur noch sehr begrenzt nutzbar, allerdings hat sich ein geheimes Hackernetzwerk namens Destiny gebildet, wo regierungskritische Mitglieder kommunizieren.

Einige Wissenschaftler vermuten Absicht hinter dem für die Umwelt und Menschheit katastrophalen Geschehen und finden Beweise für gesteuerte atomare Sprengungen in der Arktis, die zu dem Ablösen und Schmelzen der Eisflächen geführt haben. Wer steckt hinter diesen unglaublichen Taten und zu welchem Zweck geschieht es? Die Jornalistin Mia landet zufällig im Hackernetzwerk Destiniy als sie einem Kollegen geschützte Speichermedien weiterleitet, die sie dem Präsidenten der UN-Klimbehörde IPCC, Thomas Sharpe dank ihrer weiblichen Reize entwenden konnte. Das Knacken der Codes, die die Speichermedien schützen, scheint unmöglich, jedoch gibt es in Destiny den Hacker Michael Crack, der es schafft an den Inhalt zu gelangen, der Unglaubliches offenbart.

Menschen, denen es gelingt gewaltige Naturkatastrophen mit Hilfe von nuklearen Sprengungen auszulösen, wollen, dass ihre Taten geheim bleiben und fühlen sich obendrein noch im Recht, weshalb nun eine mörderische Jagt auf Mia, Michael und andere Wissenschaftler entbrennt, die nahe daran sind ihre Taten aufzudecken und öffentlich zu machen.

Fazit: Der Schreibstil von M.C. Conradt ist flüssig und hat es mir leicht gemacht dem Geschehen zu folgen. In dem Buch geht es hauptsächlich um die Aufdeckung der entsetzlichen Taten die verheerende Naturkatastrophen auslösen und den Versuch einiger Menschen das Ganze aufzudecken und an die Öffentlichkeit zu bringen. Gespickt ist das Ganze mit einigen politischen und wissenschaftlichen Hintergrundinformationen, die allerdings nicht trocken sondern interessant daherkommen. Im letzten Drittel wird die Story extrem rasant und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Für mich ist Geflutet eine sehr spannende und erschreckende fiktive Geschichte, die deutlich macht, wie die Raffgier Menschen zu Monstern macht, die den Tod von Millionen Menschen als nötigen Kollateralschaden sehen. Der Tod armer Menschen ist in ihren Augen nötig, um eine "bessere" Welt entstehen zu lassen, wo es den sowieso schon Reichen noch besser gehen soll.

Ich gebe Geflutet von M.C. Condradt vier von fünf Punkten. In meinen Augen ein spannendes Buch, welches nur keine volle Punktzahl von mir bekommt, da ich mir gewünscht habe, näher am Geschehen in der Aktis und deren Auswirkungen zu sein. 

  • Broschiert: 340 Seiten
  • Verlag: Canim Verlag (1. April 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942790106
  • ISBN-13: 978-3942790109



Donnerstag, 28. Mai 2015

[Rezension] Betts, A. J. - Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe

Der 16jährige Zac muss nach einer Knochenmarktransplantation wochenlang isoliert im Krankenhaus liegen. Keine verlockenden Aussichten, denn ihm ist bereits jetzt langweilig. Doch dann zieht Mia im Zimmer nebenan ein. Nachdem sie die erste Wutphase über ihre Krebserkrankung überwunden hat, nehmen die beiden über Klopfzeichen Kontakt auf, später auch über kleine Zettelchen und Social Media. Irgendwann dürfen sie sich auch besuchen und knüpfen zarte Bande, die auch über den Krankenhausaufenthalt hinaus bestehen bleiben.


Der Roman hat mit Zac und Mia zwei interessante Protagonisten, die als Ich—Erzähler auftreten. Die beiden Figuren gehen sehr unterschiedlich mit ihrer Erkrankung um. Während Zac trotz schlechterer Prognose ein Kämpfer ist, ist Mia einfach nur wütend und fürchtet sich davor, dass ihre Freunde erfahren könnten, dass sie Krebs hat, und dass sie nicht auf den nächsten Ball gehen kann. Im Roman wird nichts beschönigt. Durch die Ich-Erzähler-Perspektive bekommt der Leser einen sehr direkten Einblick in die Empfindungen der Patienten und der Krebs, die Behandlungen und die Nebenerscheinungen werden realistisch, manches Mal schon brutal ehrlich, geschildert.

Der Roman ist berührend, besitzt aber auch Humor und Sarkasmus, zeigt Kämpferstärke und große Schwäche und ist fast durchgehen mit Emotionalität gespickt. Aber auch Fakten kommen nicht zu kurz, denn Zac liebt Statistiken und googelt alle möglichen und unmöglichen Auswertungen. Es ist beim Lesen spürbar, wie die beiden nach und nach erkennen, dass sie sich gegenseitig helfen können, wie sich etwas zwischen ihnen entwickelt, aber beide nicht wissen, ob dieses auch außerhalb des Krankenhauses Bestand haben wird.

Fazit: Der Roman hat mich durch seine authentischen Schilderungen überzeugt, ob es nun die Gefühle sind, sowohl positiver wie auch negativer Art, oder die ehrliche Beschreibung über das Leben mit Krebs. Diese berührende Roman lässt einen nicht so schnell wieder los.

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 1 (25. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596856612
  • ISBN-13: 978-3596856619
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
  • Originaltitel: Zac & Mia
  • Verlagsgruppe:
     



Mittwoch, 27. Mai 2015

[Rezension] Hertz, Anne - Die Sache mit meiner Schwester

Heike und Nele sind besser unter dem Pseudonym Sanne Gold bekannt, unter welchem sie Frauenromane schreiben - jeder wird stets ein Bestseller. Was ihre Leser jedoch nicht wissen, die beiden Schwestern vermeiden bereits seit Jahren privaten Kontakt und ihre Romane werden mittlerweile von einem Ghostwriter geschrieben, da eine Zusammenarbeit zwischen ihnen unmöglich ist. Selbstverständlich ist das ein gut behütetes Geheimnis - jedenfalls bis eines Tages in einer Live-Talkshow alles rauskommt.



Die Schwestern Heike und Nele schreiben als Sanne Gold, die Schwestern Wiebke (Lorenz) und Frauke (Scheunemann) schreiben als Anne Hertz. Das sind nicht die einzigen Parallelen, die sich zwischen den Romanfiguren und den realen Autorinnen finden lassen. Zu hoffen ist jedoch, dass die Verfeindung zwischen den Geschwistern reine Fiktion ist, denn Heike und Nele nehmen überhaupt nicht am Leben der anderen teil. Heike ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und sorgt dafür, dass das Eigenheim stets picobello aussieht. Nele hingegen gilt eher als Partymaus, hat keinen Mann, wenn man von einer Affäre mit einem verheirateten Kerl absieht, und auch keine Kinder. Die beiden leben somit quasi in verschiedenen Welten, welche sich nie kreuzen. Als Nele jedoch einen Autounfall verursacht, bei dem Heike lebensgefährlich verletzt wird und ins Koma fallt, will Nele ihrem Schwager mit den drei Kindern helfen und wagt den Schritt in deren Familienchaos. Babygeschrei, Teenagergenerve, Putzfimmel - eine Menge neuer Erfahrungen für Nele.

Der Roman wird aus Neles Sicht geschildert und ab und an durch Tagebucheinträge aus Teenagertagen ergänzt. Manchmal fehlte mir Heikes Sicht der Dinge. Wie empfindet sie das Verhältnis zwischen ihrer Schwester, wie nimmt sie ihre aktuelle Situation wahr usw. Zum Teil werden diese Einblicke durch Neles Erfahrungen in Heikes Haushalt präsentiert, aber es gibt keinen direkten Einblick, der Heikes Gedanken 1:1 wiedergibt.

Für mich fällt „Die Sache mit meiner Schwester“ in die Schiene der Frauenromane, auch wenn dieses Buch erwachsener erscheint, als die sonstigen Anne Hertz Romane. Die Autorinnen spielen mit Klischees und es gibt vieles, was vorhersehbar ist. Für mich ist das aber sehr typisch bei Romanen dieses Genres. Die Handlung wirkt strukturiert, so wird auch nicht vergessen darauf einzugehen, wie die Kinder mit der häuslichen Situation und der Abwesenheit ihrer Tante umgehen. Außerdem, typisch für Anne Hertz, gibt es in den Situationen, die es zulassen, reichlich Humor.

Fazit: Dank des flüssigen Schreibstils lässt sich der Roman schnell lesen. Mit Nele und Heike prallen Stereotypen der „Übermutter“ und der „ungebundenen Singlefrau“ aufeinander. Teilweise werden Klischees genutzt, aber diese passen in die Geschichte hinein. Der Roman ist größtenteils vorhersehbar, aber auch das ist nicht ungewöhnlich für dieses Genre. Das Buch ist eine unterhaltsame Lektüre für Leser von Frauenromanen, bei denen es nicht um „wen bekommt sie am Ende ab“, sondern um etwas reifere Inhalte geht.

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Pendo (10. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866123639
  • ISBN-13: 978-3866123632
  • Verlag:


Dienstag, 26. Mai 2015

[Die Story hinter dem Buch] Inge Löhnig - Nun ruhet sanft



heute:


Inge Löhnig - Nun ruhet sanft
 


Warum töten Männer sich und ihre Familien?
Mit der Frage der sogenannten erweiterten Suizide oder auch Mitnahmeselbstmorde habe ich mich immer wieder beschäftigt und doch ist es für mich nach wie vor unbegreiflich, wie es zu diesen Taten kommt, obwohl ich weiß, was die Täter antreibt, welche Defizite sie haben.

Wer sich ebenfalls für das Thema interessiert, findet hier einen interessanten Vortrag zum Thema Narzissmusfalle von Dr. Reinhard Haller: https://www.youtube.com/watch?v=mZn7d3aqu0Y

Es war also naheliegend, Dühnfort mit einer derartigen Tat zu konfrontieren und das ausgerechnet, als er selbst gerade erst erfahren hat, dass er Vater wird. Daher fällt es ihm schwer, mit kühlem Kopf an die Ermittlungen heranzugehen.

In seiner Laufbahn hatte er erst einmal mit einem ähnlichen Fall zu tun, das ist über zehn Jahre her. Auch damals überlebte der mutmaßliche Täter und kam ungestraft davon, weil ihm die Tat nicht nachzuweisen war. Dieses ungesühnte Verbrechen ist für Dühnfort zusätzlicher Ansporn, sein Bestes zu geben.

Doch plötzlich steht er vor der Frage, ob er sich verrannt hat. Ist wirklich der Ehemann und Vater der Täter oder steckt etwas ganz anderes hinter diesem Verbrechen?

Im Zuge meiner Recherchen für diesen Roman, habe ich mich mit einem Brandsachverständigen unterhalten, denn in meiner Geschichte steckt der Täter das Haus der Familie nach den Morden in Brand. Dühnfort hat die Vermutung, dass er das nicht getan hat, um Spuren zu beseitigen – das war nur ein „angenehmer“ Nebeneffekt – es sollte alles ausgelöscht werden, was die Familie Sassen ausmachte. Die Menschen, die Haustiere, der Besitz. Eine totale Vernichtung. Deshalb wurde im Erdgeschoss Benzin verschüttet und angezündet.

Doch was geschieht genau, bei der Verpuffung eines Benzin- Luftgemischs? Wie „satt“ muss es sein, bis es zündet? Und wie kommt der Täter davon, ohne selbst Brandverletzungen zu erleiden?

All diese Fragen habe ich dem Sachverständigen gestellt und ausführliche Antworten erhalten. Vor allem dazu, wie der Täter davonkommt, ohne sich selbst zu verletzen. Es gibt da eine sehr interessante und ungewöhnliche Möglichkeit, die ich gerne genutzt hätte, doch der Fachmann bat mich eindringlich, sie nicht zu beschreiben, um niemanden auf Ideen zu bringen. Schweren Herzens bin ich dieser Bitte nachgekommen. Es wäre schon interessant gewesen … Und ungewöhnlich … Mal was Neues … Schade eigentlich.

Auf alle Fälle war es für mich eine neue Erfahrung, Recherchewissen, nicht anzuwenden. Ich hoffe, Dühnforts siebter Fall ist dennoch interessant geworden und ich wünsche allen, die ihn lesen eine spannende Zeit und gute Unterhaltung.

geschrieben von Inge Löhnig


  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch (8. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 354861227X
  • ISBN-13: 978-3548612270

Montag, 25. Mai 2015

[Gewinnspiel] Großes Geburtstags-Gewinnspiel - Teil 4



Herzlich Willkommen zur vierten Runde meines großen Geburtstagsgewinnspieles :)

Den ersten Beitrag zu diesem Gewinnspiel findet ihr HIER. Dort könnt ihr auch noch einmal detailliert nachlesen, was in den jeweiligen Paketen enthalten ist. Zur Erinnerung hier nur noch einmal die Fotos:


Paket 2 - Das Belletristikpaket A
Paket 1 - Das Kinder-/Jugendbuchpaket











    Paket 3 - Das Belletristikpaket B
    Paket 4 - Das Hörbuchpaket


       
       
       
       
       
       
       
      Es gilt weiterhin:
    • Im Mai geht jeden Montag ein Beitrag zum großen Geburtstags-Gewinnspiel online.
    • Bei jedem Beitrag könnt ihr euch durch eine kleine Aufgabe ein Los sichern.
    • Ihr könnt mit einem Los teilnehmen oder euch bis zu vier Lose sichern, falls ihr jede Woche mitmacht.
    • Sammelt entweder mehrere Lose für ein Paket oder Lose für verschiedene Pakete.



    Nun geht es zur heutigen Aufgabe:


    Um am heutigen Gewinnspiel teilzunehmen,
    • füllt das folgende Formular vollständig aus,
    • beantwortet diese Frage sowohl im Formular, als auch als Blog-Kommentar:
      Sichert euch heute das letzte Los, in dem ihr mir sagt, für welches Paket dieses gelten soll und warum ihr gerade das Paket haben möchtet.
    • beachtet die untenstehenden Regeln.





    1.) Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötige ich eine Einverständniserklärung der Eltern.
    2.) Die Adressen werden nur für das Gewinnspiel verwandt und anschließend gelöscht.
    3.) Für Teilnehmer aus dem Ausland: Ich versende nur innerhalb Deutschlands, es sei denn, ihr würdet mir das Porto erstatten. Jeder Teilnehmer aus dem Ausland erklärt sich durch die Teilnahme am Gewinnspiel mit dieser Passage einverstanden.
    4.)  Ich übernehme keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postwege verloren gehen sollte.
    5.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


    Einsendeschluss ist der 31.05.2015 - 23.59 Uhr


    Falls ihr noch nicht mitgemacht habt, könnt ihr hier
    die erste Woche, die zweite Woche
    und die dritte Woche nachholen.



    Mein Gewinnspiel darf natürlich gerne auf eurem Blog oder bei Twitter / Facebook verbreitet werden. Außerdem freue ich mich sehr, falls ihr meinen Blog als Leser verfolgen würdet :)


    Euch allen viel Erfolg dabei :)


    Sonntag, 24. Mai 2015

    [Rezension] Martini, Caro - Beim nächsten Mann links abbiegen

    Lucie Stein ist orientierungslos - im Leben, wie beim Autofahren. Seit Jahren ist sie unglücklich in ihren Chef Professor David Engelbrecht verliebt und auch mit ihrem Auto kommt sie nicht immer dort an, wo sie hin möchte. Durch eine glückliche Fügung findet sie ein günstiges Navigationssystem auf dem Flohmarkt und erwirbt es. Doch dieses Navi ist etwas ganz Besonderes, wie Lucie schon bald feststellt. Es begrüßt sie mit den Worten „Hallo Lucie, wo soll es denn hingehen?“ und besitzt ein ausgeprägtes Eigenleben. Ob es wohl jemals „Lucie, du hast dein Ziel erreicht!“ zu ihr sagen wird?


    Caro Martini ist ein Pseudonym der deutschen Autorin Ulrike Rylance, die auch bereits unter Ulrike Herwig veröffentlicht hat. Als Caro Martini schreibt sie nun lustige, etwas andere Chick-lit Romane. Dieses Genre liegt mir eigentlich gar nicht, aber die Autorin hat die Geschichte durch etwas Magie aufgepeppt und dieses wiederum hat mir sehr gut gefallen. Lucies Verhalten dem Navi gegenüber ist sehr amüsant. Auf die harte Tour muss sie lernen, dass von nun an ihr Navi den Ton angibt und sie in ihrem Leben lenken will. So führt es sie nicht immer an die gewünschten Ziele, sondern lieber an Orte, die das Navi für Lucie geeigneter hält. Außerdem sorgt es dafür, dass das Auto solange nicht mehr weiterfährt, bis Lucie an dem vom Navi ausgewähltem Stopp aussteigt und sich ihrem Schicksal stellt. Dadurch lernt sie interessante Leute kennen, kommt auf den Hund und ihr Leben nimmt eine ganz andere Wendung.

    Lucie Stein, die Protagonistin des Romans, ist eine sympathische Figur, die durchweg authentisch und nachvollziehbar handelt. Ihr verfahrenes Leben wird durch das Navi viel bunter und wilder. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil und überzeugt durch ihren Humor, der zum Glück nie aufgesetzt wirkt. Durch den Hauch Magie ist dieser Roman für mich kein langweiliger Frauenroman, sondern hat das gewisse Extra erhalten und sind wir mal ehrlich - wer wünscht sich nicht ein solches Navi, dass dafür sorgt, dass man selbst stets in die richtige Richtung gelenkt wird.

    Fazit: Caro Martini muss man sich merken, wenn man Lust auf unterhaltsame, leicht zu lesende Lektüre mit dem besonderen Extra hat. Ideale Unterhaltung für den Balkon oder den Urlaub, daher absolut empfehlenswert.

    • Taschenbuch: 256 Seiten
    • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3423215887
    • ISBN-13: 978-3423215886
    • Verlag:



    Samstag, 23. Mai 2015

    [In my Mailbox] KW # 21/2015


    Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

    für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

    Michaelis, Antonia - Das Institut der letzten Wünsche
    Sabbag, Britta - Sanny (01) Stolperherz
    Wekwerth, Rainer - Blink of Time
    Lankers, Katrin - Verrückt nach New York (2/4) Kleine Fehler, große Folgen
    Sabbag, Britta - Sanny (02) Herzrisss
    Voosen, Jana - Zuckerwatte mit Chil



    Freitag, 22. Mai 2015

    [Rezension] Patterson, James/Raymond, Emily - Heart. Beat. Love

    Bisher kannten alle Axi eher als strebsame Schülerin, als BM = braves Mädchen. Doch kurz vor ihrem Schulabschluss schnappt sie sich ihren besten Freund Robinson, um mit ihm einen Roadtrip quer durch die USA zu unternehmen. Mit Robinson an ihrer Seite wird diese Tour zu einem Abenteuer, denn statt mit einem Greyhound-Bus fahren die beiden mit geklauten Autos und Harleys durchs Land. Die modernen Bonnie und Clyde haben die Zeit ihres Lebens, bis das Schicksal zuschlägt und sie erkennen müssen, dass man nicht vor allem fliehen kann.

    „Heart. Beat. Love“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von James Patterson und Emily Raymond um die Teenager Axi und Robinson. Die Handlung wird aus Sicht der Ich-Erzählerin Axi geschildert und lässt sich in zwei Bereiche einteilen. Zunächst steht der Roadtrip im Vordergrund. Dieses ist unterhaltsam dargestellt und es hat mir sehr gefallen, dass bei den beiden und ihren unkonventionellen Reisemethoden nicht immer alles problemlos funktioniert. Durch Axis Darstellung weiß der Hörer, dass sie mittlerweile nicht mehr nur Freundschaft zu Robinson verspürt und ich habe gerne verfolgt, ob es zwischen den beiden tatsächlich knistern wird oder ob es sich lediglich um einseitige Gefühle handelt.

    Der erste Abschnitt ist leider eher oberflächlich geschrieben, die Charaktere bleiben noch ziemlich blass und es werden wenige Emotionen geschildert. Dieses ändert sich dann jedoch im zweiten Teil. Der Roadtrip ist auf seinem Höhepunkt, die beiden genießen das Leben und dann bricht bei einem der Figuren eine schwere Krankheit aus, die alle bisherigen Pläne zunichtemacht. Ab diesem Zeitpunkt ist der Roman extrem emotionsgeladen. Die Geschehnisse haben mich sehr bewegt und wurden von den Autoren authentisch beschrieben und respektvoll behandelt. Am Ende hat mich die Geschichte zu Tränen gerührt.

    Die Sprecherin hat mir gut gefallen. Ihre Stimme ist sehr angenehm und sie hat diese gekonnt eingesetzt, Pausen und Betonungen passend gewählt und auch die Stimmung der Handlung übertragen können.

    Fazit: „Heart. Beat. Love fängt mit einer gewissen Leichtigkeit an, mit dem Traum aus Gewohnheiten auszubrechen, das Leben beim Schopf zu packen und einfach zu genießen. Der Schicksalsschlag zerstört diese Leichtigkeit jedoch sofort, aber dadurch wird der Hörer auf eine emotionale Reise mitgenommen, die gerade gegen Ende unglaublich bewegend und ergreifend ist.


    • MP3: 1 CD - ca. 333 min
    • Verlag: Der Audio Verlag (1. April 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3862314863
    • ISBN-13: 978-3862314867
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
    • Verlag:



    Donnerstag, 21. Mai 2015

    [Gastrezension] Williams, John - Butcher's Crossing

    Gastrezension von Starbucks

    Ich habe John Williams' „Butcher's Crossing“ als Hörbuch, gelesen von Johann von Bülow, als Ausgabe des Deutschen Audioverlages, gehört und möchte auch explizit diese Version bewerten. Besonders interessiert hat mich „Butcher's Crossing“ einerseits, weil ich John Williams' „Stoner“ als eines meiner besten Hörbücher bezeichnen kann, zum anderen, weil ich oft in den Weiten der Prärien des amerikanischen Kontinents unterwegs bin und mich dort auch oft auf den Spuren der Geschichte befinde.

    Zum Inhalt: Auf der Suche nach sich selbst kommt der junge, gut situierte Student Will Andrews nach Butcher's Crossing, wo er an der Büffeljagd teilnehmen möchte. Das nötige Startkapital bringt er mit, und bald ist ein kleines Team von Büffeljägern zusammen gestellt, das sich auf den beschwerlichen Weg nach Colorado macht, um den großen Coup zu landen und mehr Büffelfelle zu bringen als alle anderen Büffeljäger. Das Team besteht aus dem jungen und komplett unerfahrenen Will Andrews, dem erfahrenen Miller, der zu wissen glaubt, wo die größte Büffelherde anzutreffen ist, dem alten, einarmigen Trinker Charlie Hoge, der für die Versorgung der Jäger sorgen soll sowie dem Deutschen Fred Schneider, der die Büffel häuten soll. Schon auf dem Weg nach Colorado läuft nicht alles wie geplant, und die Männer sind sehr oft dem Tode nah. Auch auf der Büffeljagd, bei der vor allem Miller in einen Blutrausch fällt, gibt es nicht vorhergesehene Entbehrungen, und auch die Rückkehr verläuft anders als geplant...

    „Butcher's Crossing“ ist ein Roman, der zwar im Wilden Westen an der Schwelle zur Moderne im Amerikan des späten 19. Jahrhunderts spielt, der aber mit dem typischen Western so gar nichts gemein hat. Eine kleine Gruppe von Männern kämpft gegen die Unwegsamkeiten des Landes, die Naturgewalten und gegen sich selbst. Dabei wird jeder einzelne Charakter von Williams sehr tief gezeichnet, aber vor allem wird auch das Land mit seiner Fülle an Büffeln sehr intensiv dargestellt. Der Leser taucht ein in die Sinnlosigkeit und den Blutrausch des Abschlachtens einer unvorstellbar großen Büffelherde, die fast auf Null dezimiert wird. So kann man sich auch vorstellen, wie man den Büffel so fast ausgerottet hat.

    Aber eine Überraschung wartet auf die Männer bei deren Rückkehr. Ohne eine großen Spannungsbogen versteht es John Williams, der Geschichte hier eine unvorhergesehene Wende zu geben. Auch das nun folgende Verhalten der Männer ist voll und ganz nachvollziehbar, wenn auch z.T. sehr brutal. Damit wird „Butcher's Crossing“ von John Williams zu einem sehr intensiven Hörerlebnis, das man nicht so schnell vergessen wird.

    Das Hörbuch selbst ist ein Ereignis für sich und sicher das beste Hörbuch, das ich besitze. Johann von Bülow gibt den vier Männern einen Charakter, der durch das gesamte Buch sehr unverkennbar bleibt. So wird z.B. Charlie Hoge ganz deutlich als älterer Trinker erkannt, der junge Williams als unerfahrener Bursche dargestellt und Miller als berechnender Profitjäger. Selbst die Prostituierte, die es Andrews so angetan hat, wird weiblich, aber dabei nicht übertrieben, gelesen.

    Fazit: „Stoner“ und „Butcher's Crossing“ sind wahre Schätze in meinem Hörbuchregal, die ich nicht wieder hergeben werde. Sie sind in der Tat die besten Hörbucher, die ich kenne. Beide sind qualitativ sehr hochwertig, wertvolle Literatur, die ohne große Effekte auskommen. Ich könnte mir zwar vorstellen, dass sie daher den einen oder anderen Leser langweilen, aber mich haben sie voll überzeugt. Schade, dass es von John Williams nicht mehr geben wird, da der Autor ja bereits seit 1994 verstorben ist. Es wundert mich sehr, dass mir der Autor nicht in meinem Anglistik/Amerikanistikstudium begegnet ist, denn für mich zählt er zu den ganz Großen der amerikanischen Literatur. So ist es natürlich keine Frage, dass „Butcher's Crossing“ von mir fünf Sterne bekommt.

    • Audio: 7 CDs
    • Verlag: Der Audio Verlag (1. März 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 386231491X
    • ISBN-13: 978-3862314911
    • Verlag:



    Mittwoch, 20. Mai 2015

    [Neuerscheinungen] Juni 2015

    für den Monat

    Juni

    für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

    Raabe, Marc - Heimweh
    Carter, Chris - Robert Hunter (06) Die stille Bestie
    Musso, Guillaume - Nacht im Central Park
    Meyer, Kai - Die Seiten der Welt (02) Nachtland
    Clark, Janet - Finstermoos (3/4) Im Angesicht der Toten
    Hanel, Julia - Zwei fürs Leben
    Johnson, Maureen -  Die Schatten von London (02)  In Memoriam


    Ich werde auf jeden Fall die Fortsetzungen von Finstermoos  
    und Die Schatten von London lesen. Und ihr?