Montag, 30. November 2015

[Produkttest] Spiele aus dem moses. Verlag - Teil 2

Hallo ihr Lieben,

nachdem ich euch bereits am 29.10.2015 zwei Spiele aus dem moses. Verlag präsentieret habe, gibt es nun noch einen Nachschlag. Vielleicht ist ja etwas dabei, das auch euch anspricht. In den kalten Wintermonaten kann man schließlich nicht genug Bücher und Spiele haben. Außerdem habe ich mir sagen lassen, dass bald schon wieder Weihnachten sein soll :)







Tatort: Stadt
- Land - Tatort
 


Ich bin erst relativ spät zum Tatort gekommen, schaue lange nicht jeden, aber trotzdem zieht diese Serie seit mehr als 40 Jahren die Zuschauermassen Sonntagabend um 20.15 Uhr vor den Fernseher. Nach vier Jahrzehnten, über 900 Folgen, über 90 Ermittlern in über 30 Städten hat der moses. Verlag eine umfangreiche Produktwelt zur Kultserie in Zusammenarbeit mit der ARD entwickelt.

Von nützlichen Accessoires wie dem Wecker mit Tatort-Zeit oder dem Tatort-Schlüsselanhänger in Form einer alten Polizeimarke, über Notizbücher mit Mehrwert und Kugelschreiber bis hin zum Tatort-Buch, einem Quiz und einem Gesellschaftsspiel – hier kommt jeder Tatort-Fan voll auf seine Kosten. Quelle: moses.Verlag

Alle Produkte aus dieser Tatort-Produktwelt finden ihr natürlich direkt im Online Shop des Verlages. Dort könnt ihr in Ruhe stöbern und auch gleich shoppen.

Ich möchte euch heute das Spiel "Stadt - Land - Tatort" vorstellen, dass eine Adaption des beliebten "Stand - Land - Fluss" Spiels ist. Die Grundregeln sind identisch. Vor jeder Runde sagt ein Mitspieler laut "A" und sagt dann im Stillen das Alphabet weiter auf, bis ein anderer Mitspieler Stopp sagt. Der Buchstabe, bei dem der erste Mitspieler gerade war, wird laut gesagt. Nun müssen innerhalb einer bestimmten Zeit alle Mitspieler ihre Felder auf dem Zettel ausfüllen und alle Wörter müssen mit diesem bestimmten Buchstaben beginnen. Dabei kann das Rundenende durch den Mitspieler beendet werden, der als erstes alle Felder der Runde gefüllt hat oder für zusätzlichen "Druck" kann auch eine Stoppuhr mit entsprechend geringen Rundenzeiten benutzt werden. Nach Ablauf der Zeit werden die jeweiligen Wörter vorgelesen. Jedes Wort gibt 5 Punkte, wenn ein anderer das Wort ebenfalls notiert hat, 10 Punkte, wenn kein anderer Spieler diesen Begriff notiert hat und sogar 20 Punkte, wenn kein anderer Spieler in dieser Kategorie etwas notiert hat. Alle Rundenpunkte werden addiert und so findet sich am Ende ein Gewinner.

für eine größere Ansicht bitte anklicken

In der Tatort-Version des Spiels lauten die Kategorien: Täter, Tatmotiv, Tatwaffe, Tatort, Todesursache, Fluchtfahrzeug und Ermittler.
Der Blog besteht aus 50 Blättern und jeweils 14 Zeile (=Runden). Somit ist schon etlicher Spielspaß gewährleistet.





Positives:
  • Die Regeln sind normalerweise jedem bekannt und es kann sofort losgelegt werden.
  • Das Spiel wird für Spieler ab 12 Jahren empfohlen und kann somit auch von Jugendlichen und Erwachsenen gespielt werden.
  • Mit einer Maße von 28 cm x 19 cm bietet der Block genug Platz zum Schreiben und ist trotzdem leicht irgendwo zu verstauen und aufzubewahren.
  • Es kann individuell festgelegt werden, wie streng die Regeln gehalten werden. Geht auch eine "Banane" als Tatwaffe, oder muss es ein "Baseball-Schläger" sein. Dadurch kann man variieren und das Spiel interessanter gestalten.

Negatives:
  •  ---


Fazit: Wer Lust auf eine kriminell gute Version des Klassikers "Stadt - Land - Fluss" hat, ist bei diesem Spielblock genau richtig aufgehoben. Das Spiel kann witzig oder ernst gestaltet werden (indem Spaßantworten akzeptiert werden oder nicht) und die Mitspieler müssen nicht zwingend Tatort-Zuschauer sein. Alle Kategorien lassen sich auch so befüllen, sogar der Ermittler - denn es muss ja nicht unbedingt Kommissar "Borowski" sein, sondern der "Bäcker" wäre doch auch eine Alternative.



Homepage des Verlages mit Online-Shop
http://www.moses-verlag.de/de/








Sprengstoff

Vorsicht! Das Spiel mit hochexplosiven Fragen!
 



"Sprengstoff" ist der Nachfolger des Spiels "Zündstoff", welches ich jedoch nicht kenne und daher keinen Vergleich ziehen kann.

Das Spiel kommt in einer Box (19 cm x 13 cm x 5,4 cm) aus hochwertigem Naturpapier daher, dessen Innenteil einfach herausgeschoben werden kann, und beinhaltet 52 Karten (á 6 Fragen), einen Motivwürfel und natürlich der Spielanleitung.



Der Spieler mit den schlechtesten Nerven (wie das ermittelt werden sollt, bleibt jeder Spielerrunde selbst überlassen) beginnt. Er zieht eine Fragekarte und anhand des Motivwürfels fällt die Auswahl auf eine der folgenden Kategorien: Alltag, Karriere, Sex, Freunde & Familie, Psychoanalyse und Philosophie & Fortschritt. Wie das Spiel nun weitergeht, hängt von der gewählten Spielvariante ab. Eine Möglichkeit ist, dass alle Spieler die Fragen beantworten, jeder Mitspieler wählt die für sich tollste Antwort aus und gibt dem entsprechenden Spieler dadurch einen Punkt. Alternativ können die Fragen von allen debattiert werden oder der Fragensteller darf sich einen Mitspieler aussuchen, der die Frage beantworten muss.

Das Spiel wird als "unverschämt provokatives Kommunikationsspiel" angepriesen, das "Schwung in jede vor sich hin dümpelnde Gesprächsrunde" bringen soll.

Beispiel gefällig?
Positives:
  • Das Spiel lässt sich sogar zu zweit spielen. Dann werden natürlich keine Punkte vergeben, aber man erfährt teilweise Sachen von nahestehenden Menschen, die man bisher nicht kannte oder die einen sogar überraschen.
  • Die Regeln sind einfach und es lässt sich in unterschiedlichen Varianten spielen.
  • Durch die Vielzahl an Fragen aus den verschiedenen Kategorien ist es abwechslungsreich und meistens unterhaltsam.
Negatives: 
  • Das Spiel hat dem Stempel eines "Partyspiels" erhalten. Bei vielen Fragen trifft dieses auch zu. Aber Fragen wie "Für welchen kranken Mensch konntest du nicht genügend da sein" oder "Welchen verlorenen Freund wünscht du dir manchmal an deine Seite" töten die Stimmung sofort und dann soll von allen Mitspielern auch noch abgestimmt werden, wer darauf die beste Antwort gegeben hat? Das ist leider sehr, sehr unpassend.
  • In größeren Runden kann etwas Langweile aufkommen, da manche Fragen so gestrickt sind, dass fast jeder Mitspieler dasselbe antwortet. Da müssen diese dann eben sehr kreativ werden oder man muss schnell mit der nächsten Karte weitermachen.
  • Eine Variante heißt "Gegen den Durst". Dabei wird ein Mitspieler gezielt befragt. Gefällt die Antwort den anderen Mitspielern nicht, muss er so viel Schluck trinken, wie Karten bereits in der Mitte liegen - natürlich nur Wasser oder Mangosaft ... So eine Anweisung bei einem Partyspiel dient ja quasi als Trinkvorlage, aber dann Wasser hinzuschreiben... Wenn Leute ein Spiel zu einem Trinkspiel umdichten wollen, dann finden sie schon eine Möglichkeit, dafür muss keine "Wasser-trink-Anleitung" geschaffen werden.

    Fazit: Es sind durchaus interessante Fragen dabei, auch wenn ich die Wörter "Sprengstoff" und "provokativ" eher für etwas übertrieben halte. Mir gefällt es, dass man sich das Spiel mit den Fragen quasi frei gestalten kann und so einiges über seine Mitspieler erfährt. Manche Fragen sind für ein Partyspiel absolut nicht geeignet und sollten dann vom Fragensteller einfach übergangen werden.
    Ich schwankte zwischen 3 und 4 Sternen. Habe mich letztlich aber für 4 Sterne entschieden, da jeder die Möglichkeit hat das Spiel so zu gestaltet, dass es den Teilnehmern am besten gefällt und damit kann man die negativen Punkte etwas heilen.



    Homepage des Verlages mit Online-Shop
    http://www.moses-verlag.de/de/







    Same Same
    Wer tickt wie du?
     





    Same Same - Wer tickt wie du ist ein Brettspiel für 3-6 Spieler, das aus 300 Fragekarten, 24 Antwortkarten, 15 Punktechips, einem Spielbrett und einer Spielanleitung besteht und ab 16 Jahren empfohlen wird.

    Auf den 300 Fragekarten stehen zumeist witzige, interessante und kuriose Fragen mit jeweils 4 Antwortmöglichkeiten (z.B.: Was würdest du am liebsten können: Fliegen, dich unsichtbar machen, durch Wände gehen oder in die Zukunft schauen? Was würdest du als Allerletztes tun: In Haifischnähe tauchen, Hundefleisch essen, an einer Castingshow teilnehmen oder im Sarg übernachten?). Jeder Spieler zieht nun seine entsprechende Antwortkarte und nachdem sich jeder entschieden hat, werden diese umgedreht. Gibt es Übereinstimmungen, so darf dieses Team (bestehend aus den zwei Spielern mit der gleichen Antwort) den Punktechip 1-3 Punkte weiter bewegen. Je mehr Übereinstimmungen es gibt, umso schneller kommen die Punktechips dem Ziel entgegen. Wenn jeder ehrlich antwortet, zeichnet sich schnell ab, wer wir man selbst tickt und wer somit das Dreamteam des Abends ist.


    Positives:
    • 300 Fragen sind eine ganze Menge, außerdem lassen sich alle Fragen sowohl positiv als auch negativ stellen (Was magst du am liebsten bzw. am wenigsten) und dadurch gibt es sogar 600 Fragemöglichkeiten.
    • Durch unterschiedliche Mitspieler gibt es stets andere Ergebnisse.
    • Einfach Regeln und eine kurze Spielanleitung.
    • Das Spiel erfordert nicht viel Konzentration, so kann man auch zwischendurch ruhig ins Plaudern geraten und danach nahtlos weiterspielen.

    Negatives:
    • Nach einer Weile kann es langweilig werden, da es nicht so viele Fragen gibt, die wirklich kurios sind.
    • Bei dem Spiel ist man nicht sehr aktiv und es kommt auch nicht unbedingt eine große Kommunikation auf, es sei denn die Mitspieler nehmen die Antworten um nachzuhaken, warum jemand sich dafür entschieden hat.

    Fazit:
    Das Spiel ist interessant für alle, die gerne rausfinden möchten, wie die anderen ticken, was sie mögen und was nicht. Bei unseren Spielrunden war es fast durchgehend so, dass die Frauen es recht interessant fanden, den Männern hingegen wurde schnell langweilig. Das ist natürlich nicht repräsentativ, sondern nur meine Erfahrung. Ein oder zwei Runden kann man davon ganz gut spielen, danach hat man dann jedoch wieder Lust auf etwas anderes.



     
    Homepage des Verlages mit Online-Shop
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    Sonntag, 29. November 2015

    [Gewinner] Weihnachtsvorfreude


    Hallo ihr Lieben,

    heute verrate ich euch, wer diese Weihnachtsvorfreude bald im Briefkasten hat:


    Aufgabe war ja, die Weihnachtsvorfreude-Artikel im November zu entdecken und dort die Lösungswörter zu finden. Daraus sollte ein Satz gebildet werden, der dann das Ticket für den Lostopf sicherte. 

    Der Lösungssatz war: Ein Weihnachtsmann ist kein witziger Geschenkanhänger - wie gesagt, es ist ein grammatikalisch korrekter Satz, von sinnvoll war nie die Rede :) Natürlich habe ich aber auch "Kein Weihnachtsmann ist ein witziger Geschenkanhänger" akzeptiert.


    Gewonnen hat:

    *Trommelwirbel on*

    Susann H. aus W.

    *Trommelwirbel off*

    Viel Spaß beim Lesen, Susann!




    Samstag, 28. November 2015

    [In my Mailbox] KW # 48/2015


    Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

    für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

    Guillaume Musso - Vielleicht morgen

    Guillaume Musso - Nacht im Central Park








    Freitag, 27. November 2015

    [Gastrezension] Engelmann, Gabriella - Villa (01) Eine Villa zum Verlieben

    Gastrezension von Nefertari35


    Drei Frauen suchen in Hamburg aus den unterschiedlichsten Gründen eine neue Wohnung und finden sie in einer zauberhaften alten Stadtvilla. Sie ziehen kurzerhand ein und trotz anfänglicher Antipathien, werden aus den drei verschiedenen Frauen, dicke Freundinnen. Jede von ihnen hat einen Traum. Stella will Karriere als Innenarchitektin machen, Leonie möchte gerne einen Mann und Kinder und Nina einfach, nach einer stressigen Beziehung, wieder glücklich werden, Das Schicksal sieht das aber anders und hat nicht ganz das mit den Dreien vor, was diese sich gewünscht haben. Ob das aber so schlecht ist?

    Schreibstil, Protagonisten, Sonstiges:
    Gabriella Engelmann schreibt diese Geschichte sehr leicht und locker. Man kann sie sehr flüssig lesen und ist immer im Geschehen drin. Sie schreibt über Sorgen und Probleme, die fast jede Frau mal hat und das macht die Story so authentisch. Am liebsten hätte frau selber eine Wohnung in dieser Stadtvilla und würde mit Stella, Nina und Leonie feiern, füreinander dasein und einfach zusammenhalten. Die drei Protagonistinnen könnten unterschiedlicher nicht sein und trotzdem oder vielleicht deswegen passen sie so gut zueinander. Die Autorin beschreibt die vielen Orte (Stadtvilla, Husum, die Restaurants usw,) so lebendig, das man sich alles sehr gut vorstellen kann, fast so, als wäre man selber schon mal dagewesen.
    Auch das Cover ist in freundlichen Farben gehalten, die Stadtvilla im Hintergrund und mit Blick auf einen wunderschönen Garten.

    Eigene Meinung:
    Hach ja, ich bin immer noch nicht ganz wieder da ;) . Diese Geschichte hat mir sehr sehr gut gefallen. Es wird von Problemen erzählt, die ich zum Teil sehr gut kenne und deswegen gut mitverfolgen konnte. Das macht diesen Roman so echt, so als wäre das alles wirklich passiert oder könnte wirklich passieren. Ich bin selber in dem Alter der drei Protagonistinnen und konnte mich gerade deshalb in vieles gut hineinversetzen. Zudem besitzt Gabriella Engelmann eine unvergleichlich einfühlsame Art, was das Lesen zu einem großen Vergnügen macht. Ich gebe fünf Sterne.

    • Taschenbuch: 368 Seiten
    • Verlag: Knaur TB (1. April 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3426517108
    • ISBN-13: 978-3426517109
    • Verlag:


    Die Reihe in der Übersicht:



    Donnerstag, 26. November 2015

    [Das Autoren 1x1] Kim Winter

     proudly presents:



    Kim Winter




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    Autorenwelt
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    1. Seit wann schreibst du?
    Eigentlich seit meinem 4. Lebensjahr, wenn man die Zeit mit einrechnet in der meine Omi Geschichten, die ich mir ausgedacht habe, für mich aufgeschrieben hat. Professionell zu schreiben, war aber eigentlich nie mein Ansinnen gewesen. Nie hätte ich gedacht, dass ein Verlag an meinen Büchern und somit auch an meinen Gedanken interessiert sein könnte. Deshalb habe ich auch nicht schlecht gestaunt, als meine jetzige Agentin mir sagte, sie wolle mich gern unter Vertrag nehmen. Sie wurde auch nur auf mich aufmerksam, weil eine gemeinsame Freundin auf einer Party in ihrem Beisein von einem meiner Bücher geschwärmt hat. Irgendwie hat sie das wohl neugierig gemacht. Also rief sie mich an und fragte, ob sie einmal in die Geschichte reinschnuppern dürfe. Ich war ziemlich irritiert und befürchtete, sie würde mich spätestens nach zwanzig Seiten auslachen. Erst nach viel gutem Zureden vonseiten meiner Freundinnen habe ich mir schließlich einen Ruck gegeben und ihr die Datei geschickt. Ab da überschlugen sich dann die Ereignisse. Na ja und vier Monate später erschien Sternenschimmer schon beim Thienemannverlag. Erst heute ist mir klar, wie gut es das Schicksal damals mit mir gemeint hat. Damals war ich einfach nur überrumpelt ;)

    2. Warum ist „Autor“ für dich der beste Beruf der Welt?
    - Ich kann gedanklich in andere Welten verreisen, das ist für mich viel intensiver als in der Realität.
    - Ich lerne viele tolle Leute kennen, so wie dich z.B. ;)
    - Das Schreiben verleiht mir Stabilität und ein inneres Gleichgewicht.
    - In meinem Kopf arbeiten immer so viele Gedanken, dass ich manchmal Angst habe, er könnte platzen. Mit dem Schreiben kann ich sie kanalisieren.

    3. Beschreibe dein Buch / eins deiner Bücher in weniger als zehn Worten und verrate, auf welchen Titel sich die Beschreibung bezieht.
    Okay, dann nehme ich doch Band I aus der Sternentrilogie:
    Sternenschimmer ist eine actionreiche Liebesgeschichte mit Tiefe.

    4. Wo schreibst du am Liebsten bzw. hast du besondere „Rituale“ beim Schreiben?
    Ich habe ein kleines Video, das meinen Schreiballtag eigentlich ganz gut beschreibt:
    https://www.youtube.com/watch?v=cVxc_qeL0TU

    5. Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
    Schreibt nicht, um großes Geld zu verdienen. Schreibt achtsam, um inneren Reichtum zu erlangen, und ihr werdet merken, dass euch dieser Beruf zutiefst glücklich macht.



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    Private Welt
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    6. Was ist deine Lieblingsfarbe?
    Warmes Sonnengelb mit einem Hauch Orange darin.

    7. Was war als Kind dein Traumberuf?
    Ähm, also das war eine ganze Weile lang Eisverkäuferin. Später wollte ich dann Tierärztin werden.

    8. Was ist dein Lieblingsessen?
    Mango- und Erdbeersmoothies (ich könnte mich komplett davon ernähren)

    9. Welches Genre liest du selbst am Liebsten?
    Liebesgeschichten, die zudem aber auch noch andere Themen zum Nachdenken bieten.

    10. Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?
    Eigentlich bin ich mit meinem Leben wirklich sehr glücklich. Aber wenn heute eine gute Fee käme, bei der ich einen Wunsch frei hätte, dann würde ich wohl gern einen Beststeller landen wollen, um mit dem Geld ein Heim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu unterstützen. Und ich würde zu Hause so viele von ihnen aufnehmen, bis die Bude aus allen Nähten platzt. Was da gerade in unserer Welt passiert, bestürzt mich wirklich sehr. In einem Handlungsstrang der Sternentrilogie geht es ja auch genau um dieses Thema.


    Diese Bücher von Kim Winter könnten in eurem Bücherregal stehen:



    Vielen Dank Kim, dass du beim "Autoren 1x1" teilgenommen hast :)

    Mittwoch, 25. November 2015

    [Rezension] Weitz, Chris - Young World (1/3) Die Clans von New York

    Die einstige Millionen-Metropole New York wirkt mittlerweile fast vollständig verwaist. Eine Seuche hat alle Kinder und Erwachsenen dahingerafft. Lediglich die Teenager sind übrig geblieben, aber auch deren Lebenszeit ist überschaubar, da sie mit 18 Jahren ebenfalls sterben werden. Ein Jahr nach dem Ausbruch der Seuche haben sich die Überlebenden in Clans organisiert und ihr Leben wieder einigermaßen strukturiert. Jefferson führt den Washington-Square-Clan an, in dem es -unter Berücksichtigung der apokalyptischen Verhältnisse- meist recht ruhig zugeht. Doch dann bricht er mit einigen Jugendlichen auf, um die Krankheit zu heilen, und dadurch geraten die Figuren in eine gefährliche Situation nach der nächsten.

    „Die Clans von New York“ ist der erste Teil einer Endzeit-Thriller-Trilogie von dem Oscar®- nominierten Twilight-Regisseur Chris Weitz. Sein erstes Buchprojekt führt den Leser ins verwaiste New York, welches er sehr anschaulich präsentiert. Ich konnte mir das Setting bildlich sehr gut vorstellen und es fiel mir auch nicht schwer mich in dieser postapokalyptischen Welt zurecht zu finden. Jefferson und einige seiner Freunde brechen zu einem gefährlichen Abenteuer auf, um ein Heilmittel zu entdecken, denn über kurz oder lang droht die Menschheit ansonsten auszusterben.

    Chris Weitz hat sehr interessante Charaktere geschaffen, die alle etwas Eigenes an sich haben. Jefferson ist der unfreiwillige Anführer, Donna will ihre Gefühle angesichts der ausweglosen Situation am liebsten ignorieren und Brainbox ist extrem intelligent und meint die Seuche heilen zu können. Die Truppe streift durch New York und trifft immer wieder auf andere Clans, die ihnen definitiv nicht wohlgesonnen sind, sondern meistens versuchen, sie zu töten. Somit birgt die Geschichte ziemlich viel Action, aber auch eine kleine Love—Story ist eingebaut. Das Ende ist ein überraschender Cliffhanger, der mich extrem neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat.

    Bei diesem Hörbuch handelt es sich um die ungekürzte Lesung von Maria Koschny und Leonhard Mahlich auf 2 MP3-CDs. Ich fand es sehr angenehm, dass die Geschichte abwechselnd von zwei Sprechern vorgelesen wurde, denn dadurch wurde es nie eintönig. Einige Dialoge wirken etwas merkwürdig, da die Namen mitgelesen werden, z.B. „Jefferson: xxx, Donna: xxx, Brainbox: xxx“. Das hat mich zunächst gestört, da ich das auch von anderen Hörbüchern nicht gewohnt bin. Allerdings war ich gleichzeitig auch dankbar, dass die Namen mitgelesen wurden, da ich ansonsten bei größeren Dialogen wahrscheinlich Schwierigkeiten gehabt hätte die Aussagen den einzelnen Figuren zuzuordnen.

    Fazit: „Die Clans von New York “hat genau meinen Geschmack getroffen und meine Erwartungen erfüllt. Für Dystopie-Liebhaber aufgrund des anschaulichen Settings, der gebotenen Action, der zarten Liebesgeschichte und des überraschenden Endes empfehlenswert.

    • MP3: 2 CDs - ca. 536 min
    • Verlag: Oetinger Media GmbH (19. Oktober 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3837309045
    • ISBN-13: 978-3837309041
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
    • Verlag:


    Dienstag, 24. November 2015

    [Die Story hinter dem Buch] Micaela Jary - Sterne über der Alster


    heute:
     

    Micaela Jary - Sterne über der Alster

     


    Es war einmal ein kleines Mädchen, das liebte Bücher über alles. Es las am liebsten „Das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner und verschlang die „Nesthäckchen“-Serie von Else Ury. Als das kleine Mädchen älter wurde, griff es mit Begeisterung zu „Des Königs General“ von Daphne du Maurier und „Vom Winde verweht“ von Margaret Mitchell. Natürlich las es aber auch die „Buddenbrooks“ von Thomas Mann und Tolstoijs „Anna Karenina“. Es war so gefesselt von all diesen wunderbaren Geschichten, dass es beschloss, Schriftstellerin zu werden. 
    Die kleine Micaela auf der Eingangstreppe
     
    Im zweiten Versuch schrieb es eine Familiensaga, die in der Geburtsstadt des Mädchens spielte – in Hamburg. Und weil dort viele Menschen etwas mit der Schifffahrt zu tun haben, sollte es vom Schicksal einer Reedersfamilie handeln. Das Mädchen hat den Roman niemals beendet. Es wurde eine junge Frau, die als Journalistin arbeitete und nur noch wenig Zeit für den Traum vom Schriftstellerberuf besaß. Dennoch gab sie ihn niemals auf. Als sie ihn endlich leben durfte, verfasste sie Romane mit anderen Themen. Über 40 Jahre vergingen bis sich das inzwischen etwas ältere Mädchen an seine Geschichte von damals erinnerte und diese weiterschrieb. Unter dem Titel „Das Haus am Alsterufer“ erschien es 2014 – und wurde ein Erfolg. Am 9.11.2015 liegt nun die Fortsetzung im Buchhandel: „Sterne über der Alster“. Das kleine und später etwas größere Mädchen war ich.

    Micaela Jary als schreibender Teenager

    Natürlich schreibe ich mit Mitte/Ende fünfzig anderes als mit sechzehn/siebzehn Jahren. Dennoch ist von dem ursprünglichen Manuskript viel erhalten geblieben, die Namen der Protagonisten und ihre Wohnsitze sind das offensichtlichste Beispiel. Einen besonderen Raum nimmt dabei die Reihenvilla von Konrad Michaelis ein, dem anfangs ungeliebten Schwiegersohn des Reeders Victor Dornhain. Michaelis (das ist übrigens der Mädchenname meiner Mutter) wohnt in dem Haus St. Benediktstraße 9 in Hamburg-Harvestehude, nahe dem Klosterstern. 

    St. Benedictstraße 9

    Diese Adresse spielt für mich eine große Rolle – hier war das erste Zuhause meines Lebens. Das Haus gehörte damals meinem Vater und über der Haustür in der zweiten Etage befand sich mein Kinderzimmer, von dem manche Hamburger noch heute schwärmen, weil es eine Decke hatte, an der im Dunkeln Sterne glitzerten. Als ich sechs Jahre alt war sind wir fortgezogen, das Haus wurde zunächst vermietet und Konsulat, später an einen Modeschöpfer verkauft. Heute ist die Reihenvilla - stark saniert - in verschiedene Wohnungen aufgeteilt. Doch ein paar frühe Kindheitserinnerungen an das Haus von einst begleiten mich durch mein Leben. Es ist wunderschön, diese in meinem Roman lebendig werden zu lassen.

    geschrieben von
    Micaela Jary


    • Taschenbuch: 432 Seiten
    • Verlag: Piper Taschenbuch (9. November 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3492306977
    • ISBN-13: 978-3492306973





    Montag, 23. November 2015

    [Rezension] Wielockx, Ruth - Der kleine Christbaum

    Ein kleiner Tannenbaum freut sich schon unglaublich auf das Weihnachtsfest, denn er möchte dieses Jahr ein wunderschöner Christbaum werden. Da er jedoch noch recht jung ist, hat er ein paar Selbstzweifel. Die anderen Bäume bestärken seine Befürchtungen, da er tatsächlich zu klein sei. Es kommt, wie es kommen muss: Alle Tannenbäume werden ausgesucht und bekommen ein tolles Zuhause fürs Weihnachtsfest, nur der kleine Tannenbaum nicht. In letzter Sekunde wird er von einem alten Mann mitgenommen, der sich dann als Weihnachtsmann entpuppt und mit dem der kleine Tannenbaum das beste Weihnachtsfest überhaupt erlebt.

    „Der kleine Christbaum“ ist ein wunderschönes Buch für Kleinkinder ab 4 Jahren. Es geht um große Wünsche, um Andere, die einen klein machen, um Selbstzweifel und den Beweis, dass auch „Kleine“ sich nicht unter Wert verkaufen zu brauchen. Schließlich sind kleine Tannenbäume und Kinder toll und haben ein Recht darauf nicht unterschätzt zu werden, denn auch sie können schon eine Menge.

    In diesem Kleinkinderbuch haben die Tannenbäume Gesichter, wodurch sie beinahe zu agierenden Personen werden. Die Zeichnungen sind wunderschön und liebevoll gestaltet. Der Inhalt wird mit ihnen perfekt widergespiegelt und sowohl die Geschichte, als auch die Illustrationen machen Spaß. Im Hintergrund schwebt die Aussage, dass der kleine Tannenbaum gar nicht zu klein ist und das können Kinder natürlich auch auf sich selbst beziehen. Am Ende gibt es ein Happy End für alle, was zu einem Kinderweihnachtsbuch einfach dazu gehört.

    Fazit: Ein wunderschönes Kinderbuch, das kleinen Kindern Mut machen, sie selbst zu sein und das sie einiges erreichen können.

    • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
    • Verlag: aracari; Auflage: 1 (1. September 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3905945541
    • ISBN-13: 978-3905945546
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
    • Originaltitel: De kleine kerstboom
    • Verlag:
      http://www.aracari.ch/



    Sonntag, 22. November 2015

    [In my Mailbox] KW # 47/2015


    Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

    für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

    Ahern, Cecelia - Der Glasmurmelsammler
    Tsokos, Michael/Gößling, Andreas - Zerschunden
    Musso, Guillaume - Nachricht von dir
    Finch, Paul - Mark-Heckenburg (01) Mädchenjäger

    Haig, Francesca - Das Feuerzeichen (1/3) Das Feuerzeichen