Montag, 29. Februar 2016

[Gewinnspiel] 2x Ulrike Herwig (alias Ulrike Rylance) - Oskar an Bord

Hallo zusammen,

vielleicht seid ihr auf meinem Blog schon über meine Hörbuchrezension von Oskar an Bord gestolpert und neugierig geworden? Falls nicht, lest kurz rein und schaut, ob der Roman auch etwas für euch sein könnte, denn ab heute verlose ich 2 Printausgaben.


Zu gewinnen gibt es nämlich:

2x Ulrike Herwig - Oskar an Bord
(Ulrike Herwig = Ulrike Rylance)

für den Klappentext klickt bitte auf das Cover,
dann gelangt ihr zu Amazon


Um am Gewinnspiel teilzunehmen,
  • füllt das folgende Formular vollständig aus,
  • hinterlasst die Antwort auf die Frage außerdem als Blog-Kommentar
  • beachtet die untenstehenden Regeln.




1.) Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötige ich eine Einverständniserklärung der Eltern.
2.) Die Adressen werden nur für das Gewinnspiel verwandt und anschließend gelöscht.
3.) Für Teilnehmer aus dem Ausland: Ich versende nur innerhalb Deutschlands, es sei denn, ihr würdet mir das Porto erstatten. Jeder Teilnehmer aus dem Ausland erklärt sich durch die Teilnahme am Gewinnspiel mit dieser Passage einverstanden.
4.)  Ich übernehme keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postwege verloren gehen sollte.
5.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Einsendeschluss ist der 12.03.2016 - 23.59 Uhr

Mein Gewinnspiel darf natürlich gerne auf eurem Blog oder bei Twitter / Facebook verbreitet werden. Außerdem freue ich mich sehr, falls ihr meinen Blog als Leser verfolgen würdet :)


Euch allen viel Erfolg dabei :)


Sonntag, 28. Februar 2016

[In my Mailbox] KW # 9/2016


Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Belitz, Bettina - Panthersommernächt

Melling, Nora - Nachtkrähen



Samstag, 27. Februar 2016

[Gastrezension] Niven, Jennifer - All die verdammt perfekten Tage

Gastrezension von Manjas Buchregal

Theodore Finch hat vor sich vom Glockenturm seiner Schule zu stürzen. Er denkt er steht dort alleine. Doch dem ist nicht so. Mit ihm da oben ist Violet Marley. Auch sie möchte nicht mehr leben. Doch genau das kann Theodore nicht zulassen und so rettet er Violet davor zu springen.
Eigentlich könnte nun alles normal weiterlaufen, doch Violet geht Theodore nicht mehr aus dem Kopf. Als die Schüler für ein Projekt die interessantesten Plätze Indianas aufsuchen sollen dreht Theodore es so, dass er mit Violet in einem Team arbeitet. Die beiden erleben schöne Tage miteinander und Violet findet immer mehr zurück ins Leben. Theodore aber tut sich immer schwerer …

Das Hörbuch „All die verdammt perfekten Tage“, nach dem gleichnamigen Taschenbuch von Jennifer Niven, hat mich neugierig gemacht. Ich war wirklich gespannt darauf was mich in der Geschichte wohl erwarten würde.

Theodore war mir wirklich sympathisch. Er sammelt Wortfetzen, wirkt vielleicht etwas zynisch und sarkastisch. Für die Mitschüler ist Theodore ein Freak und hat bereits mehrfach versucht sich umzubringen.
Violet ist eigentlich das komplette Gegenteil von Theodore. Sie hat ihre Schwester bei einem Autounfall verloren. Und genau darunter leidet Violet. Sie sieht keine Perspektive mehr. In der Schule ist Violet beliebt, sie versteckt sich aber vor Herausforderungen. In der Schule und im Freundeskreis hat man Verständnis für sie, nimmt man Rücksicht. Nur Finch provoziert Violet.

Der Stil der Autorin ist locker und flüssig. Die beiden Sprecher Annina Braunmiller & Patrick Mölleken wissen wie sie diesen Stil umzusetzen haben, damit der Hörer eingefangen wird. Sie bringen die Charaktere glaubhaft und authentisch rüber, hauchen ihnen Leben ein. Ich persönlich mag Annina Braunmiller besonders gerne, sie hat etwas in ihrer Stimme das mich fasziniert.
Die Handlung gefiel mir gut. Sie ist zum einem emotional aber auch traurig. Zu Beginn empfand ich manche Stellen auch recht amüsant, doch die depressive, bedrückende Stimmung kehrt rasch zurück.
Jennifer Niven beschreibt ihre Geschichte tiefgründig und berührend. Ab und an aber gab es die eine oder andere Länge, die dann aber doch immer wieder von interessanten Passagen abgelöst wurden.
Ins Geschehen eingearbeitet sind auch schwierige Themen wie Mobbing und Suizid aber auch Freundschaft ist ein Thema. Jennifer Niven schafft es hier behutsam auf diese heiklen Themen einzugehend

Das Ende ist passend, wenn auch etwas vorhersehbar. Es hat mich doch auch ziemlich kalt erwischt, das geb ich zu. Man muss es verdauen, auf sich wirken lassen, es macht das Hörbuch rund.

Fazit: Zusammenfassend gesagt ist „All die verdammt perfekten Tage“ nach dem gleichnamigen Roman von Jennifer Niven ein emotionales Hörbuch das schwierige Themen beinhaltet.
Die glaubhaft gestalteten Charaktere, der gefühlvolle Stil der Autorin und eine Handlung, die durch die toll gewählten Sprecher wirklich authentisch und glaubhaft rüberkommt und den Hörer berührt, haben mir hier tolle Hörstunden beschert.
Durchaus hörenswert!

  • MP3: 2 CDs - 8h 25 min
  • Verlag: Random House Audio; Auflage: Gekürzte Lesung (28. Dezember 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3837131440
  • ISBN-13: 978-3837131444
  • Originaltitel: All the bright places



    Freitag, 26. Februar 2016

    [Rezension] Kirby, Jessi - Mein Herz wird dich finden

    Mia weiß, dass er keinen Kontakt mit ihr will. Mia weiß, dass sie ihn nicht ausfindig machen darf. Mia weiß, dass es nicht erlaubt ist, ihn zu treffen. Mia weiß, dass sie mit ihm keine Zeit verbringen darf, ich nicht sympathisch finden kann - und sich erst recht nicht in ihn verlieben darf. Sie weiß das alles, aber ihrem Herzen ist es herzlich egal, denn in seiner Brust pocht das Herz ihrer ersten großen Liebe, ihres vor 400 Tagen verstorbenen Freundes. Mag sie tatsächlich ihn oder die Erinnerung an ihr früheres Leben, welches vor dem Unfall nahezu perfekt erschien.


    "Mein Herz wird dich finden" von der amerikanischen Autorin Jessi Kirby beginnt 400 Tage nach dem tödlichen Unfall, bei dem Mia ihre große Liebe verloren hat. Kirby beschreibt eindringlich, wie Mia selbst nach über einem Jahr ihr Leben immer noch nicht wieder aufgenommen hat. Wie sie an alten Erinnerungen hängt und auch das Gefühl hat, dass genau diese Erinnerungen nicht nur Erinnerungen werden dürfen, sondern dass sie diesen weiterhin Raum in ihrem Leben einräumen muss, auch wenn das dazu führt, dass sie nicht frei und glücklich sein kann.

    Aber Kirby erzählt auch von einer neuen Liebe. Davon wie Noah Mias Herz wieder erblühen lässt, ihr zeigt wie wunderschön das Leben ist und ihr endlich den entscheidenden Kick dazu gibt, neu durchzustarten. Mias erweckte Lebensgeister sind spürbar und es macht Spaß dabei zuzusehen, wie die Protagonistin und Ich-Erzählerin sich wieder aufrappelt und das Leben neu entdeckt. Wäre da nicht der dunkle Schatten, der ständig über Mias und Noahs zwischenmenschlicher Beziehung schwebt, denn Mia weiß, dass sie etwas Verbotenes tut. Als Leser ist ihr Verhalten aber absolut nachvollziehbar. Sie kann einfach nicht anders handeln. Gefühlsmäßig ist man Mia ganz nah und hofft, dass es ein gutes Ende nehmen wird, aber befürchtet gleichzeitig, dass alles in sich zusammen fallen könnte, sobald Noah die Wahrheit erfährt.

    Dieses Jugendbuch liest sich dank des flüssigen Schreibstils (und zahlreicher leerer Seiten) recht schnell. Mia war mir sehr sympathisch und hat mir vor allem durch ihr authentisches Verhalten so gut gefallen. Ihre Familie spielt ebenfalls eine Rolle, aber hauptsächlich geht es um sie, ihren verstorbenen Freund, Noah und viel Herz.

    Fazit: Eine wirklich interessante Geschichte um Organspende, das Leben eines Hinterbliebenen und die Kraft einer neuen Liebe, der ich 4,5 Sterne gebe und gerne weiter empfehle, auch wenn mir das letzte kleine Fünkchen zu 5 Sternen gefehlt hat.

    • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
    • Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1 (25. Februar 2016)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3737353522
    • ISBN-13: 978-3737353526
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
    • Originaltitel: Things We Know by Heart
    • Übersetzer: Anne Brauner
    • Verlagsgruppe:


    Donnerstag, 25. Februar 2016

    [Das Autoren 1x1] Peter Prange

     proudly presents:



    Peter Prange


    © Gaby Gerster


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    Autorenwelt
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    1. Seit wann schreibst du?
    Seit dem 19. August 1989, 21:45 Uhr. An dem Tag machte das ZDF heute Journal mit den Bildern der DDR-Bürger auf, die in Ungarn den Grenzzaun stürmten. Das war der alles entscheidende Impuls für meinen ersten Roman „Das Bernstein-Amulett.“

    2. Warum ist „Autor“ für dich der beste Beruf der Welt?
    Weil man in Gedanken am Schreibtisch all die herrlich-fürchterlichen Dinge tun kann, die im wirklichen Leben verboten sind, ohne dass man dafür eingesperrt wird. Im Gegenteil – man bekommt dafür sogar noch Geld!

    3. Beschreibe dein Buch / eins deiner Bücher in weniger als zehn Worten und verrate, auf welchen Titel sich die Beschreibung bezieht.
    Wenn man so viele Bücher geschrieben hat wie ich, fällt die Auswahl natürlich schwer. Bleiben wir darum einfach bei meinem ersten Roman, dem „Bernstein-Amulett“, auch wenn es den zur Zeit nur als E-Book gibt: „Die Geschichte des geteilten und wiedervereinten Deutschland am Beispiel einer Familie.“ Okay, ein Wort zu viel – ich streiche den Artikel „Die“ ;-)

    4. Wo schreibst du am Liebsten bzw. hast du besondere „Rituale“ beim Schreiben?
    Da ich von Natur aus faul und chaotisch bin, habe ich mir eine äußerst strenge Arbeitsdisziplin auferlegt. Jeden Morgen Punkt neun betrete ich mein Büro, öffne weit das Fenster und bitte die Muse freundlich zu mir, um mich zu küssen. Manchmal kommt sie, meistens nicht, aber nie kann sie behaupten, ich sei nicht dagewesen.

    5. Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
    Nicht darauf schielen, was „der Leser“ vielleicht mögen würde – das weiß man nämlich nie -, sondern immer nur das schreiben, was einem wirklich auf den Nägeln brennt.




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    Private Welt
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    6. Was ist deine Lieblingsfarbe?
    Blau – die Farbe, wohlgemerkt, nicht der Zustand.

    7. Was war als Kind dein Traumberuf?
    Mein Vater hatte ein Bettengeschäft. Als Kind kam darum für mich gar nichts anderes in Frage, als es später einmal fortzuführen. Doch dann wurde ich Zeuge eines Gesprächs, das mein Vater mit anderen Männern führte. Sie sprachen über ihre Berufe. Der eine sagte, „Ich mache in Versicherungen“, der andere „Ich mache in Draht“. Als mein Vater sagte, „Ich mache in Betten“ – da beschloss ich, lieber „Dichter“ zu werden ;-)

    8. Was ist dein Lieblingsessen?
    Alles, was dick macht. Fleisch, Nudeln, Soße.

    9. Welches Genre liest du selbst am Liebsten?
    Filme.

    10. Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?
    Gerade entwickle ich die persönlichste Geschichte, die ich je geschrieben habe. Sie spielt in meiner Heimatstadt und ich komme selbst darin vor. Dafür interessiert sich nicht nur mein Verlag, sondern auch ein TV-Produzent, um aus dem Stoff einen Mehrteiler zu machen. Wenn beides klappen würde, käme das dem großen Glück verdammt nahe!


    Diese Bücher von Peter Prange könnten z.B. in eurem Bücherregal stehen:


    Vielen Dank Peter, dass du beim "Autoren 1x1" teilgenommen hast :)

    Mittwoch, 24. Februar 2016

    [Gewinner] Lene Kaaberbol - Die Hüterin der Wahrheit - Dinas Bestimmung


    Hallo ihr Lieben,

    der Film lief vor einer knappen Wochen in den Kinos an und passend dazu habe ich Filmausgaben und Poster verlost. War von euch schon jemand im Kino oder hat vor sich den Film noch anzusehen?



    Wie immer habe ich per random.org ausgelost und folgende Teilnehmer haben die Filmausgabe gewonnen:

    *Trommelwirbel on*
    Sandra B. aus N.
    Gabriele H. aus B.
    *Trommelwirbel*

     Die Poster gehen an:

    *Trommelwirbel on*
    Sabine K. aus A. 
    Michel S. aus W. 
    Sonja B. aus B.
    Stefanie H. aus S.
    *Trommelwirbel off*

    Herzlichen Glückwunsch an euch! Die Gewinne werden in den nächsten Tagen verschickt.



    [Gastrezension] Gercke, Stefanie - Junigewitter

    Gastrezension von Starbucks


    Sehnsucht nach Afrika

    Mit ihrem Roman „Junigewitter“ wollte Stefanie Gercke viel. Sie hat versucht, sehr viele Aspekte in ein Buch zu packen. Ob ihr das so recht gelungen ist, ist allerdings fraglich.

    Zum Inhalt: Die gebürtige Deutsche Alice lernt in einem Junigewitter in London ihren Traummann kennen, flüchtet aus der engen Welt in Lübeck mit ihm in ein ganz neues Leben in Afrika und gründet eine kleine Familie. Aber das kleine Glück wird von Anfang an getrübt durch die Schatten der Apartheid, durch ein Land, in dem man sich niemals ganz sicher fühlen kann und schließlich auch durch mehrere Schicksalsschläge, die Alices Familienglück zerstören. Und die starke Frau zieht ihre Konsequenzen...



    Der erste Teil von „Junigewitter“ 'rennt' quasi einmal durch die gesamte Geschichte der Apartheid. Hier entsteht das Gefühl, als wolle die Autorin hier ein Buch über Apartheid schreiben oder auch nur ihre eigenen Erlebnisse niederschreiben. Manchmal verliert sich die Handlung so in Nebensächlichkeiten (z.B. fahren sie immer wieder mal ins Wildreservat), dass man eher das Gefühl hat, nun hat die Autorin ihr Tagebuch verarbeitet, und da fuhren sie eben wieder mal ins Wildreservat. Für die Handlung selbst ist dies nicht relevant.

    Die Geschichte scheint etwas lebendiger und weniger konstruiert, als der Teil in Afrika vorbei ist. Ich möchte hier lieber nicht ins Detail gehen, denn ich finde, schon der Klappentext greift viel zu weit vor. Die Geschichte driftet nun eher ab in eine Liebesgeschichte, scheint aber hier natürlicher erzählt und besser lesbar.

    Am Schluss folgt eine Auflösung aller Geheimnisse; die zwar etwas weit hergeholt, aber dennoch schlüssig ist. Damit ist „Junigewitter“ ein gut lesbarer Roman, der auch spannend ist, aber trotzdem Schwächen aufweist. Ich fühlte mich z.B. der Protagonistin kaum verbunden, zu gekünstelt schien sie.

    Fazit: „Junigewitter“ ist ein netter Frauenroman, der sich gut lesen lässt und auch einiges an Spannung bietet. Der Leser merkt schnell, dass die Autorin sich in Südafrika bestens auskennt und ihre Liebe für das Land, aber auch dessen verschiedene Gesichter vermitteln möchte. Dabei hat sie sich vielleicht zuviel vorgenommen und manches Mal den roten Faden verloren, um noch mehr in das Buch zu packen. Dennoch kann man stets gut folgen und auch verstehen, warum ihr Herz an diesem Land hängt. So kann ich gerade noch 4 Sterne für „Junigewitter“ vergeben.

    • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag (28. September 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 345326942X
    • ISBN-13: 978-3453269422
    • Verlag:

    Dienstag, 23. Februar 2016

    [Die Story hinter dem Buch] Peter Prange - Die Rose der Welt


    heute:


     Peter Prange - Die Rose der Welt

     


    Wie bei den meisten meiner Romane bin nicht ich auf das Thema gestoßen – vielmehr hat das Thema mich entdeckt. Ich recherchierte für eine ganz andere Geschichte, als ich bei dem französischen Mediävisten Jacques LeGoff ein paar Zeilen über einen Streik las, den die Studenten und Professoren der Pariser Universität im Jahr 1229 vom Zaun gebrochen und zwei Jahre lang durchgehalten haben, um ihre Rechte gegenüber Krone und Kirche zu behaupten. Ich war sofort elektrisiert. Was mich hier angesprungen hatte, war nichts weniger als der erste Streik der europäischen Geschichte überhaupt!

    Alles begann mit einer Wirtshausschlägerei im Karneval des Jahres 1229, im Pariser Faubourg Saint-Marcel. Aus den Quellen geht hervor, dass es zu Streitigkeiten bei der Bezahlung der Zeche kam. Es folgten tagelange Krawalle zwischen Studenten und Bürgern. Als Soldaten des Stadtpräfekten mehrere Studenten zu Tode prügelten, forderten die Magister die Obrigkeit auf, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, oder sie würden in den Streik treten.

    Der Streik endete 1231 mit einer Bulle des Papstes. Darin beschnitt Papst Gregor IX. die Zugriffsrechte der Krone auf die Universität und sicherte dieser zugleich ein erstaunlich hohes Maß an Selbstverwaltung zu. Diese Bulle gilt darum heute als die Magna Charta der Pariser Sorbonne – und zugleich als Magna Charta der akademischen Freiheitsrechte überhaupt.
    Die Freiheit von Forschung und Lehre, ja die Freiheit des Denkens überhaupt ist eines der wichtigsten Güter, die eine moderne, aufgeklärte Gesellschaft auszeichnen. Doch sie ist alles andere als selbstverständlich, bis heute nicht. Quer durch die Jahrhunderte haben Kirche und Staat immer wieder versucht, Einfluss auf die Universitäten, sprich: die Produktion und Verbreitung von Wissen zu nehmen, um sie für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Eines der spektakulärsten Beispiele ist der Fall Galilei, dessen Weltbild nicht in das der Kirche passte – das Ende ist bekannt. Solche Auswüchse gibt es bis in die Neuzeit. Unter der Naziherrschaft wurde in Deutschland arische, in der DDR marxistisch-leninistische „Wissenschaft“ betrieben. Heute kommt neben Kirche und Staat noch eine dritte Macht vermehrt ins Spiel: die Wirtschaft, die durch Vergabe sogenannter „Drittmittel“ Einfluss auf Forschung und Lehre zu nehmen sucht. Kurz: Die akademische Freiheit ist ein Gut, das es immer wieder aufs Neue zu beschützen gilt, wenn wir nicht Gefahr laufen wollen, dass die Suche nach Wahrheit und Erkenntnis für wie auch immer geartete Ideologien missbraucht wird.

    Als Student habe ich ein Seminar über Thomas von Aquin besucht und auch eine Arbeit über diesen großen mittelterlichen Theologen geschrieben. Schon damals faszinierte mich die Strenge der scholastischen Argumentation, mit der eine Frage in allen nur denkbaren Aspekten auf logische und sachliche Richtigkeit hin überprüft wird, bevor man eine These wagt. Wenn ich heute manche TV-Talkshow sehe, kann ich mir eine Wiederbelebung solcher Gedankenstrenge für unsere Debatten nur wünschen!

    Fragen aus allen Bereichen der damaligen Wissenschaft wurden auf diese Weise verhandelt. Ein theologisches Beispiel: „Ist Lachen des Teufels und darum eine Sünde?“ König Ludwig, genannt der Heilige, der in meinem Roman, noch unmündig, im Konflikt mit seiner regierenden Mutter eine wichtige Rolle spielt, hat die Frage für sich so beantwortet, dass er sich an normalen Tagen ein Lachen erlaubte, es sich aber freitags und in der Fastenzeit verbot. In den öffentlichen Disputationen gelangten auch Fragen zur Erörterung, die heute in der Ratgeberliteratur verhandelt werden: „Was ist die wahre Liebe?“ „Welchen Weg gibt es zum Glück?“ „Ist Bescheidenheit eine Tugend?“ Eine Frage, die ich bei meinen Recherchen aufgestöbert habe, war für das Leben meines Helden von so zentraler Bedeutung, dass ich sie seinen Lehrer stellen und von diesem ausführlich erörtern ließ. „Darf man mit Wissen Handel treiben und Geld verdienen?“ Hintergrund ist dabei die Annahme, dass alles Wissen von Gott stamme, also diesem allein gehöre, man folglich von niemandem für dieses Wissen Geld verlangen dürfe. Das scheint uns heute abstrus. Und doch sind wir damit mitten in einer aktuellen Diskussion, wenn heute Menschen, geprägt durch die Umsonst-Mentalität des Internets, das Urheberrecht mit der Begründung in Frage stellen, dass alles Wissen doch in der Gesellschaft gründe, ein Autor also keine Tantieme für seine geistigen Hervorbringungen „verdiene“. Wie Sie sehen, sind die „Piraten“ scholastisch hervorragend geschult!

    geschrieben von
    Peter Prange


    • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
    • Verlag: FISCHER Scherz; Auflage: 1 (25. Februar 2016)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3651022641
    • ISBN-13: 978-3651022645




    Montag, 22. Februar 2016

    [Rezension] Guillaume Musso - Sieben Jahre später

    Nikki und Sebastian haben sich vor sieben Jahren scheiden lassen. Seitdem wachsen ihre Zwillinge getrennt auf. Jeremy bei seiner Mutter und Camille bei ihrem Vater. So unterschiedlich ihre Eltern sind, so unterschiedlich haben sich auch ihre Kinder entwickelt. Camille ist eine Vorzeigeschülerin und brillante Musikerin. Ihr Bruder hingegen mag Pokerspiele und nimmt die Schule nicht so ernst. Die Eltern pflegen keinerlei Kontakt mehr untereinander. Das ändert sich erst, als Jeremy spurlos verschwindet. Die beiden versuchen eine Spur zu entdecken und geraten dabei in lebensgefährliche Situationen und erleben eine Verfolgungsjagd, die sie sogar auf verschiedene Kontinente führt. Doch wo ist Jeremy und was steckt dahinter?

    „Sieben Jahre später“ war der erste Musso, der mir nicht so gut gefallen hat. Bei seinen anderen Werken fand ich es genial, dass die Handlung fast immer eine andere war, als erwartet. Dieses Unvorhergesehen hat mich stets begeistert und so ein kleines bisschen magisches Gefühl schwang immer mit. Bei diesem Roman hat sich lange nichts Überraschendes ergeben, dann änderte sich dieses, aber für meinen Geschmack wurde die Handlung ab dann eher abstrus und wirkte konstruiert. Es war alles ein bisschen „too much“ und auch, wenn die Geschichte einen gewissen Unterhaltungswert hat, ist sie für mich weder ein toller Thriller noch eine berührende Liebesgeschichte wie der Klappentext versprach.

    Heikko Deutschmann, österreichischer Schauspieler, hat dieses Hörbuch gesprochen. Ich kenne seine Stimme bereits vom Hörbuch „Vielleicht morgen“ (ebenfalls von Guillaume Musso) und habe mich auf unser „Wieder-Hören“ gefreut. Erneut hat mir seine Präsentation gut gefallen. Aber auch er konnte nicht dafür sorgen, dass mir die Geschichte besser gefiel.

    Fazit: Mein erster „Musso“, der mich etwas enttäuscht hat. Statt Unvorhergesehenem mit einem Hauch magischer Romantik gab es konstruierte Abstrusität, die mir nicht so zugesagt hat.


    • Audio: 5 CDs - ca. 339 Minuten
    • Verlag: OSTERWOLDaudio; Auflage: 2 (16. Februar 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 386952233X
    • ISBN-13: 978-3869522333
    • Verlagsgruppe:


    Sonntag, 21. Februar 2016

    [In my Mailbox] KW # 8/2016


    Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

    für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon


    Zeit zum Ausmalen: Blumen



    Samstag, 20. Februar 2016

    [Rezension] Berger, Tamina - Feenrache

    Jana lebt mit ihrer kleinen Schwester, ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in einem schicken Einfamilienhaus in Österreich. Die Stimmung innerhalb dieser Familie ist gut. Geldsorgen gibt es auch keine. Außerdem hat Jana seit Jahren in Emma eine beste Freundin gefunden, ist Teil einer tollen Clique und ihr Schwarm scheint auch Gefühle für sie zu hegen. In dieser stabilen Situation nimmt die Familie eine Austauschschülerin aus Irland aus. Doch Cayla hat Pech, denn von dem ruhigen Familienleben bekommen sie nicht viel mit, denn plötzlich hat Jana Stress Zuhause, mit ihren Freunden und auch mit Emma und Tobias ist es auf einmal viel schwieriger.

    Von Tamina Berger kenne ich schon die Arena Thriller Elfengift (5 Sterne) und Frostengel (4 Sterne), deshalb war ich mir sicher, dass ich auch mit ihrem neuen Jugendbuch keinen Fehler begehen könnte. Die Story fängt ruhig an, denn die Autorin nimmt sich Zeit ihre Charaktere und das Setting zu beschreiben. In dieser Zeit kann man einfach den flüssigen Schreibstil genießen und sich in die Geschichte hineinfinden. Danach beginnen sich jedoch zahlreiche Probleme in Janas Leben zu entwickeln, die durchaus realitätsnah sind und somit im wahren Leben passieren können. Ich fand leider, dass der Klappentext schon zu viel verraten hat, deshalb wusste ich von Anfang an, was los ist. Im letzten Drittel wartet jedoch noch eine Handlungsüberraschung auf den Leser und der Roman endet mit einem (vielleicht etwas übertriebenen, aber durchaus spannenden) Showdown, der schon fast amerikanisches Actionniveau hat.

    Die Autorin hat sich stets gut zurecht gelegt, warum eine Situation eskaliert bzw. warum ein Missverständnis nicht sofort aufgeklärt werden kann. Diese Gründe sind stimmig und auch wichtig, damit es nicht willkürlich oder naiv erscheint. Allerdings sind mir genauso diese Gründe stets extrem ins Auge gefallen, wodurch es etwas konstruiert wirkte. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es der Zielgruppe von 12-15 Jährigen nicht dermaßen auffallen wird, wie es bei mir der Fall war.

    Fazit: Auch wenn mir leider von Anfang an klar war, "was" in Janas Leben passiert, hat es mich trotzdem gereizt das "Wie" zu erfahren. Der Roman ist bestimmt spannender, wenn man die Handlung nicht von Beginn an durchschaut, aber trotzdem hatte ich meinen Spaß daran und wurde von einer inhaltlichen Wendung überrascht. Ein solider Jugendthriller mit einer sympathischen Protagonistin und Ich-Erzählerin.


    • Broschiert: 280 Seiten
    • Verlag: Arena (1. Januar 2016)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3401601539
    • ISBN-13: 978-3401601533
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
    • Verlag:


    Freitag, 19. Februar 2016

    [Gastrezension] Fowler, Karen Joy - Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke

    Gastrezension von Starbucks

    Ein Plädoyer für den Tierschutz?

    Ich habe Karen Joy Fowlers „Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke“ zu etwa einem Drittel oder mehr als lange Leseprobe gelesen und dann das Hörbuch aus dem DAV (der Audioverlag) gehört. Ich werde hier also das Hörbuch besprechen, das in einer gekürzten Lesung mit einer Laufzeit von 445 Minuten (6 CDs) von Britta Steffenhagen gelesen wird.

    Zum Inhalt: Rosemary wächst zusammen mit ihrem großen Bruder Lowell und der gleichaltrigen Schwester Fern auf. Was es genau mit Fern auf sich hat, soll hier nicht verraten werden, aber manch andere Rezensionen lassen es durchscheinen. Die Autorin hat das Geheimnis um Fern selbst allerdings erst in der Mitte des Buches gelüftet. Eines Tages verschwindet Fern spurlos; Rosemary fühlt sich ohne ihre Schwester einerseits allein, ist andererseits aber auch froh, dass ihre Eltern nicht sie weggegeben haben. Sie ist damals fünf und erfindet sich eine neue Schwester, während ihre Bruder Lowell nicht mit Ferns Verschwinden klar kommt und die Familie verlässt. Nun ist Rosemary erwachsen und studiert, doch so langsam holen sie die Ereignisse von damals wieder ein, darunter schließlich auch der wahre Grund für Ferns Verschwinden.

    Meine Meinung: Große Hoffnungen habe ich in dieses Buch gesetzt. Schon das Cover und der Klappentext haben mich sofort davon überzeugt, dass dies ein Buch für mich ist. Doch schon der Anfang ist zäh, ausschweifend, und es ist mir beim Lesen und Hören schwer gefallen, der Geschichte zu folgen. Immer wieder suchen Leser oder Hörer -so ging es mir – nach dem roten Faden. Die Geschichte der Studentin Rosemary, die eine sehr makabere Freundin kennen lernt, wird immer wieder durchwoben von Gedanken an die alte Zeit mit Fern. Da die Protagonistin damals noch sehr jung war, ist ihre Erinnerung allerdings lückenhaft.

    Dabei ist einer der großen Mängel dieses Buch, dass die belanglose Gegenwartsgeschichte nichts mit der Zeit in der Vergangenheit zu tun hat, bis Rosemarys Bruder Lowell an der Uni bei ihr auftaucht. Um die Geschichte um Fern zu erzählen, hätte man sich also die Geschichte um Harlow, die Unifreundin, auch sparen können.

    Was mich aber noch mehr gestört hat, ist, dass die Rückblicke um Fern als Episoden immer wieder eingestreut worden. Die Autorin hat also die Geschichte in der Gegenwart laufen lassen, sich aber kaum Gedanken machen müssen, wie sie den Handlungsstrang um Fern entwickelt. Die Fern-Anteil starten oft einfach: „Noch eine Erinnerung:...“. Das finde ich eine zu einfache und für mich sehr unbefriedigende Lösung.

    Nebenbei erfährt man einiges über die Verhaltensforschung und gegen Ende des Buches auch über die Tierhaltung in Laboren und Tierversuche. Da die Autorin auf beides sehr häufig eingeht, fragte ich mich irgendwann, ob es vielleicht das Ziel des Buches sei, gegen Tierversuche anzugehen; die Leser vielleicht aufzurütteln. Genau kann ich dies aber nicht sagen.

    Auf dem Klappentext des Hörbuches steht: „Ein zauberhafter Familienroman“ – „Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke“ sind aber weit davon entfernt, ein Familienroman zu sein. Es geht hier eher um eine entwurzelte junge Frau, die mit ihrer Schuld nicht leben kann und sich diese aber auch nicht eingestehen kann. Und dann sind die Schwestern auch noch weit davon entfernt, 'fabelhaft' zu sein, wie auch immer man das Wort verstehen mag.

    Fazit: Alles in allem ist hier ein eher unsympathischer Roman entstanden, dem es so sehr an Geradlinigkeit fehlt, dass man froh ist, wenn es dann doch vorbei ist. Dabei ist das Hörbuch so weit gut gelesen; hier gibt es kaum etwas anzumerken. Aus dem Inhalt hätte man viel mehr machen können, und obwohl Fowlers Schreibstil gut lesbar ist und es hier soweit keine Mängel gab, so hat der Inhalt mich gar nicht überzeuge können. Dafür gibt es von mir leider nur 2 Sterne. Sehr schade!


    • Audio CD
    • Verlag: Der Audio Verlag (1. Juni 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3862315312
    • ISBN-13: 978-3862315314 
    • Verlag:


    Donnerstag, 18. Februar 2016

    [Das Autoren 1x1] Bettina Storks

     proudly presents:



    Bettina Storks




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    Autorenwelt
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    1. Seit wann schreibst du?
    Seit 2008 mit ganzem Elan, nachdem ich ein Stipendium beim „Verband deutscher Schriftsteller Baden-Württemberg“ erhalten habe – das hat mich unglaublich motiviert.

    2. Warum ist „Autor“ für dich der beste Beruf der Welt?
    Schreiben empfinde ich nicht als Arbeit, es ist eher ein Akt, aus dem ich Kraft gewinne. Sozusagen eine therapeutische Maßnahme, weil man ständig mit dem Unbewussten, den inneren Bildern in Kontakt ist. Schreiben heißt aber auch, sich selbst aus der Distanz wahrnehmen und kritisch zu hinterfragen. Man muss die Bereitschaft mitbringen, an sich zu arbeiten. Ich möchte mit jedem neuen Buch mindestens mein Niveau halten, wenn möglich besser werden und keinesfalls stehen bleiben. Auch leichte Themen dürfen nicht flach sein.

    3. Beschreibe dein Buch / eins deiner Bücher in weniger als zehn Worten und verrate, auf welchen Titel sich die Beschreibung bezieht.
    Frau entdeckt in der Bretagne ein Familiengeheimnis und ihre Abgründe. 
    "Das Haus am Himmelsrand"
    4. Wo schreibst du am Liebsten bzw. hast du besondere „Rituale“ beim Schreiben?
    Morgens, mittags, abends, an meinem Arbeitsplatz mit Blick auf den Bodensee – selten nachts und mit fortgeschrittenem Manuskript fast manisch. Und zwischendurch: Täglich mindestens zwei Stunden mit dem Hund spazieren gehen. Dabei ist schon manche Idee entstanden, aber auch wichtige Sätze.

    5. Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
    Oh, ja, einen langen Atem haben und nicht aufgeben. Und mit jeder Absage von Verlag oder Agentur besser werden. Und nach einer Veröffentlichung: Niemals glauben, man sei am Ziel. 




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    Private Welt
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    6. Was ist deine Lieblingsfarbe?
    Grün – genauer smaragdgrün

    7. Was war als Kind dein Traumberuf?
    Schauspielerin!

    8. Was ist dein Lieblingsessen?
    Pasta mit Tomatensoße, frischen Kräutern und Parmesan – und knackig frischer Salat.

    9. Welches Genre liest du selbst am Liebsten?
    emotionsgeladene belletristische Texte à la Zaruya Shalev („Späte Familie“), aber auch spannende Wirtschaftskrimis wie das aktuelle Buch von Gila Lustiger („Die Schuld der anderen“). Und eine Kollegin, mit der ich mehr als eine Vorliebe für Settings teile: Regina Maria Heinitz („Als der Sommer eine Farbe verlor“). „Die Germanistin“ von Patricia Duncker hat mich völlig umgehauen. Was für ein intelligentes Buch!

    10. Verrätst du einen deiner Wünsche für deine Zukunft oder einen Traum, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?
    Ein großes Buch schreiben ... mit einer historischen Figur.


    Dieses Buch von Bettina Storks könnte in eurem Bücherregal stehen:



    Vielen Dank Bettina, dass du beim "Autoren 1x1" teilgenommen hast :)