Donnerstag, 22. Juni 2017

[Rezension] Kalmbach, Gabriele - Reise Know-How CityTrip Paris

Der kompakte Reiseführer "CityTrip Paris" von Reise Know-How hat 144 Seiten, eine flexible aber stabile Bindung und ist somit ideal, um ihn auf Reisen stets in der Hand(-tasche) dabei zu haben. Der Reiseführer bietet außer vielen Informationen auch einen großen Faltplan zum Herausnehmen, einen Übersichtsstadtplan mit Metrosystem im vorderen Teil der Klappbroschur sowie einen Stadtplan des Zentrums im hinteren Teil der Klappbroschur, somit hat man die wichtigsten Karten stets zur Hand ohne mit einem großen Faltplan hantieren zu müssen. Zusätzlich gibt es noch eine kostenlose Web-App für Smartphone, Tablet und PC.


Aufbau des Reiseführers:
  • neun "nicht verpassen!"-Tipps in einer komprimierten Übersicht zu Beginn des Reiseführers
  • Inhaltsverzeichnis mit Benutzungshinweisen
  • Auf ins Vergnügen (z.B. Paris an einem Wochenende, für Citybummler oder Kauflustige)
  • Am Puls der Stadt (die Geschichte der Stadt Paris)
  • Paris entdecken (aufgeteilt in verschiedene Bezirke)
  • Praktische Reisetipps nebst An- und Rückreise, Unterkünften, Transportmöglichkeiten usw.
  • Anhang

Ich hatte das Glück fast eine Woche in der Stadt der Liebe zu verbringen. Da ich dort viel entdecken wollte, war dieser Zeitrahmen ideal. Um nichts zu verpassen, habe ich den Reiseführer bereits zu Hause gründlich studiert. Auch in Paris hatte ich ihn jeden Tag in einer Tasche oder im Rucksack dabei, und trotzdem sieht er noch klasse aus. Dieses spricht für die tolle Qualität des Buches. Ich benutze regelmäßig die Reise Know-How Reiseführer und hatte noch nie ein Problem mit der Bindung der Seiten oder ähnlichem. Bisher habe diese alle Strapazen problemlos überstanden.

Wie immer lese ich vor allem zunächst die Sightseeing Tipps in und um die Stadt durch. In Paris werden so 49 Tipps ausführlich vorgestellt,  oft mit Fotos und vor allem mit hilfreichen Informationen wie Adresse, nächstgelegene Metro Station, Öffnungszeiten oder Preisen versehen. Dazu kommen noch zahlreiche Tipps für Hotels, Bars, Museen, Einkaufsmöglichkeiten usw. Da habe ich dann nach Bedarf zusätzlich gestöbert.

Alle Tipps sind durchnummeriert. Diese Nummern finden sich in den Stadtplänen wieder, so dass man beim Planen schnell einen Überblick erlangt. Einfach die interessanten Tipps markieren, später in der Karte suchen und auch dort markieren. Schon weiß man, welche Ziele nah beieinander liegen und kann einzelne Tage ganz leicht selbst planen. Rückwärts klappt die Suche genauso gut. Steht man also bei der Sehenswürdigkeit, dann weiß man Dank des Plans, welcher Sightseeing-Tipp das war, kann diese Nummer schnell im Reiseführer wiederfinden und die interessanten Informationen dazu nachlesen. Das System erscheint simpel, funktioniert aber jedes Mal perfekt.

Fazit: Der CityTrip war uns eine große Hilfe, um in dieser riesigen Stadt zu entscheiden, wo wir unsere Zeit verbringen wollten. Dieses klappt übrigens auch, wenn man nur wenig Zeit für Paris hat. Entweder folgt man dem vorgefertigten Plan für ein Wochenende oder stellt sich selbst einen Plan anhand der wichtigsten Highlights zusammen. Der Reiseführer hat eine tolle Größe, hilfreiche Tipps und diese werden optisch ansprechend präsentiert. Wir waren mal wieder sehr zufrieden mit dem City Trip von Reise Know-How.

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Reise Know-How; Auflage: 6 (3. November 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3831725691
  • ISBN-13: 978-3831725694

Liebe Grüße,
Claudia

Mittwoch, 21. Juni 2017

[Rezension] Föhr, Andreas - Wallner-&-Kreuthner (07) Schwarzwasser

Nachdem Wallner Opa Manfred seit stundenvermisst, scheint die Sache klar, als er von einer Leiche eines alten Mannes erfährt. Schockiert fährt er zum Tatort, um festzustellen, dass der Tote jemand anderes ist. Manfred ist jedoch trotzdem vor Ort, denn er und Kreuthner waren (unter dubiosen Umständen) die ersten am Tatort. Beide rücken nicht wirklich mit der Wahrheit heraus, die Tatverdächtige kann der Polizei entfliehen und nach einigen Ermittlungen steht fest, der Tote ist nicht der, den er vorgab zu sein. Ein komplizierter Fall für Wallner.

Ich kenne aus der Wallner & Kreuthner Reihe bisher nur Band eins ("Der Prinzessinnenmörder"). Diesen Roman habe ich letztes Jahr gehört und da er mir sehr gefallen hat, habe ich nun auch den neusten Fall vom Ermittlerduo gehört.

Vorab muss ich sagen, ich würde bei dieser Reihe immer das Hörbuch empfehlen (auch wenn ich die Printausgabe nicht kenne), denn der Autor arbeitet durchaus mit Dialekten und die kommen vorgelesen einfach besser rüber. Michael Schwarzmaier spricht diesen Roman und für den Schauspieler sind Dialekte jeglicher Art keine Herausforderung. Durch seine Interpretation habe ich stets besonders Spaß an den Hörbüchern und ich bin sicher, dass mir die Romane als Printausgabe nicht so sehr zusagen würden, wie die Hörbuchvariante. Der Sprecher passt einfach perfekt zu dieser Krimireihe!

Inhaltlich springt der Roman zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. 1996 gab es einen Wirtschaftsskandal in Berlin bei dem die Immobilienfirma Schwarzwasser bankrottging. Wie das mit dem aktuellen Fall zusammen hängt, müssen Wallner und Kreuthner aufklären. Der Roman ist vielschichtig, das Geschehen auf unterschiedliche Art verknüpft und manchmal bin ich durchaus mit den zahlreichen Nebenfiguren durcheinander gekommen. Trotzdem habe ich den roten Faden nie verloren und fand die Geschichte sehr interessant aufgezogen und ausgearbeitet.

Zunächst war ich von Kreuthner irritiert - immerhin ist er Polizeiobermeister und dabei verhält er sich anders und dehnt das Gesetz soweit es nur geht. Da ich jedoch seine Entwicklung zwischen dem ersten und dem siebten Fall bisher nicht verfolgt habe, weiß ich nicht, ob die Figur sich in den letzten Romanen bereits so entwickelt hat - ich vermute es einfach und daher habe ich für mich diese ungewohnte Haltung als gegeben hingenommen und die Geschichte und Schwarzmaiers Darbietung einfach genossen, denn sie ist ein interessanter Krimi, der durchaus auch humorvolle Elemente enthält.


Fazit: Nach Band eins hat mich nun auch Band sieben sehr gut unterhalten. Ein Hörbuch ist die perfekte Art diese Geschichte mit seinen Figuren und deren Dialekten zu präsentieren, was Schwarzmaier hervorragend macht. Auch wenn ich die Handlung Kreuthners nicht immer nachvollziehen konnte, hat mich Andreas Föhr mit seinem intelligenten Krimi erneut sehr gut unterhalten und ich denke, dass ich sicherlich auch von den anderen Bänden noch den einen oder anderen Roman hören werde, denn die Reihe macht mir Spaß!

  • Audio: 6 CDs - ca. 7h
  • Verlag: Argon Verlag; Auflage: 1 (1. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839815304
  • ISBN-13: 978-3839815304
  • Verlag:
    http://www.argon-verlag.de


Liebe Grüße,
Claudia

Dienstag, 20. Juni 2017

[Die Story hinter dem Buch] Marie Matisek - Mirabellensommer

heute:


Marie Matisek - Mirabellensommer

 



Der 14. Juli ist ein wunderbarer Sommertag. Ich habe mir zum Abschluss des Tages ein Glas Rosé eingeschenkt – Reminiszenz an den zurückliegenden Frankreich-Urlaub. So genieße ich den Tagesausklang.
Ich war fleißig an diesem Tag, die Arbeit an meinem Roman „Mirabellensommer“ neigt sich dem Ende zu. Es macht mir großen Spaß, daran zu schreiben, ich liebe die Charaktere die ich erschaffen habe – Babette und Aristide Babajou, die kleine Haushälterin Ségolène und ihren Mann Gilbert, die allesamt bereits in „Sonnensegeln“ eine kleine Rolle hatten. Aber auch die Neuen mag ich, den jungen Rachid und seine etwas sperrige Liebe Julie.

© Tanja Weber

Kurz nach elf an diesem Abend habe ich das Glas Wein geleert und beschließe, zu Bett zu gehen. Nur noch mal kurz ins Internet gehen. Die schockierenden Nachrichten springen mich an – es ist ein Schock, ich kann es nicht glauben, dass so etwas Furchtbares geschehen ist! Ein Attentäter fährt mit einem LKW auf der beliebten Promenade des Anglais in Nizza in die Menge Feiernder, die sich zum Nationalfeiertag der Franzosen ein Feuerwerk ansehen. Er tötet 86 Menschen, mehr als 400 werden verletzt.
Mein Herz schlägt schneller, Tränen treten mir in die Augen – wie schon bei den schrecklichen Anschlägen zuvor in Paris. Aber an diesem Abend rückt der Schrecken für mich noch näher – denn nur wenige Wochen zuvor war ich genau dort, wo jetzt das Grauen passiert. Mit meiner Tochter und meiner besten Freundin in Nizza, auf der Promenade des Anglais. Ein Eis von Fenocchio in der Hand sind wir fröhlich zum Strand spaziert und haben die Zehen ins Mittelmeer gesteckt.
Mir gefriert das Blut in den Adern. Ich kann nicht verstehen, wie jemand so etwas Entsetzliches tun kann. Menschen töten. Menschen, die feiern, die fröhlich sind, die sich am Leben erfreuen.
Es hätte mich treffen können. Meine Tochter. Freunde. Es kann jeden von uns treffen, immer und überall.
Weil ich die Bilder nicht ertrage, mache ich den Computer aus und versuche, zu schlafen.

© Tanja Weber

Am nächsten Tag kehre ich an den Schreibtisch zurück. Aber ich kann nicht schreiben. An dem Tag nicht und nicht am nächsten. Diese fröhliche, lebenslustige Geschichte, die von südlichem Flair erzählt, von Liebe und der Lust am Leben – wie soll ich sie angesichts des Attentats zu Ende bringen? Meine Helden wohnen genau dort, in Nizza, unweit der Promenade des Anglais.
Muss ich die Arbeit an „Mirabellensommer“ abbrechen?
Dürfen wir Autoren und Autorinnen solche Geschichten jetzt überhaupt erzählen? Geschichten, die von der Heiterkeit und der Leichtigkeit erzählen? Ist es von Belang, eine humorvolle Sommergeschichte zu schreiben, angesichts des Elends und Schreckens, das uns in diesen Tagen überall erreicht?

Es dauert zwei Tage und viele, viele Gespräche mit Freunden, Kollegen und Lesern, bis ich die Antwort für mich gefunden habe. Ja, gerade jetzt! Jetzt erst recht! Es geht nicht darum, dass wir die Augen vor der Welt verschließen. Es geht darum, die Herzen zu öffnen!

„Mirabellensommer“ handelt von den alltäglichen Widrigkeiten aber auch den Freuden des Alltags. Es gibt eine Ehekrise ebenso wie eine große Liebe. Kleine und große Katastrophen passieren, aber meine Helden und Heldinnen überstehen sie, weil sie das Leben lieben und sich einfach nicht unterkriegen lasen. Sie weinen und sie zweifeln, aber mindestens ebenso oft lachen und tanzen sie, genießen die Sonne und das Essen und den Wein, treffen sich mit ihren Kindern und Freunden und erzählen sich Geschichten. Sie helfen einander und fallen sich glücklich in die Arme. Kurz: sie tun all das, was wir alle tun, egal, wie die Zeiten sind. Leben.
Das ist es, was wir dem Terror entgegensetzen müssen: uns am Leben erfreuen und unserer Umwelt mit Liebe und Respekt begegnen.
Gute Bücher lesen.
Und schöne Geschichten erzählen.

geschrieben von 
Marie Matisek 
im Mai 2017


  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342651740X
  • ISBN-13: 978-3426517406




Liebe Grüße,
Claudia

Montag, 19. Juni 2017

[Rezension] NEON - unnützes Wissen 2018: Abreißkalender


Die Abreißkalender des Heyne Verlages sind ein täglicher Begleiter für ein gesamtes Kalenderjahr. Im praktischen 11x15 cm Format finden sie auf jedem Schreibtisch, im Flur oder auf dem Nachttisch Platz. Jeden Tag wird eine Seite gelesen und abgerissen. Die Seite enthält neben einem Beitrag zur Thematik des Kalenders natürlich auch die Angabe des Wochentages mit Datum und die Information, in welcher Mondphase man sich gerade befindet. Alle Rückseiten sind unbedruckt. Die Rückwand des Kalenders besteht aus dicker Pappe, so dass man den Kalender aufstellen oder an einem vorgestanzten Loch aufhängen kann.

Der Textabreißkalender "NEON - unnützes Wissen 2018" bietet 365 skurrile Fakten, die einem (nahezu) alle unbekannt sind. Sie sind auch nicht überlebenswichtig oder fallen unter den Begriff "Allgemeinbildung", aber deshalb heißt es ja auch "unnützes Wissen". Trotzdem sind diese Fakten keineswegs uninteressant. Ich weiß nun z.B. wie viele Menschen im Jahr 2014 im Hamburger Dungeon in Ohnmacht gefallen sind, wie lange Chinesen im Schnitt mehr schlafen als Japaner oder wie lange ein Mensch im Laufe des Lebens vor einer roten Ampel wartet. Wie gesagt, nichts, was man wissen müsste, aber meine Kollegin und ich lesen jeden Tag auf der Arbeit in der Vorgängerversion (unnützes Wissen 2017), das kostet nur ein paar Sekunden und ist unterhaltsam.

Diese Fakten stammen aus der Zeitschrift NEON, die scheinbar eine Rubrik namens "Unnützes Wissen" besitzt. Wer die monatlich erschienene Zeitschrift kennt, wird also sicherlich schon über diese Informationen gestolpert sein. Ich kenne diese nicht und somit waren mir eigentlich alle Fakten unbekannt.
Alle Seiten sind im gleichen Design gestaltet und in den Farben weiß und neon-orange gehalten. Übrigens ist auch das Deckblatt neon-orange und nicht in der Farbe, wie hier abgebildet.

Die Themengebiete der Fakten sind weitgestreut: Politik, Promis, Lebensmittel, Wortwitze, Natur - alles ist vorhanden. Manche sind rein informativ, andere aber auch amüsant.


Fazit: Nach 2017 wird es auch in 2018 wieder eine tägliche Dosis unnützen Wissens geben. Die Fakten sind informativ und/oder amüsant und die 5-15 Sekunden pro Tag hat jeder, um sich das tägliche Blatt durchzulesen. Die neue Farbgebung (weiß und neon-orange) ist etwas gewöhnungsbedürftiger als letztes Jahr (weiß und gelb), aber ich freue mich trotzdem schon, diesen Kalender im nächsten Jahr zu verwenden.

  • Kalender: 366 Seiten
  • Verlag: Ludwig bei Heyne (29. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453238192
  • ISBN-13: 978-3453238190
  • Größe und/oder Gewicht: 11,2 x 3,8 x 15,3 cm 
  • Verlag:


Liebe Grüße,
Claudia

Sonntag, 18. Juni 2017

[Rezension] Gliori, Debi - Ein Geschwisterchen für die kleine Eule

Die kleine Baby-Eule erfährt, dass Mama ein Ei gelegt hat und es somit bald ein neues Eulenbaby geben wird. Das passt ihm gar nicht, schließlich hatte es bisher die komplette Aufmerksamkeit für sich allein. Doch als Mama Eule die Alternativen aufzählt, die in diesem Ei sein könnten (z.B. Baby-Krokodil, Baby-Elefant oder Baby-Wurm) stellt die kleine Eule schnell fest, dass ihr eine Baby-Eule eigentlich doch am liebsten wäre und es durchaus seinen Reiz hat ein Geschwisterchen zu haben und plötzlich die oder der Große zu sein.


Manche Kinder freuen sich uneingeschränkt auf ihr Geschwisterchen, andere wiederum haben damit Probleme, weil sie befürchten, die Eltern könnten dann weniger Zeit haben oder würden das älteste Kind weniger lieben. Ein guter Weg, um dem Kind zu vermitteln, dass dieses nicht der Fall ist, ist dieses Kleinkinderbuch, welches für Kinder ab 3 Jahren geeignet ist.

Einfühlsam wird auf die Sorgen der jetzigen Baby-Eule eingegangen. Die Ängste werden ernst genommen, aber lösen sich nach und nach in Luft auf, denn ein Geschwisterchen zu bekommen ist toll. Das Buch zeigt auf, dass das älteste Kind keine Sorge haben muss, weniger geliebt zu werden. Die Erkenntnis, dass ein Geschwisterchen, dass genau wie man selbst ist, perfekt in die Familie passt, wird spielerisch und humorvoll vermittelt, in dem Mutter und Baby Eule gemeinsam überlegen, was passieren würde, wenn ihr neues Familienmitglied zum Beispiel ein Pinguin oder ein Drache wäre. 

Fazit: Das Buch geht behutsam mit der Angst des erstgeborenen Kindes um, wie sich die Welt verändern würde, wenn die Familie um ein weiteres Mitglied wächst. Die Illustrationen von Alison Brown sind dabei sehr farbenfroh, süß und kindgerecht gewählt. Somit ist das Bilderbuch eine tolle Möglichkeit für Kinder zu entdecken, dass man sich auf einen Bruder oder eine Schwester freuen kann, daher bekommt das Buch von mir 4,5 Sterne.

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Loewe; Auflage: 1 (19. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785588380
  • ISBN-13: 978-3785588383
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate - 6 Jahre
  • Verlag:



Liebe Grüße,
Claudia

Samstag, 17. Juni 2017

[In my Mailbox] KW # 24/2017


Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Shepherd, Catherine - Oliver Bergmann (07) Tränentod
Thomas Thiemeyer - Evolution (3/3) Die Quelle des Lebens
Positive Gedanken für jeden Tag 2018 Textabreißkalender
NEON - unnützes Wissen 2018: Abreißkalender
Gehirnjogging 2018 Textabreißkalender






Liebe Grüße,
Claudia

Freitag, 16. Juni 2017

[Stefanies Rezension] Swift, Graham - Ein Festtag

Gastrezension von Stefanie

Mutterloser Muttertag (Hörbuchrezension)

Ein Dienstmädchen, ein junger Herr, eine gelegentliche Liebe, deren Ende in der bevorstehenden Hochzeit des jungen Herrn liegen wird – Graham Swift hat sich hier eines Themas gewidmet, das man schon viele Male gehört/gelesen hat. Aber der Handlungsverlauf ist hier ganz anders, als der Leser oder Zuhörer sich ausmalen konnte.

Ich habe „Ein Festtag“, im Original eigentlich „Mothering Sunday“, also 'Muttertag', in einer neu erschienenen Hörbuch Version des DAV (der Audio-Verlag), gelesen von Iris Berben, gehört. Es handelt sich hier um eine ungekürzte Lesung auf 3 CDs mit einer Gesamtlaufzeit von 4 Stunden und 17 Minuten.

Zum Inhalt: Jane Fairchild, ein Findelkind, ist Dienstmädchen, aber sie ist des Schreibens und Lesen gut mächtig und liebt Bücher. Im Jahr 1924, am Muttertag, ist das Haus leer und da sie keine Mutter besuchen kann, aber alle Dienstmädchen an diesem Tag frei haben, um ihre Mütter zu besuchen, kann Jane ihren Liebhaber Paul, einen feinen jungen Mann, treffen. Dieser wird bald standesgemäß heiraten. Es ist das letzte Mal, dass beide sich treffen....

Der Leser lernt auch die ältere Jane kennen, die später Schriftstellerin geworden ist und auch diese Geschichte aus ihrem Leben in einem Buch verarbeitet hat. Aber der Handlungsverlauf geht einen ungewöhnlichen Weg, der nicht zu erwarten war und mich vielleicht auch nicht ganz zufrieden gestellt hat. Das Buch ist durchweg aus der Sicht der Jane Fairchild geschrieben.

Bei „Ein Festtag“ handelt es sich um leise Literatur, um einen Roman, in dem eigentlich wenig passiert. Doch der Autor wählt seine Worte so kunstvoll und bedacht, und man hat hier oft das Gefühl, es handelt sich um einen älteren Roman, nicht um ein Werk aus dem 21. Jahrhundert. Der Roman ist ein schönes Spiel mit Worten und auch mit Gedanken; nur wenn es um die Erotik geht, sind die Begriffe leider sehr plump gewählt, was nicht ganz in das Gesamtbild des Werkes passt.

Iris Berben scheint hierfür die perfekte Sprecherin; man kann gut zuhören, auch, wenn die Gedanken ob dieser vielen Gedanken des Dienstmädchens immer mal abschweifen. Allerdings finde ich es etwas merkwürdig, wie die Sprecherin 'Magnolienbaum' (mit nj) ausspricht, und bei „Lives of the Engineers“ hätte sie sich ja mal erkundigen können (sie spricht 'i' statt 'ei'), wie das mit diesem Wort im Englischen ist. Ansonsten handelt es sich um eine sehr gute Lesung.

Dieses Buch/Hörbuch ist ganz schwierig mit Sternen zu bewerten. Die Sprache und der Anfang haben mir recht gut gefallen, aber das Buch entwickelt sich dann in eine ungewöhnliche Richtung, und ich wäre doch lieber bei der Dienstmädchen-Geschichte oder in dieser Zeit geblieben. Man muss dieses Hörbuch sicher zweimal hören, um es ganz erfassen zu können. Es gab auch Andeutungen, die mir noch nicht ganz klar sind. Vielleicht sind diese einfacher beim Lesen des Buches zu erfassen.

Fazit: „Ein Festtag“ ist ganz sicher gute Literatur ohne große Höhepunkte und Spannung, aber das hat der Autor so auch nicht gewollt. Es lässt mich ein wenig unzufrieden und nachdenklich zurück, aber es hat mir beim Hören eigentlich sehr gut gefallen. Insgesamt vergebe ich daher vier Sterne, da mir noch irgendetwas fehlt.


  • Audio: 3 CDs - ca 4h 17min
  • Verlag: Der Audio Verlag (5. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862319970
  • ISBN-13: 978-3862319978
  • Verlag:
    http://www.der-audio-verlag.de/


Liebe Grüße,
Claudia

Donnerstag, 15. Juni 2017

[Trailer-Thursday] Andreas Föhr - Schwarzwasser



Hallo ihr Lieben,

heute habe ich euch einen Buchtrailer zu diesem Roman mitgebracht:


  • Broschiert: 400 Seiten
  • Verlag: Knaur HC (1. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426654210
  • ISBN-13: 978-3426654217




Da ich gerade das Hörbuch beendet habe, kann ich schon mal vorab verraten, 
dass mich der Roman sehr gut unterhalten hat. Daher viel Spaß beim Schauen:




Liebe Grüße,
Claudia

Mittwoch, 14. Juni 2017

[Rezension] Regeniter, Anna - Reise Know-How CityTrip Manchester

Der kompakte Reiseführer "CityTrip Manchester" von Reise Know How hat 144 Seiten, eine flexible aber stabile Bindung und ist somit ideal, um ihn auf Reisen stets in der Hand(-tasche) dabei zu haben. Der Reiseführer bietet neben vielen Informationen auch einen großen Faltplan zum Herausnehmen, einen Stadtplan des Zentrums im vorderen Teil sowie ein Übersichtsstadtplan im hinteren Teil der Klappbroschur, somit hat man die wichtigsten Karten stets zur Hand ohne mit einem großen Faltplan hantieren zu müssen. Lediglich die Karte der Tram findet man nur im großen Faltplan, was ich etwas unpraktisch fand, denn wenn man nur mal kurz die richtige Station nachschlagen wollte, musste man dafür stets den großen Plan entfalten. Zusätzlich gibt es noch eine kostenlose Web-App für Smartphone, Tablet und PC.


Aufbau des Reiseführers:

  • neun "nicht verpassen!"-Tipps in einer komprimierten Übersicht zu Beginn des Reiseführers
  • Inhaltsverzeichnis mit Zeichenerklärung
  • Manchester entdecken (Sehenswürdigkeiten nach Stadtvierteln sortiert)
  • Manchester erleben (Tipps für Kauflustige, Museumsfreunde, Genießer  und mehr)
  • Manchester verstehen (die Geschichte der Stadt)
  • Praktische Reisetipps nebst An- und Rückreise, Unterkünften, Literaturtipps, Transportmöglichkeiten usw.
  • Anhang

Diesen Reiseführer habe ich mir für einen Drei-Tage-Urlaub nach Manchester besorgt, denn wer in einem kurzen Zeitraum eine Stadt besichtigen will, der muss vorbereitet sein, um die interessantesten Sachen nicht zu übersehen.

Wie immer, wenn ich einen Reise Know How CityTrip Reiseführer benutze, habe ich mir die praktischen Reisetipps durchgelesen und dann vor allem die 49 Sightseeing Tipps in und um Manchester studiert. Diese werden oft mit Fotos und vor allem mit hilfreichen Informationen wie Adresse, nächstgelegene Tram-Station, Öffnungszeiten oder Preisen präsentiert. Dank dieser durchnummerierten Tipps findet man sich schnell zurecht, denn diese Zahlen sind im Stadtplan abgedruckt. So konnte ich mir die interessanten Sehenswürdigkeiten auf der Karte markieren, jeden Tag einen bestimmten Teil von Manchester entdecken und schnell die Informationen zum Sightseeing-Tipp wiederfinden und nachlesen. Das System erscheint simpel, funktioniert aber perfekt.

In diesem CityTrip sind mir jedoch drei Dinge aufgefallen, die dazu führen, dass der Reiseführer nicht 100%ig perfekt ist. Zum einen ist das der erwähnte Tram-Plan, der nur auf dem großen Faltplan zu finden ist. Als zweites fehlen auf der Übersichtskarte die Fußgängerbrücken von der Stadion-Seite zum Weaste-Viertel. Bei meiner Planung bin ich nämlich darüber gestolpert, dass man dort nicht über den Fluss kommt und ich habe mir einen komplizierten Plan zurechtgelegt, wie wir unseren Tag planen. Als wir dann vor Ort waren haben wir gesehen, dass es durchaus Brücken auf die andere Uferseite gibt. Das ist irritierend und hat für Aufwand gesorgt, der gar nicht Not tat. Schade fand ich auch, dass bei dem Sightseeing-Tipp "Old Trafford Football Ground" nicht erwähnt wurde, dass man Tickets für die Tour vorab online buchen kann bzw. dieses empfohlen wird. Wir sind hingefahren, um dann zu hören, dass die Tickets gegen 12 Uhr bereits alle ausverkauft sind. Auch für den Folgetag gab es bereits keine mehr, als wir online buchen wollten. Am dritten Tag gab es dann noch welche, aber auch dort waren viele Uhrzeiten bereits ausverkauft. Eine Vorbestellung ist dort scheinbar notwendig. So einen Tipp hätte ich mir vom Reiseführer gewünscht.

Fazit: Der Reiseführer hat eine tolle Größe und bietet interessante Sightseeing-Tipps, die optisch ansprechend präsentiert werden. Bis auf drei kleinere Kritikpunkte waren wir sehr zufrieden mit dem Reiseführer, der dafür gesorgt hat, dass wir unser langes Wochenende in Manchester gut planen konnten.

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Reise Know-How; Auflage: 2 (31. Oktober 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3831728593
  • ISBN-13: 978-3831728596


Liebe Grüße,
Claudia

Dienstag, 13. Juni 2017

[Die Story hinter dem Buch] Jutta Herrmann - Amnesia


heute:


Jutta Herrmann - Amnesia
 




Eingangs ein herzliches Dankeschön an Claudia, die mich eingeladen hat, auch meinen 3. Thriller „Amnesia – Ich muss mich erinnern“ auf ihrem Blog vorzustellen.

Damit ihr eine ungefähre Vorstellung bekommt, wovon der Thriller handelt, hier erst mal eine kurze Inhaltsangabe:

Als Helen die schockierende Diagnose Krebs im Endstadium erhält, wagt sie den Schritt, Berlin zu verlassen und Zuflucht in der alten Heimat bei ihrer Familie zu suchen. Sie hofft, sich endlich mit ihrer Mutter aussöhnen zu können, zu der sie ein schwieriges und distanziertes Verhältnis hat. Schon bald nach ihrer Ankunft muss sie feststellen, dass ihre schwangere Schwester von Ehemann Leon gedemütigt und misshandelt wird. In ihrer Angst um Kristin und das Baby spielt Helen mit dem Gedanken, Leon aus dem Weg zu räumen. Was hat sie groß zu verlieren? Aber einen Menschen töten? Ist sie dazu wirklich fähig?
Am nächsten Morgen ist Leon tot – ermordet. Und Helen fehlt jede Erinnerung an die vergangene Nacht …

Für Romane, die in der Ich-Form geschrieben sind, hatte ich schon immer eine besondere Vorliebe. Als Leserin werde ich direkt in das Geschehen hineinzogen, werde selbst zur handelnden Person, erlebe deren Gefühle und Gedanken mit einer Intensität, als wären es meine eigenen. Die durchgängige „Ich-Perspektive“ gilt gemeinhin auch als die schwierigste Erzählperspektive, da sie keinen Bruch, kein Abrutschen in eine fremde Sicht erlaubt. Die Handlungen der anderen Figuren werden aus der rein subjektiven Wahrnehmung des Ich-Erzählers / der Ich-Erzählerin geschildert. Das birgt natürlich Stoff für Missverständnisse und Fehleinschätzungen. Außerdem kann sich der Leser nie sicher sein, ob ihm die Ich-Person, der er folgt, nicht wichtige Informationen vorenthält, ihm vielleicht sogar ab und zu eine Lüge auftischt. All das hat mich ungemein gereizt, und so wird mein neuer Thriller AMNESIA durchgehend aus der Sicht von Helen in der Ich-Perspektive erzählt. Und noch etwas macht Helen zu einer außergewöhnlichen Protagonistin. Sie hat Krebs und laut Diagnose der Ärzte höchstens noch ein Jahr zu leben. Warum habe ich mich für eine krebskranke Heldin entschieden? Die Frage lässt sich nicht in einem Satz beantworten. Da muss ich etwas ausholen. Vor circa drei Jahren erkrankten einige mir sehr nahestehende Menschen an dieser schrecklichen Krankheit. Und ganz plötzlich war Krebs, eine Krankheit, die ich immer so weit wie möglich von mir geschoben habe, zu einem Thema für mich geworden, mit dem ich sehr eingehend beschäftigt habe. Laut Statistik bekommt jeder zweite Deutsche einmal in seinem Leben eine Krebsdiagnose. Das heißt, fast jeder von uns wird irgendwann mit dieser Krankheit konfrontiert. Entweder unmittelbar oder weil es einen Verwandten, einen Freund, einen guten Bekannten erwischt. So habe ich hautnah miterlebt, wie das Leben, in dem man sich eingerichtet hat, von heute auf morgen auseinanderbricht. Wie es dir von jetzt auf gleich den Boden unter den Füßen weghaut. Wie der Tod mit einem Mal nicht mehr in weiter Ferne wartet, sondern in greifbare Nähe gerückt ist. In dieser Zeit habe ich aber auch erfahren, welch ungeahnte Kräfte die Konfrontation mit einer unter Umständen tödlich verlaufenden Krankheit in einem Menschen mobilisiert, wie stark der Wille zu überleben in so einer Situation ist, und dass man die Hoffnung niemals aufgeben darf. Ich weiß, dass nicht jeder dieses kräftezehrende Gefecht gewinnen kann. Aber die Chancen, die Krankheit zu besiegen, sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die Diagnose Krebs bedeutet noch lange nicht zwangsläufig den sicheren Tod. Und auch Ärzte sind in ihren Diagnosen fehlbar.


Die Krankheit und ihre Auswirkungen, psychisch wie physisch, haben mich über lange Monate hinweg begleitet und der Drang, meine Erfahrungen zu Papier zu bringen, wurde immer stärker. Und so wurde Helen „geboren“. Aber funktioniert das überhaupt? Ein Thriller mit einer krebskranken Protagonistin? Meine Testleser haben einstimmig „ja“ gesagt, und ich hoffe, dass meine Leser der gleichen Meinung sein werden.

geschrieben von
Jutta Herrmann


  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426519976
  • ISBN-13: 978-3426519974






Liebe Grüße,
Claudia

Montag, 12. Juni 2017

[Rezension] Safier, David - Traumprinz


Sich den perfekten Mann zu backen war gestern. Heute malt ihn sich Nellie einfach. Dass ihrer Phantasie tatsächlich ein echter Prinz entspringen könnte, hat die Comiczeichnerin jedoch nicht für möglich gehalten. Aber nun steht er vor ihr, Retro - ein Prinz mit Schwert und Kettenhemd, aus einer anderen Zeit. Retros Überleben in Berlin zu gewährleisten wäre schon Aufgabe genug, doch dem mysteriösen Zeichenblock entspringen noch ganz andere Dinge, die plötzlich die ganze Welt bedrohen.


Humor ist bei mir in Büchern stets etwas schwierig. Irgendwie überträgt er sich nur selten von den Seiten auf mich. Da ich jedoch das große Vergnügen hatte auf der Frankfurter Buchmesse bei einer sehr unterhaltsamen Veranstaltung von David Safier (Autor des Buches) und Oliver Kurth (Illustrator des Romans) dabei gewesen zu sein, war ich sehr auf das Buch gespannt. Das Grundthema (Mann aus früherer Zeit ploppt in der Gegenwart auf, muss sich in unserer Welt zurecht finden und natürlich spielen auch Gefühle dabei eine große Rolle) ist nicht neu. Trotzdem hat mich die Umsetzung Safiers interessiert.

Der Roman liest sich sehr leicht, aber leider auch etwas fad und langweilig. Der Beginn war noch recht vielversprechend. Nellie und Retro sind sympathische Protagonisten und Safier beweist durchaus Phantasie. Anfänglich verspürte ich durchaus etwas Humor, aber die Geschichte wirkte schnell seicht (auch wenn ich ein unterhaltsames Buch und keine hochtrabende Literatur erwartet habe) und mit Fortschreiten der Geschichte wird es immer schräger und abstruser. Plötzlich geht es auch um nukleare Waffen und den möglichen Untergang der Welt. Das war mir zu viel Phantasie und da hat der Autor mich verloren. Ich habe das Buch zwar beendet, aber inhaltlich hat es mich nicht angesprochen.

Grandios hingegen fand ich die Illustrationen von Oliver Kurth, die wundervoll zum Text passen. Auf der Buchmesse konnte ich live mit erleben, wie viel Talent dieser Künstler besitzt und ich muss zugeben, es war sehr schön mal wieder ein Buch mit Illustrationen zu lesen. Das sollte es auch in der Erwachsenenliteratur öfter geben. Hier sind sie eine tolle Ergänzung zum Text, die mir wirklich sehr gefallen haben.

Fazit: "Traumprinz" blieb für mich leider nur eine recht seichte Geschichte, die mich nicht besonders gut unterhalten konnte und gegen Ende zu skurril wurde. Die grandiosen Zeichnungen haben dafür gesorgt, dass ich das Buch noch mit drei Sternen bewerten konnte.

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Kindler; Auflage: 2 (27. Oktober 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3463406047
  • ISBN-13: 978-3463406046
  • Verlagsgruppe:
Liebe Grüße,
Claudia

Sonntag, 11. Juni 2017

[In my Mailbox] KW # 23/2017


Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Gliori, Debi - Ein Geschwisterchen für die kleine Eule

Musso, Guillaume - Das Mädchen aus Brooklyn
Mein Babyalbum






Liebe Grüße,
Claudia

Samstag, 10. Juni 2017

[Rezension] Engelmann, Gabriella - Strandfliederblüten


Unerwartet zieht es die Hamburgerin Juliane auf die Hallig Fliederoog. Nachdem sie ihren Job verloren hat, erlebt sie dort eine dramatische Entschleunigung, mit der sie sich zunächst nur schwer anfreunden kann. Die Bewohner sind wortkarg und kühl und das Meer erscheint unberechenbar. Doch schon bald erkennt sie auch die schönen Seiten des Lebens an der Nordseeküste und deckt ein Familiengeheimnis auf, bei dem es um Achtsamkeit geht.



Bücher von Gabriella Engelmann sind eigentlich immer pure Wohlfühlbücher. Für diesen Roman hat sich die Autorin eine fiktive Hallig kreiert und dieses ist ihr wundervoll gelungen. Fliederoog, mit seinen zwei Warften, dem Leuchtturm und einem kleinen Bauernhof, konnte ich mir bildlich vorstellen und hätte Lust diesen Ort zu besuchen - wenn es ihn denn geben würde. Das Setting ist Engelmann also erneut perfekt gelungen und es ist wirklich der ideale Ort für diese Geschichte.

Der Roman lässt sich flüssig lesen, ist aber nicht ganz so perfekt gelungen, wie die anderen Inselromane der Autorin. Zum einen habe ich Juliane nicht so lieb gewonnen, wie die früheren Charaktere. Manchmal habe ich die Handlung etwas langatmig empfunden und die zarte Liebesgeschichte war irgendwie nichts Ganzes und nichts Halbes.

Nach "Wintersonnenglanz" hat die Autorin erneut etwas Esoterisches in ihren Roman einfließen lassen und ich muss zugeben, so wirklich "brauchen" tue ich das nicht. Ein kleines bisschen hat es mich in diesem Buch gestört - auf der anderen Seite fand ich aber auch, dass es -wo es nun schon einmal eingebaut wurde- nicht weit genug ging und ich über Achtsamkeit und die Verbindung zwischen ihrer Familie und diesem Thema gerne noch mehr erfahren hätte.

Fazit: Erneut ein Roman, der sich gut lesen lässt, mich aber nicht so begeistern konnte, wie z.B.  Inselzauber oder Inselsommer, wo mir die Charaktere und die Handlung besser gefallen haben. Trotzdem macht der Ausflug auf die Hallig Spaß und wer sich für Achtsamkeit interessiert, sollte es auf jeden Fall lesen.

  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (3. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426520710
  • ISBN-13: 978-3426520710
  • Verlag:

Liebe Grüße,
Claudia

Freitag, 9. Juni 2017

[Neuerscheinungen] Juli 2017


für den Monat

Juli

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Kodiak, Frank - Nummer 25
 Babendererde, Antje - Wacholdersommer
Maxian, Beate - Sarah Pauli (07) Die Prater-Morde
Jasmund, Birgit - Der Duft des Teufels
Carver, Tania - Marina Esposito (06) Du sollst nicht leben
 Bentow, Max - Das Porzellanmädchen
Roth, Cahrlotte - Bis wieder ein Tag erwacht
 Price, Carrie - New York Diaries – Zoe


Welcher Titel reizt euch besonders?
Bei mir sind es vor allem "Nummer 25" und "Wacholdersommer".


Liebe Grüße,
Claudia