Samstag, 25. März 2017

[Stefanies Rezension] Boehme, Julia - Tafiti (08) und das große Feuer

Gastrezension von Stefanie


Ich liebe Tafiti!

Ich liebe Tafiti, und so habe ich auch das neue Kinderbuch „Tafiti und das große Feuer“ von Julia Boehme und Julia Ginsbach verschlungen. Das Buch ist wirklich nicht nur für Kinder schön, denn die Illustrationen und auch der Text sind so liebevoll gestaltet, dass man in diesem Buch so viel entdecken kann und es auch immer wieder anschauen oder lesen kann!


Zum Inhalt: Ein Feuer naht in der Savanne, obwohl Omamas Schwanzspitze Regen vorhergesagt hat. Die schnellen Tiere fliehen, aber was wird aus den Schnecken und Schildkröten? Es ist keine Frage, dass Tafiti und sein bester Freund Pinsel helfen müssen, aber dann steckt auch der König der Tiere, der Löwe King Kofi in Schwierigkeiten. Soll man diesem nun helfen und dann riskieren, seine nächste Mahlzeit zu werden? Aber in Notsituationen müssen die Tiere der Savanne doch zusammenhalten, und nur gemeinsam können sie das Feuer stoppen...

Die Illustrationen: Besonders, wenn man die Tiere der Tafiti-Reihe schon kennt, gehen die Illustrationen wirklich ans Herz. In vielen Bildern findet man nette Details, die im Text gar nicht angesprochen werden. Besonders, wenn man das Buch als Vorlesebuch nutzt, kann man sehr viel an den Illustrationen erklären oder suchen lassen. Mit viel Liebe hat die Illustratorin hier wieder einmal gearbeitet.

In Notzeiten müssen alle zusammenhalten und zusammenarbeiten, so lautet die Nachricht des Buches an die großen und kleinen Leser oder Zuhörer. Dann kann es keine Feindseligkeiten mehr geben. Nur gemeinsam können die Tiere das Feuer aufhalten. Die Autorinnen haben hier ein wichtiges Thema ganz herzlich und hübsch verpackt.

Fazit: Wie bereits gesagt, ich liebe Tafiti und freue mich auf jeden neuen Band. Da ich die Erdmännchenfamilie aus den Vorgängerbüchern schon kenne, gefällt mir jeder Band noch besser und besser. Aber ich kann ja nur fünf Sterne vergeben!

  • Gebundene Ausgabe: 80 Seiten
  • Verlag: Loewe (13. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785582692
  • ISBN-13: 978-3785582695
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 - 8 Jahre
  • Verlag:


Liebe Grüße,
Claudia

Freitag, 24. März 2017

[Stefanies Rezension] Leary, Ann - Das Haus der Hildy Good

Gastrezension von Stefanie

Unspektakulär, aber 'good'!

„Das Haus der Hildy Good“ ist ein zeitgenössischer Roman, der gar nicht einfach zu beschreiben und zu bewerten ist. Als Leserin habe ich erst etwas anderes erwartet, während des Lesens habe ich dann gar nichts mehr erwartet. Zunächst sollte man vielleicht sagen, dass weder das Titelbild, das die junge Hildy Good zeigt, die nun aber schon recht alt ist, noch der Titel, der nicht sehr aussagekräftig ist, wirklich passen. Der Originaltitel „The Good House“ ist wenigstens noch etwas zweideutig, aber da man dies nicht übernehmen konnte, hätte man hier auch ganz abweichen können. Der dritte Kritikpunkt ist der innere Klappentext des Buches, der eine Begebenheit verrät, die auf den letzten ca. 60 Seiten passiert. Als Leser weiß man dies aber schon und wartet permanent darauf.

Zum Inhalt: Hildy Good ist als Immobilienmaklerin von Wendover in Neuengland eine der besten Geschäftsfrauen der Stadt. Abends aber ist sie einsam und trinkt zuhause allein. Ihre Töchter sind erwachsen, ihre Familie ist zerbrochen. Erst in der zugezogenen Rebecca scheint sie eine Freundin gefunden zu haben. Doch dann kommen allerlei Geheimnisse über Rebecca und andere ans Licht, und nichts ist mehr, wie es war. Das kleine Städtchen Wendover, in dem die Welt noch in Ordnung scheint, wird durch verschiedene Vorkommnisse aufgerüttelt, während Hildy eine alte Liebe wieder entdeckt.

Meine Meinung: Ich habe etwas gebraucht, um während der ersten Seiten das Buch irgendwie einzuordnen. Es werden immer mehr Bewohner der Stadt sowie Zugezogene vorgestellt, aber die Handlung will nicht so recht in Gang kommen. Dennoch hat mich das Buch dazu bewogen, immer weiter zu lesen; man verabschiedet sich bald von dem Gedanken, es müsse doch mal etwas passieren. Es passiert erst wirklich etwas auf den letzten Seiten. Vorher schwelgt das Buch oder seine Protagonistin in Anekdoten und Erinnerungen, und es werden zwischenmenschliche Beziehungen beleuchtet. Dennoch ist das Buch alles andere als langweilig, sondern es ist richtig gut! Für mich ist dieses Buch herausragende Literatur, die nicht von einem Spannungsbogen, sondern von einem detaillierten Psychogramm der Hauptfiguren und vom Lokalkolorit der Gegend lebt. Ich mag solche Literatur, kann mir aber auch vorstellen, dass der eine oder andere Leser dieses Buch nicht beenden wird.

Fazit: Es ist, wie gesagt, schwer, dieses Buch zu bewerten. Ich werde es auf jeden Fall in mein Behaltregal stellen und vielleicht wieder einmal lesen. So müsste ich eigentlich 5 Sterne vergeben, aber irgendwie fehlt noch ein gewisses Etwas, und der Klappentext mit der Vorhersage für die letzten Seiten müsste unbedingt geändert werden. So erhält „Das Haus der Hildy Good“ 4,5 Sterne, ich gebe dann insgesamt vier!

  • Broschiert: 336 Seiten
  • Verlag: Droemer TB (1. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426305704
  • ISBN-13: 978-3426305706
  • Verlagsgruppe:


Liebe Grüße,
Claudia

Donnerstag, 23. März 2017

[Rezension] Villeneuve, Gabrielle-Suzanne Barbot de - Die Schöne und das Biest

Als ein Vater von zwölf Kindern auf dem Heimweg von einer Geschäftsreise ist, strandet er in einem Schloss. In diesem wohnt ein Biest, welches ihn nur verschonen will, wenn der Mann eine seiner Töchter als Ersatz schickt. Tatsächlich meldet sich seine jüngste Tochter freiwillig und zieht in das Schloss. Dieser Ort hat viel zu bieten, auch wenn die Anwesenheit des Biestes sie etwas gruselt. Doch das Untier ist stets zuvorkommend und krümmt ihr kein Haar, denn eigentlich ist das Biest nur auf der Suche nach der wahren Liebe, auch wenn sein Äußeres nicht gerade liebenswert ist.


Ich liebe den Disney-Zeichentrickfilm "Die Schöne und das Biest" und auch das dazu gehörige Musical hat mich verzaubern können. Bald erscheint nun eine Verfilmung mit Emma Watson und passend dazu ist der Roman als Schmuckausgabe erschienen. Das Original stammt aus dem Jahr 1740, ist aber einfach zeitlos, romantisch und wunderschön!

Für mich war es total interessant die Unterschiede zwischen der Romanvorlage, die mir vorher unbekannt war, und dem Zeichentrickfilm zu entdecken und da gibt es einige. So war das Lesen nie langweilig, denn wer den Film kennt, kennt noch lange nicht die ganze Story. 

Das Besondere an dieser Ausgabe ist natürlich seine Ausstattung. Es ist eine gebundene Ausgabe mit wunderschönen Illustrationen des Grafikstudios MinaLima Design, die dafür sorgen wollen, dass Geschichten nicht nur erzählt werden, sondern sie möchten sie visuell veredeln und das ist ihnen hier auf jeden Fall gelungen. Neben den zahlreichen Illustrationen, die dieses Werk zieren, finden sich neun interaktive Extras auf den Seiten verteilt, u.a. ein Pop-up, Fenster zum Öffnen und Schiebefiguren. Diese sind zwar nicht zwingend notwendig, aber ein außergewöhnliches Extra, welches ich sehr genossen habe.

Fazit: Dieses Buch ist ein wahrer Schatz! Die Geschichte ist wunderschön und romantisch, die zahlreichen Illustrationen verzieren das Buch und die interaktiven Extras sind der Feinschliff. Ein Buch, das ich nie mehr hergeben werde!

PS: In der gleichen Ausstattung ist auch bereits Peter Pan erschienen. Im Juli soll dann Das Dschungelbuch folgen.

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Coppenrath; Auflage: 1 (2. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3649624745
  • ISBN-13: 978-3649624745
  • Verlag:


Liebe Grüße,
Claudia

Mittwoch, 22. März 2017

[Produkttest] Der Lack ist ab, aber ich mag die Grundierung: 24 Klartext-Karten zum Geburtstag


Ein Geburtstag ist eine passende Gelegenheit, um eine Karte mit Glückwünschen zu versehen und diese zu verschenken. Dieser Aufsteller bietet 24 Karten, die vorne einen farbig illustrierten Glückwunsch bieten und hinten blanko sind, so dass man sich dort mit persönlichen Anmerkungen austoben oder auch selbst eine Postkarte daraus gestalten kann.


Diese Kartensammlung gefällt mir besonders gut. Die Karten versprühen durch ihre knalligen Farben und ihre witzigen Sprüche gute Laune. Bei manchen Karten muss man evtl. überlegen, wem man sie schenkt, denn manche Sprüche sind nicht nur modern und frech, sondern auch ein bisschen böse, aber eigentlich hat man im Freundes- und Bekanntenkreis immer ein paar, die das abkönnen und witzig finden. Ich fand jedenfalls fast alle Karten super gelungen und freue mich, diese in den nächsten Monaten zu persönlichen Glückwunschkarten zu gestalten und dann zu verschenken.

Da die Karten optisch wirklich sehr ansprechend sind, kann man damit natürlich auch eine Pinnwand gestalten oder diese an einem Kühlschrank hängen und dank der Perforation lassen sich die Karten problemlos abtrennen.

Fazit: Eine tolle Sammlung von Geburtstagskarten für alle, die auf knallige Farben und witzige Sprüche stehen. Ich bin schwer begeistert von der Auswahl und freue mich aufs Verschenken.

  • Kalender: 48 Seiten
  • Verlag: Pattloch Geschenkbuch (1. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3629113303
  • ISBN-13: 978-3629113306
  • Verlagsgruppe:


Liebe Grüße,
Claudia

Dienstag, 21. März 2017

[Rezension] Clark, Janet - Deathline (1/2) Ewig Dein

Mit vierzehn Jahren träumt Josie von der großen Liebe und einer aufregenden Bestimmung. Sie geht sogar so weit und vollzieht ein Ritual einer alten Yowama-Legende, um dieses zu erreichen. Zunächst geschieht nichts. Sie lebt mit ihrer Familie auf einer idyllischen Pferderanch im Norden der USA, wo absolut nichts Spektakuläres passiert. Zwei Jahre später jedoch scheint sich ihr Wunsch zu erfüllen. Mysteriöse Ereignisse geschehen in ihrem Wohnort und auf der Familienranch. Außerdem lernt sie Ray, einen Yowama, kennen, dessen Kultur zahlreiche Mythen bietet und in den sie sich unsterblich verliebt. Aufregende Zeiten stehen ihr bevor, allerdings auch gefährliche.

Anfang des Jahres habe ich den Thriller "Black Memory" von Janet Clark verschlungen und mich daher sehr gefreut, dass es so schnell bereits ein weiteres Buch von ihr zu kaufen gibt. Dieser Roman ist ein Jugendbuch und fiel somit auch in mein Beuteschema.

Was mir besonders gut an diesem Roman gefallen hat, ist die Genremischung. Ewig Dein, der erste Teil der "Deathline"-Dilogie, ist eine Mischung aus Liebesroman, Mystik, Thriller, Fantasy und garniert mit einem Hauch Humor. Dieses hat Clark gut umgesetzt. Alle Elemente haben ihre Berechtigung und wurden gekonnt zu einem Roman zusammengesetzt.

Die Liebesgeschichte geschieht, wie oft in Romanen, sehr schnell, allerdings wirkt sie in "Ewig dein" nachvollziehbar und authentisch, was ich bei anderen Büchern des Öfteren vermisst habe. Josie und Ray sind zwei interessante Figuren, denen es Spaß macht zu folgen, wobei Josie die Ich-Erzählerin des Romans ist.

Obwohl der Schreibstil von Clark toll ist, obwohl ich die Geschichte gerne gelesen habe und obwohl diese mit der Mischung aus Lovestory, Thrill und Mystik genau das bietet, was ich liebe, hat mich der Roman trotzdem nicht richtig packen können. Mein Kopf hat immer gedacht "das gefällt mir - diese Idee mag ich", aber mein Herz ist dabei nicht warm geworden. Anders kann ich es nicht beschreiben. Es hat mich nicht so mitgerissen, wie ich es erhofft und erwartet habe - obwohl es mir trotzdem gefallen hat.

Meiner Meinung nach kann man "Ewig Dein" auch als Einzelband lesen. Der Epilog zeigt zwar, womit sich die Fortsetzung befassen wird, aber die erste große Handlung ist abgeschlossen.



Fazit: Ein Roman, bei dem mein Kopf sagt, dass er mir sehr gut gefallen hat, aber mein Herz einfach nicht richtig gepackt wurde. Es ist interessant und unterhaltsam, die Charaktere gefallen mir ebenfalls, aber trotzdem hat mich das Buch nur mittelmäßig mitreißen können, daher vergebe ich 3,5 Sterne, die ich auf knappe 4 Sterne aufrunde.

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: cbj (20. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570173666
  • ISBN-13: 978-3570173664
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
  • Verlag:


Liebe Grüße,
Claudia

[Die Story hinter dem Buch] Dana Müller - Öffne nicht die Tür


heute:


Dana Müller - Öffne nicht die Tür

 



Zuerst möchte ich mich bei Claudia für die wundervolle Möglichkeit bedanken, mein Buch hier vorzustellen.

Und da wären wir auch schon beim Thema.
Öffne nicht die Tür war ursprünglich nur der Arbeitstitel. Doch nach intensiver Suche und langem Brainstorming mit lieben Kollegen stand fest: Dieser Titel bleibt.

Die Story ist dem Horrorgenre (ab 16) zuzuordnen und handelt von der Familie Goodman, die ein Haus von der Großmutter Edita Rosenberg erbt und dort einzieht. Ausgerechnet im Zimmer der sechzehnjährigen Hannah befindet sich eine geheime Tür hinter der Tapete. In dem Testament ist klar geregelt, dass in diesem Bereich des Hauses keine Umbauten vorgenommen werden dürfen. Doch Allen Goodman, Hannahs Vater lässt es sich nicht nehmen, das Zimmer zu streichen. Sehr schnell stellt sich heraus, dass in dem Gebäude etwas nicht stimmt. Eine tote Katze am Vordach baumelnd deutet zunächst darauf hin, dass die Nachbarschaft die Familie vergraulen will. Aber diese Annahme gerät in den Hintergrund, als nächtliche Besuche von Kindern, deren Augen so schwarz sind wie eine Nacht ohne Sterne, eine Reihe von seltsamen Ereignissen einleiten. Hanna versucht, dem Spuk auf den Grund zu gehen. Hilfe erhält sie dabei von ihrem Freund Joe, der mit seiner Mutter in dem Nachbarhaus wohnt. Die beiden kennen sich von Hannahs Besuchen bei ihrer Großmutter. Allerdings verwirren die Resultate das Mädchen mehr, als sie für Aufschluss sorgen. Alles deutet auf einen Dämon hin, der in Verbindung mit Edita steht. Mit der Zeit verändern sich die Familienmitglieder, was Hannah mitunter an ihrem Verstand zweifeln lässt.

Die Inspiration dazu habe ich meiner Vorliebe für Horrorgeschichten, paranormalen Dokumentationen und Horrorfilmen zu verdanken. Nicht selten klicke ich mich durch urbane Legenden und kurble damit die Fantasie meiner Muse an. So stieß ich auch auf die schwarzäugigen Kinder.

Es gibt im Netz eine Vielfalt von Informationen über die Black-Eyed-Children. Meinen Recherchen nach haben die schwarzäugigen Kinder ihren Ursprung um 1960 herum. Angeblich sollen es die ruhelosen Seelen ermordeter Kinder sein. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann das hier tun.

Ich wandelte diese Vermutung ein wenig ab und brachte die Kinder mit dem Dämon Shahur in Verbindung. Mein Notizbuch füllte sich sehr schnell.


Die Idee war im März 2016 geboren, der Plot im Oktober geschrieben und die ersten Kapitel gingen mir sehr leicht von der Hand.
Und dann wurden wir vor Weihnachten Opfer einer gemeinen Grippe. Die Feiertage standen im Zeichen der Familie und zwischen den Jahren bereitete ich die Veröffentlichung meines anderen Buches unter Pseudonym (Cecilia Bennett) vor. Wer nun denkt, im neuen Jahr wäre alles besser geworden, der irrt.
Gleich zu Beginn, eine Woche nach den Weihnachtsferien drehte die Grippe eine zweite Runde. So fehlten mir wieder gute zwei Wochen, in denen ich nicht schreiben konnte.
Als ich endlich wieder gesund war, stürzte ich mich in die Geschichte. Im Eiltempo schrieb ich die restlichen Kapitel und übertraf mich selbst, stellte neue persönliche Schreibrekorde auf und setzte zufrieden die vier ersehnten Buchstaben unter das Manuskript.
Bei der Überarbeitung stellte ich dann erschrocken Plotlöcher fest, die mir neben tiefsitzenden Zweifeln auch die eine oder andere Nachtschicht einbrachten. Aber ich hatte mir einen Veröffentlichungstermin gesetzt und wollte den unbedingt einhalten.
Mit der Hilfe meiner Freunde und Familie gelang es mir, die Zweifel zu ersticken und weiter an der Story zu feilen.
Meine Lektorin wartete bereits neugierig auf meine dämonische Geschichte. Sie fand die Idee ansprechend und wollte das Manuskript endlich lesen.
Ich veröffentlichte Elenora schwer verliebt und konnte mich nun vollkommen auf das Beenden meiner Horrorgeschichte konzentrieren.

Das erste Feedback meiner Lektorin fiel zu Gunsten meiner Story aus. Sie betonte, wie spannend die Geschichte sei und dass sich beim Lesen eine regelrechte Bilderflut einstelle.
Währenddessen arbeitete ich an dem Cover zum Buch und war überrascht, wie intensiv mich meine Muse zu diesem Thema mit Ideen belieferte.

Das Buch erscheint im März. Ich habe diesen Monat bewusst gewählt, weil ich die ersten Notizen zu »Öffne nicht die Tür« am 20.03.2016 niederschrieb.
Das Taschenbuch ist sowohl online als auch über den deutschen Buchhandel zu beziehen.

Entstanden ist die Geschichte an meinem Schreibtisch. Ja, ich bin ein Schreibtischtäter.


geschrieben von




  • Taschenbuch: 228 Seiten
  • Verlag: epubli; Auflage: 2 (12. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3741899925
  • ISBN-13: 978-3741899928



Liebe Grüße,
Claudia

Montag, 20. März 2017

[Stefanies Rezension] Patel, Meera Lee - Entdecke dein Leben

Gastrezension von Stefanie



Entdecken, wer man wirklich ist

„Entdecke dein Leben – eine Gebrauchsanweisung“ von Meera Lee Patel ist ein Mitmachbuch, das sich der Aufmachung nach eher an jüngere Selbstentdecker richtet. Wie vermutet kommt es aus dem Amerikanischen (Schöner Originaltitel: „Start where you are“), wo es oft solche Listenmach- oder Ausfüllbücher gibt. Ich mag das sehr und bringe auch manchmal solche Bücher mit. Schön, ein solches Buch nun auch hier zu finden.


Zum Inhalt: Das Buch soll eine Hilfe sein, sich selbst besser kennenzulernen und vielleicht auch, für sich und sein Leben einen guten Weg zu finden, indem man sich und seine Wünsche und Ziele besser kennenlernt. So gibt es auf der linken Doppelseite jeweils einen peppig dargebotenen Spruch (z.B. „Du entscheidest, was du schätzt“. David Foster Wallace), auf der rechten Buchseite dazu jeweils eine Aufgabe (z.B. zu vorher zitiertem Spruch die Aufgabe: „Kreise die Dinge ein, die du am meisten schätzt“.). Die rechten Seiten sind dabei unterschiedlich gestaltet: Mal sind die frei, so dass man schreiben kann, mal gibt es Tabellen oder Worte zum Einkreisen. Immer aber muss man selbst tätig werden.

Fazit: Das Buch ist wirklich ein kreatives Mittel, das zum Anregen über sich selbst anregt. Dabei kann es helfen, Dinge klarer zu sehen oder zu überdenken. Es kann sehr privat sein; ich kann mir aber auch vorstellen, dass man es als Diskussions- oder Denkanstoß nutzt, z.B. indem man die Seiten auch von der besten Freundin oder vom Partner ausfüllen lässt. Besonders in Zeiten, wo man seinen Platz im Leben sucht, kann dieses Buch eine Hilfe sein. Aber auch eine tolle Freizeitbeschäftigung sehe ich darin. Wir sind doch meist so beschäftigt mit anderen Dingen, dass wir kaum über uns nachdenken. Mit „Entdecke dein Leben“ macht dies aber Spaß und gelingt auch recht gut. Ich wünsche mir weitere solche Bücher.

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Knaur Balance (1. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Verlagsgruppe:


Liebe Grüße,
Claudia

Sonntag, 19. März 2017

[Stefanies Rezension] Sperling, Silvia - Alles, was glücklich macht, findest du in diesem Buch

Gastrezension von Stefanie

Gelungene Glücklichmachsammlung

„Alles, was glücklich macht“, herausgegeben von Silvia Sperling, ist ein Buch, das so hübsch aufgemacht und eingebunden ist, dass man es sehr gut verschenken kann. Meines gebe ich aber nicht her. Es ist eine Sammlung ganz unterschiedlicher Glücksinhalte, und es bietet auch Seiten zum Mitmachen und Hineinschreiben.



Zum Inhalt: Das Buch im feinen roten Einband kann einfach nach Belieben quergelesen werden. Es ist eine Zusammenstellung von Tipps, Fragen an sich selbst, Interviews, Lebenshilfe, kleinen Geschichten und vor allem kleinen Mitmachincentives, von denen es m.E. gern noch viel mehr geben könnte. Auch kleine Rezepte und Meditationen finden sich. Dies ist ein Buch, das man immer wieder neu entdecken kann und nie ausgelesen hat. Folgende Überkapitel zum Glück gibt es in diesem Buch:

- Die Wissenschaft von Glück
- Die Glücksquellen im Außen
- Innere Glücksquellen
- Die Kraft des Miteinander
- Glück geht durch den Magen
- Im gesunden Körper ein glücklicher Geist
- Bleib neugierig
- Der Kreis schließt sich

Die Mitmachseiten erfragen z.B. Themen wie: „Was sind deine größten Erfolge?“, Dinge also, die man wohl weiß, aber sich nie explizit durch den Kopf gehen lässt. Hier muss oder kann man es. Manche Beiträge sind mir zu persönlich, z.B. das Interview mit dem Bergsteiger Thomas Huber. Sein Glück ist ja nicht mein Glück. Aber die gute Mischung dieses Buches macht es zu einem 'Keeper'.

Fazit: Vor allem zum Verschenken ist „Alles was glücklich macht...“ eine nette Aufmerksamkeit. Ich schätze dieses Buch aber selbst sehr, vor allem wegen der Beiträge, die hier zum Nachdenken und sich Bewusstwerden anregen. Ganz neue Erkenntnisse stehen nicht in diesem Buch, aber das ist auch nicht notwendig, denn leider vergessen wir zu oft das Offensichtliche. Dieses hübsche Buch erinnert uns wieder daran.

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Knaur Balance (1. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426675463
  • ISBN-13: 978-3426675465
  • Verlagsgruppe:


Liebe Grüße,
Claudia

[In my Mailbox] KW # 10/2017


Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon


Pirotte, Emmanuelle - Heute leben wir

Poznanski, Ursula - Kaspary & Wenninger (04) Schatten


Liebe Grüße,
Claudia

Samstag, 18. März 2017

[Rezension] Reitmeyer, Andrea - Emily auf dem Bauernhof/Emily op'n Buernhoff

Emily verbringt ihre Sommerferien bei ihrem Onkel Theo und ihrer Tante Marie auf dem Bauernhof. Sie kommt gerade rechtzeitig an, denn Onkel Theo hat morgen seinen 40. Geburtstag. Also wollen Tante Marie und Emily zusammen einen Kuchen backen. Emily will schon in den nahegelegenen Lebensmittelmarkt laufen, bis Tante Marie ihr erklärt, dass sie alle Zutaten wie Milch, Mehl, Butter, Eier und Äpfel auf dem Hof finden kann. Also begibt sich Emily auf Entdeckungstour, trifft dabei auf Schweine, Kühe und Hühner und am Ende hat sie alles zusammen, so dass sie einen leckeren Apfelkuchen zaubern können. 

Von Emily kenne ich bereits „Emily und das Meer“ sowie „Emily, der Wind und die Wellen“ und bin seitdem großer Fan dieser Bücher, deren Geschichte sowohl in hochdeutsch, als auch in plattdeutsch im Kinderbuch gedruckt wurde. Bei den bisherigen Büchern handelte es sich stets um echte „norddeutsche Themen“, was für mich, als Schleswig-Holsteinerin, natürlich besonders reizvoll war. Aber auch Emilys Abenteuer auf dem Bauernhof vermochte mich zu verzaubern.

Der Bauernhof wird recht romantisch dargestellt. Große Felder, ein schöner Obstgarten, Schweine, die das Leben im Matsch genießen und Küken, die schaukeln. Von solchen „heile Welt“-Höfen gibt es wahrscheinlich nicht mehr so viele, aber ich finde ihn als Schauplatz sehr geeignet. Kinder lernen so u.a., dass die Milch eigentlich nicht aus dem Tetrapack im Kühlregal kommt, sondern von der Kuh. Die Zeichnungen sind in gewohnter Emily-Manier gehalten. Warme Farben und zauberhafte Illustrationen zieren daher dieses Buch. Den Abschluss bildet das Rezept für den im Kinderbuch gebackenen Apfel-Gugelhupf.

Fazit: Ein weiteres Abenteuer mit Emily habe ich lange herbeigesehnt. Zuerst fand ich es etwas schade, dass das norddeutsche Setting am Meer kein Thema mehr spielt, aber Emily auf dem Bauernhof war genauso schön, wie seine Vorgänger. Eine tolle, interessante und lehrreiche Erkundungstour zum Vorlesen.

  • Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
  • Verlag: Jumbo; Auflage: 1 (10. März 2017)
  • Sprache: Deutsch, Plattdeutsch
  • ISBN-10: 3833736879
  • ISBN-13: 978-3833736872
  • Verlag:
    http://www.jumboverlag.de/

Weitere Emily-Bücher:

Rezension zu Emily, der Wind und die Wellen
Rezension zu Emily und das Meer










Liebe Grüße,
Claudia

Freitag, 17. März 2017

[Die Story hinter dem Buch] Clark, Janet - Ewig dein - Deathline


heute:


Clark, Janet - Ewig dein - Deathline

 


Janet Clark schreibt einen Liebesroman???
Ewig Dein – Deathline ist ein Liebesroman. Mein erster Liebesroman. Verwoben mit einer Prise Fantasy und gewürzt mit einer kräftigen Portion Thrill und etwas Humor.
Ich bin inzwischen oft gefragt worden – „Wie ? Du? Liebesroman? Kannst du das denn?“
Verständlich nach 10 Thrillern und unzähligen Rezensionen im Netz, in denen ich als „Meisterin des Thrills“ bezeichnet werde. Ich steckte in einer Schublade und die war fest verschlossen – bis mir der cbj Verlag anbot, mich völlig neu zu Platzieren, mit einem Stoff meiner Wahl. Ein großartiges Angebot, das ich sofort annahm.
Also machte ich mich auf die Suche nach einem Stoff, überlegte, was meine Zielgruppe ansprechen würde, reiste zurück in das emotionale Chaos meiner Jugendjahre und ließ mich von der Gegenwart inspirieren. Heraus kam Ewig Dein – Deathline, eine Diologie, die auf einer Pferderanch in Amerika spielt und in der eine große, unmögliche Liebe, Freundschaft und alte Mythen zu einer atmosphärischen und trotzdem locker-leicht zu lesenden Geschichte verwoben sind.

© Janet Clark

Warum Amerika? Warum Pferde? Warum alte Mythen?
Alte Mythen sind ein großartiger Gegenpol zu der extrem schnellen, sich permanent erneuernden virtuellen Welt, die heute das Leben der (jungen) Menschen bestimmt.
Dieses Nebeneinander von alter, naturbestimmter Mythologie und modernstem Leben lässt sich in Amerika sehr gut und authentisch darstellen.
Auf Pferde kam ich durch meine pferdebegeisterte Tochter und ein faszinierendes Erlebnis während meiner Recherchereise in Neuseeland. Wann immer sich die Möglichkeit ergab, ließ ich meine Tochter in Neuseeland reiten – der Umgang und die Haltung der Pferde ist dort an den meisten Orten sehr viel ursprünglicher als hier. Auf einem Reitplatz lernte ich eine Maori kennen, deren zweijährige (!) Tochter mit meiner Tochter zusammen eine Reitstunde erhielt. Das kleine Mädchen hatte noch Windeln an und konnte nicht in Sätzen sprechen – aber sie konnte sich mit dem Pony verständigen, und trotz ihrer kurzen Beine dazu bringen, die Gangarten zu wechseln. Und das Pony, das sich tags zuvor bei meiner Tochter ziemlich widerspenstig gezeigt hatte, war lammfromm. 

© Janet Clark

Was war die größte Herausforderung beim Schreiben?
Der Liebesroman. Anfangs gewann immer wieder der in der Geschichte verwobene Thrillerplot die Oberhand. Wahrscheinlich Macht der Gewohnheit. Ich musste viel umschreiben und neu gewichten, damit wirklich die Liebesgeschichte zum tragenden Pfeiler der Geschichte wurde. Das hat das Buch viel stärker und emotionaler gemacht, denn man fiebert mit Josie und Ray und hofft und bangt mit ihnen, dass sie am Ende ihre Liebe wirklich leben dürfen. Das ist die wahre Spannungsfrage des Romans und die funktioniert nur, wenn man Josie und Ray ins Herz schließt. Für mich ist Josie die sympathischste Figur, die ich je erschaffen habe und es hat mir extrem viel Spaß gemacht, ganz und gar in sie einzutauchen und aus ihrer Sicht die Geschichte zu erzählen.

geschrieben von
Janet Clark

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: cbj (20. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570173666
  • ISBN-13: 978-3570173664
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren



Liebe Grüße,
Claudia

Donnerstag, 16. März 2017

[Rezension] Rhue, Morton - Creature

Der junge Ismael lebt in einer Welt, die mittlerweile nicht mehr lebenswert ist. Es gibt kaum noch Wasser, daher auch keine Pflanzen mehr und somit ist der Sauerstoff knapp. Ismael weiß, dass er auf der Erde keine Zukunft haben wird. Daher nimmt er an einer Mission teilt und lässt sich auf den Wasserplaneten Cretacea bringen. Dort gibt es noch große Weltmeere voller Tiere und er soll dabei helfen, diese zu fangen. Doch sein Kapitän hat ganz eigene Pläne und Ismael muss es bald mit unerwarteten Gefahren aufnehmen.


Von Morton Rhue kenne ich bereits unglaublich viele Romane und sobald ein neuer erscheint, landet das Hörbuch dazu auf meiner Wunschliste. Dabei ist es mir mittlerweile egal, worum es geht, denn seine Werke konnten mich fast immer begeistern und besonders mag ich es, dass er sich spannende Themen vornimmt, die für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen interessant sind, und diese sozialkritisch betrachtet.

Creatures ist ein Zukunftsroman mit der Botschaft, dass, wenn wir so weitermachen, wir die Erde zugrunde richten werden, bis kein Leben mehr auf diesem Planeten möglich sein wird. Dieses hat Rhue in einer Mischung aus Dystopie, Sci-Fi und Abenteuerroman aufgearbeitet. Sein Roman ist eine Adaption des Klassikers Moby Dick. So trifft man nicht nur auf Ismael, Quiqueg und Kapitän Ahab, sondern es geht auch mit der Pequod hinaus aufs mehr zum Tierfang. Trotz dieser Parallelen gelingt es Rhue ein eigenes Werk zu schaffen, was hauptsächlich am Setting in der Zukunft liegt.

Leider hat mich der Roman nicht so gepackt, wie seine anderen Bücher. Die Story hat mich einfach nicht mitreißen können, zu keinem der Charaktere habe ich eine besondere Beziehung aufbauen können und ab und an gab es Zeitsprünge, die zumindest beim Hörbuch nicht vorher angekündigt wurden, und mich daher manchmal verwirrt haben.

Gut gefallen hingegen haben mir das überraschende Ende, die Botschaft, die vermittelt wird (save the planet) und besonders der Sprecher Aleksandar Radenkovic, der jeder Figur eine eigene Stimme verliehen hat, vom piepsigem Stotterer bis zum rauen Kapitän.




Fazit: Der Sprecher und die vermittelte Botschaft sind klasse. Die Handlung konnte mich jedoch nicht packen und überzeugen.

  • Audio: 4 CDs - ca. 347 Minuten
  • Verlag: Jumbo; Auflage: 1 (10. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 383373714X
  • ISBN-13: 978-3833737145
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 17 Jahre
  • Verlag:
    http://www.jumboverlag.de/


 Liebe Grüße,
Claudia