Montag, 11. Dezember 2017

[Produkttest] Ranke 17-Monats-Kalenderbuch A5 - Kalender 2018

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Das „Ranke 17-Monats-Kalenderbuch“ habe ich bereits vor einigen Jahren, mehrfach gekauft. Damals allerdings im Format A6, nun habe ich ihn zum ersten Mal in A5 in Benutzung.

Dieser Kalender ist offiziell ein Schülerkalender und bietet somit auch themenbezogene Seiten wie Stundenplan, Notenübersicht, Ferien, Lerntipps oder englische unregelmäßige Verben. Dieses benötige ich nicht, aber da ich den restlichen Kalender sehr ansprechend finde, habe ich mich erneut für dieses Buch entschieden, auch wenn ich keine Schülerin mehr bin.

Das Kalenderbuch bietet eine Halbjahresübersicht 2017, sowie Jahresübersichten für 2018 und 2019. Der Hauptpart besteht aus Doppelseiten, die jeweils eine Kalenderwoche darstellen. Pro Wochentag gibt es ca. 1/3 der Seite zur freien Verfügung, wobei Samstag und Sonntag sich diesen Bereich teilen. Alle Seiten sind mit einer Blütenranke und einem Schmetterling verziert. Diese Illustrationen gefallen mir sehr und nehmen nicht viel Platz weg.

Die Seiten sind weiß und die Farben der Illustrationen, Wochentage etc sind der Covergestaltung entsprechend angepasst, was meinem Geschmack entspricht und mir optisch sehr gefällt.

Fazit: Ich habe dieses Kalenderbuch schon mehrfach verwendet und auch in A5 sagt es mir zu. Es bietet genügend Platz zum Eintragen von Notizen und Terminen, ist optisch sehr ansprechend und von der Qualität her stabil gebunden, so dass auch bei intensiver Nutzung keine losen Seiten herumfliegen. Ich bin wie immer mit diesem Kalenderbuch zufrieden.

  • Kalender: 208 Seiten
  • Verlag: Heye in Kalenderverlag KVH (4. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 384015202X
  • ISBN-13: 978-3840152023



Liebe Grüße,
Claudia

Sonntag, 10. Dezember 2017

[In my Mailbox] KW # 49/2017

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Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Lucas, Charlotte - Wir sehen uns beim Happy End

 Palacio, R.J. - Wunder - Die Filmausgabe

Liebe Grüße,
Claudia

Samstag, 9. Dezember 2017

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für den Monat

Januar

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Lionel Shriver - Eine amerikanische Familie
 Laura Kneidl - Verliere mich. Nicht.
 Brittainy C. Cherry - Wie die Stille unter Wasser
 Camilla Läckberg - Die Eishexe
  Tracy Banghart - Iron Flowers: Die Rebellinnen
Teri Terry - Manipuliert
Arno Strobel - Im Kopf des Mörders (02) Kalte Angst
Lisa Jackson - You will pay

Wir lassen es im Januar einmal langsam angehen, oder? 
Ich möchte auf jeden Fall Iron Flowers und den neuen lesen und ihr?

Liebe Grüße,
Claudia


Freitag, 8. Dezember 2017

[Produkttest] Sebastian Fitzek - SafeHouse - Das Spiel (moses)

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Die Ausgangslage: Die Spieler (2-4) sind Zeuge eines Verbrechens geworden. Leider wurden sie bei ihrer Beobachtung vom Täter bemerkt, der nun hinter ihnen her ist, um sie zum Schweigen zu bringen. Die Zeugen wären lediglich im Safehouse sicher, aber der Weg dorthin ist weit. Gelingt es den Spielern den Täter abzuschütteln, oder schafft der Verfolger es die Zeugen einzuholen?

Sebastian Fitzek kenne ich durch seine spannenden Thriller. Da ich auch sehr gerne Gesellschaftsspiele spiele, war ich neugierig auf dieses Projekt, denn der Autor hatte die Idee zu diesem Spiel, die dann von Marco Teubner umgesetzt wurde.

Zunächst sieht die Anleitung recht lang und umständlich aus, gerade für den Aufbau. Allerdings hat sich schnell herausgestellt, dass diese Vorbereitungen sehr sinnvoll sind und daher auch so befolgt werden müssen.

Die Verfolgungsjagd findet auf fünf Spielplänen statt. Diese kann man umblättern, wie bei einem Buch, und am Ende überrascht ein Pop-Up die Spieler. Die Spieler müssen nicht nur schneller als ihr Verfolger sein, sondern auch die Zeit im Auge haben, denn wenn diese abgelaufen ist, bevor das Safehouse erreicht wurde, gilt das Spiel ebenfalls als verloren. Zu dieser Überwachung kann man die beiliegende Sanduhr benutzen oder einen QR-Code scannen, über den die Original-Musik von Sebastian Fitzeks Jubiläumsshow  abgerufen werden kann, des Weiteren meldet sich Herr Fitzek ab und zu zu Wort.

© moses. Verlag
Mir gefällt das Spiel wirklich sehr. Ich finde die Grundidee und die Umsetzung klasse. Toll ist, dass alle Spiele als ein Team zusammen spielen. Daher ist Kooperation gefragt. Logisches Denken ist stärker erforderlich als Glück, was mir ebenfalls gefällt. Die Verfolgungsjagd nimmt bei jedem Spiel einen anderen Lauf, daher wird es nie langweilig, und wer noch mehr "Stress" braucht, der kann das Spiel auf Schwierigkeitsstufe zwei oder drei spielen.

Ich habe das Spiel bereits mehrfach gespielt (immer mit vier Spielern) und es hat mich jedes Mal super gut unterhalten. Man ist tatsächlich Teil dieser Verfolgungsjagd und spürt den Zeitdruck. Es ist nervenaufreibend - einer Mitspielerin war es sogar beim Schwierigkeitsniveau 1 zu stressig, den anderen hat es ebenfalls gefallen.



Fazit: Das Spiel ist klasse! Es erzeugt eine Anspannung, wird nie langweilig und unterhält hervorragend. Alle Spieler treten als ein Team an und müssen daher in Kooperation und logischem Denken überzeugen. Eine tolle Idee von Herrn Fitzek und eine super Umsetzung von Herrn Teubner.

Spieleinformationen auf einen Blick:
Anzahl der Spieler: 2-4
Alter: ab 12 Jahren
Maße der Box: 29,5 cm x 29,5 cm x 7 cm
Spieldauer: 30 Minuten
http://www.moses-verlag.de/de/


Liebe Grüße,
Claudia

Donnerstag, 7. Dezember 2017

[Produkttest] moses.- Wer weiß das? -Spiel | Besser Quizzen ohne Wissen

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Wer weiß das!? Bei diesem Quizspiel muss man das Wissen seiner Mitspieler einschätzen.

Das Spiel hat nur wenige Regeln, die schnell erklärt sind. Ein Mitspieler zieht eine Fragekarte. Auf dieser stehen sieben Fragen. Nun muss er jedem seiner Mitspieler eine dieser Fragen stellen. Bis auf eine Pflichtfrage sind alle anderen frei wählbar, somit kann man die Frage auf seine jeweiligen Mitspieler und deren Wissen abstimmen. Wird die Frage richtig beantwortet, gibt es für beide Punkte, manchmal sogar die Möglichkeit auf Bonuspunkte, manchmal droht aber auch die Gefahr, dass bei einer falschen Antwort ein Punkt abgezogen wird. Anschließend ist der nächste Mitspieler dran und verfährt analog, bis alle einmal dran waren und Runde 1 beendet ist. Danach folgen weitere Runden, bis es einen Gewinner gibt.

Das Frageniveau ist gut. Es gibt immer wieder sehr leichte Fragen, Fragen die man wissen kann und ein paar, für die man tatsächlich Fachwissen oder eine sehr, sehr gute Allgemeinbildung benötigt. Spielt man mit 7 Spielern, dann müssen alle Fragen gestellt werden, ansonsten gibt es die Auswahlmöglichkeit und dadurch kann man Fragen, die man persönlich zu schwierig findet, unter den Tisch fallen lassen, es sei denn, sie wurden zur Pflichtfrage.

Das Spiel hat nur ein kleines Spielfeld und benötigt dadurch nicht viel Platz. Optisch ist es sehr ansprechend aufgemacht. Das Spiel kann ab drei Personen gespielt werden und macht Spaß, zumindest, wenn einem Quizspiele zusagen.

Fazit: Das Quizspiel mit 1.200 Fragen aus allen möglichen Themenbereichen hat uns sehr gut gefallen. Das Schwierigkeitsniveau ist angemessen, die Optik gefällt und das Spiel macht Spaß, besonders durch das Taktieren, wem man bestimmte Fragen stellen soll.

http://www.moses-verlag.de/de/


Liebe Grüße,
Claudia

Mittwoch, 6. Dezember 2017

[Rezension] Lindgren, Astrid - Tomte Tummetott

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Der Wichtel Tomte Tummetott lebt seit unzähligen Jahren auf einem alten Hof. Niemand hat ihn bisher je zu Gesicht bekommen. Erst nachts kommt er heraus, wacht über die Menschen, groß wie klein, und über alle Tiere. Außerdem redet er ihnen gut zu, dass bald wieder Frühling sei. Sobald die Menschen erwachen, liegt er jedoch bereits wieder im Bett.



Ich bin mit den Geschichten von Astrid Lindgren groß geworden und liebe sie für all' die schönen Stunden, die ich mit ihren Büchern hatte. Da ich mich nicht dran erinnern konnte jemals "Tomte Tummetott" gelesen bzw. vorgelesen bekommen zu haben, war ich sehr neugierig darauf etwas "Neues" von der Autorin zu lesen - neu für mich.

Leider konnten mich weder die Geschichte noch die Illustrationen wirklich begeistern. Man begleitet Tomte bei seinem nächtlichen Rundgang. Zu allen Lebewesen sagt er nahezu das Gleiche. Diese Wiederholungen können bei Kindern großen Anklang finden und ihnen das Gefühl von Routine und Ruhe vermitteln. Leider geht die Geschichte ohne große Aussage zu Ende. Ich habe da nichts gefunden, was Kinder aus der Geschichte für sich mitnehmen könnten. Vielleicht muss man die Geschichte bereits als Kind kennengelernt haben, um sie anders wahrzunehmen?

Die Illustrationen stammen von Kitty Crowther und auch diese sagen mir nicht wirklich zu. Ich habe schon einige Kleinkinderbücher gelesen, in denen die Handlung nachts oder an kalten Winterabenden spielte. Manche Illustratoren vermögen es trotzdem eine behagliche und gemütliche Atmosphäre zu erschaffen. Crowther ist dieses meiner Meinung nach nicht gelungen. Ein Gefühl von Geborgenheit oder der Schönheit des Winters hat sich bei mir jedenfalls nicht eingestellt.

Fazit: Ich kann die Begeisterung vieler Menschen über dieses Buch nicht nachvollziehen. Daher vergebe ich 2,5 Sterne, die ich auf 3 aufrunde. Vielleicht muss man die Geschichte schon als Kind kennenlernen, um einen anderen Bezug dazu zu haben.

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Oetinger (20. August 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3789179388
  • ISBN-13: 978-3789179389
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre

Liebe Grüße,
Claudia

Dienstag, 5. Dezember 2017

[Die Story hinter dem Buch] Anne Jacobs - Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten

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heute:


Anne Jacobs - Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten

 



Fundstücke

Woher kommt dieses Gefühl: darüber muss ich unbedingt etwas schreiben? Diese Faszination, die ein Ort, ein Mensch, ein Thema auf uns ausüben? Es mag mehrere Gründe dafür geben, eines aber ist sicher: Es hat immer etwas mit einem selbst zu tun. Und oft sitzt es tiefer, als man ahnt.

Als ich mit Freunden durch Mecklenburg-Vorpommern reiste, sah ich wunderschöne, alte Ortschaften und Gutshäuser und ich wusste sofort: darüber will ich schreiben. Es hat eine Weile gedauert – aber seit dem 13. November liegt der erste Band der Gutshaus-Trilogie vor und ich bin sehr gespannt, wie er meinen LeserInnen gefallen wird.

Nun bin ich dabei, meine Lesungen vorzubereiten, suche Textstellen aus und – wie ich es auch mit der Tuchvilla-Trilogie gehalten habe – füge ich gern andere Texte hinzu, die mir passend erscheinen. So lese ich an den Tuchvilla-Abenden auch Auszüge aus den Kriegsbriefen meines Vater, die ich mit anderen Familienpapiere in einem umfangreichen Karton aufbewahre. Also habe ich auch diesmal ein wenig in der Vergangenheit meiner Sippe gewühlt – mit überraschendem Ergebnis.

 © Anne Jacobs

Ich stieß auf ein Bündel maschinengeschriebener Blätter, die einst mein Urgroßvater verfasst hat. Nun – ich habe schon hie und da hineingeschaut, fand die verblassten Lettern aber schwer zu entziffern, und was ich las, waren fast nur irgendwelche Verwandtschaftsverhältnisse längst verblichener Vorfahren, die mich nicht interessierten. Nun aber habe ich etwas genauer hingeschaut und tatsächlich einen Schatz gehoben.

Meine väterlichen Vorfahren stammen aus Ostpreussen. Genau gesagt aus einem Ort, der einst Fischhausen hieß, nicht weit von Königsberg. Dort ist mein Urgroßvater aufgewachsen, nicht bei den eigenen Eltern sondern im Hause des wohlhabenden Onkels, dem dort mehrere Häuser, ein Gewürzladen, Ackerland und auch eine Mühle gehörten. Dazu war er Stadtkämmerer und Commerzienrat, worauf er sehr stolz war.

 © Anne Jacobs

Daher also mein Interesse an den östlichen Gebieten, deshalb faszinierte mich schon Mecklenburg-Vorpommern. Meine Wurzeln gehen allerdings noch ein Stück weiter nach Osten – sie liegen in Ostpreußen.

Nein, ein Gutsbesitzer war der Onkel nicht. Und er war auch kein einfacher Mensch, denn er hatte die üble Angewohnheit, seine Angestellten mit der Kantschu, der russischen Peitsche, zu bearbeiten. Mein Urgroßvater, der als Knabe dort aufgenommen wurde, konnte den Alten gleich nicht leiden, er hielt sich an die Großmutter, die zu ihm sehr liebevoll war. Nett ist die Story, die gleich zu Anfang passierte, als der kleine Bursche zum ersten Mal am Tisch des Onkels saß, wo auch die Angestellten und Verwandte mitessen durften.

„Der Onkel hatte gleich am ersten Tage bei mir verspielt. Ich war – eine besondere Ehre – am Mittagstisch an seine Seite gesetzt worden. Da gab es „Schabbelbohne“, Schneidebohnen, wie wir sagen und die mochte ich nicht. Als die Tante mir davon eine Portion auftat, schüttelte ich mit dem Kopf. Da fuhr mich der Onkel an: „Was? Du willst die schönen Bohnen nicht essen?“ Und zur Tante sagte er: „Gib ihm eine große Portion. Er wird sie essen!“ Nun war ich aber schon als Knabe ein Preuße, ein Samländer, der sich nichts einreden und befehlen lässt. Ich machte kehrt, verließ den Ehrenplatz und lief in die Hinterstube zur Großmutter. So gescheit war der Alte schon, dass er mir nicht nachlief. Am nächsten Tage saß ich am anderen Ende des Tisches zwischen der Tante und meiner Cousine Friederike. Da konnte ich mich hinter der großen Terrine verstecken, so dass der Onkel nicht sehen konnte, was mir aufgelegt wurde.“

Die Geschichte muss so um 1840 herum passiert sein. Schön zu wissen, dass auch damals der Satz: „Der Teller wird leergegessen“ nicht immer befolgt wurde.

 © Anne Jacobs
Ich glaube, mein Urgroßvater wäre sehr verblüfft, seine Familienerinnerungen im Internet wieder zu finden. Aber damals, als er seine Zeilen als alter Herr tippte, war schon eine Schreibmaschine eine große technische Neuheit.

So erging es mir also, während ich die Lesungen meines neuen Romans „Das Gutshaus“ vorbereitete. Habt ihr auch schon einmal in alten Familienpapieren gewühlt? Nun – da ist man vor Überraschungen nie sicher.

Einstweilen wünsche ich meinen LeserInnen aber spannende und angeregte Lesestunden mit meinem neuen Roman.

Ganz herzliche Grüße von Anne Jacobs




  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (13. November 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3734103274
  • ISBN-13: 978-3734103278



Liebe Grüße,
Claudia

Montag, 4. Dezember 2017

[Rezension] Feldmann, Franziska/Urban, Gunda - Reise Know-How Reisetagebuch

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Bisher wurden meine Reisen lediglich durch zahlreiche Fotos dokumentiert. Über Reisetagebücher hatte ich zwar schon einmal nachgedacht, aber alles, was mir bisher in die Hände gefallen war, gefiel mir nicht. Meistens fühlte ich mich zu eingeschränkt durch die Vorgaben, denn oft waren die Seiten bereits vorgefüllt und man musste täglich aufschreiben, was man gesehen, gegessen und wie man sich gefühlt hat.

Auf der Frankfurter Buchmesse konnte ich mir das Reisetagebuch des Reise Know-How Verlages anschauen und war angenehm überrascht, denn das Konzept gefällt mir.

Zunächst einmal zur Optik und Ausstattung: Das Tagebuch hat abgerundete Ecken, ein pinkes, elastisches Gummiband zum Verschließen des Buches und eine Einstecktasche am Ende, um z.B. Eintrittskarten oder Ähnliches zu verwahren. Im Inneren gibt es weiße Seiten mit einem angenehmen Punktraster, wodurch es leicht ist geradlinig zu schreiben, ohne dabei so erdrückend zu wirken, wie es bei liniert oder kariert auf der Fall ist. Jede Seite ist mit alten Stichen von Tieren, Pflanzen oder Ähnlichem illustriert. Dazu gibt es manchmal noch einen Spruch. Dieses ist in grau und türkis gehalten. Abgerundet wird es durch ein pinkes Lesezeichen. Die Farbgestaltung und die Aufmachung gefallen mir wahnsinnig gut.

Das Reisetagebuch bietet ein paar Vorgaben. Die meisten davon fand ich sehr hilfreich. Die Weltkarte und den immerwährenden Kalender bräuchte ich nicht unbedingt, genauso wie die Budgetliste, die Packliste und Platz für Adressen. Aber das sind natürlich persönliche Vorlieben. Dann gibt es jedoch zwei Seiten zur Planung der Reise (wann, was, wo), eine mehrseitige Übersicht über die Kontinente und deren Zeitzonen, Reisemaße und eine Seite mit Symbolen, die sich „ohne Worte“ schimpft. Falls man also in einem Land ist, in dem man die Sprache nicht spricht, kann man immerhin das Symbol zeigen und somit z.B. das Bedürfnis nach Wasser, einer Tankstelle oder einem Krankenhaus aufzeigen.

Das große Plus in diesem Reisetagebuch ist der Freiraum. 133 Seiten zum Austoben, Beschreiben, Bekleben, Bemalen, usw. Man kann das Tagebuch problemlos für mehrere kleine Reisen oder eine große verwenden und durch das Gummiband, welches alles zusammen hält, ist es eben auch möglich Souvenirs einzukleben oder zwischen die Seiten zu legen.

Fazit: Dieses Tagebuch wird mich auf meiner nächsten Reise begleiten. Optisch gefällt es mir total und der gebotene Freiraum im Inneren wird dafür sorgen, dass ich es individuell befüllen und somit zu „meinem“ Buch machen kann.

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH; Auflage: 1 (25. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3831730202
  • ISBN-13: 978-3831730209

Liebe Grüße,
Claudia