Donnerstag, 22. Februar 2018

[Neuerscheinungen] März 2018

[Werbung] Da ich Buch-Cover mit einer Verlinkung zu Amazon einbaue (Affiliate-Link) und aus Überzeugung gerne Verlage, Autoren etc. verlinke, kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass ich für diesen Beitrag nicht bezahlt wurde und ihn aus freien Stücken veröffentliche.

für den Monat

März

für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

Neal Shusterman - Scythe (2/3) Der Zorn der Gerechten
Morton Rhue - American Hero
Poznanski, Ursula und Strobel, Arno - Invisible
Erin Beaty - Kampf um Demora (01) Vertrauen und Verrat
Angelika Schwarzhuber - Barfuß im Sommerregen
Sven Koch - Kalte Sonne
Bettina Storks - Das geheime Lächeln
 Elisabeth Herrmann - Zartbittertod
 Bettina Belitz - Mein Date mit den Sternen
 Jens Henrik Jensen - Oxen. Der dunkle Mann
Colleen Hoover & Tarryn Fisher - Never Never
Francesca Haig - Das Feuerzeichen - Rückkehr
Kathy Reichs - Blutschatten: Der erste Fall für Sunday Night
S. J. Kincaid - Diabolic (2). Durch Wut entflammt

Die Vielfalt ist mal wieder enorm im März - es ist ja auch erneut Buchmesse. 
Welche Titel reizen euch?


Liebe Grüße,
Claudia

Mittwoch, 21. Februar 2018

[Stefanies Rezension] Ware, Ruth - Woman in Cabin 10

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Gastrezension von Stefanie


Erst einmal fragt man sich, warum „Woman in Cabin 10“ von Ruth Ware keinen deutschen Namen bekommen hat. Ausnahmsweise einmal wäre das ganz einfach gewesen (Wie wäre es mit: „Die Frau in Kabine 10“?). Ich mag es zwar nicht, wenn sinige Titel im Deutschen komplett verändert werden, aber warum hier gleich den Originaltitel behalten.



Ich habe Wares Thriller, der eher ein ganz spannender Krimi ist, in der Hörbuchversion des DAV (der Audio-Verlag) auf 2 mp3-CDs, gelesen von Julia Nachtmann, gehört. Es handelt sich hier um eine ungekürzte Lesung mit einer Länge von ca. 11 Stunden.

Zum Inhalt: Lo Blackwood scheint das große Los gezogen zu haben: Die Journalistin darf über die Jungfernfahrt des Luxuskreuzers 'Aurora Borealis' berichten und geht daher kostenfrei mit auf den Edeldampfer. Doch dann glaubt sie, Zeuge eines Mordes gewesen zu sein, und doch fehlt niemand an Bord. Es gibt nur zehn Passagierkabinen, und so ist alles extrem überschaubar. Dazu kommt, dass Lo viel Alkohol trinkt und Antidepressiva nimmt. Kann sie sich also alles nur eingebildet haben?

Letzere Frage, auf die der Tablettenkonsum aber herauslaufen soll, muss sich der Hörer kaum stellen, doch der Tablettenkonsum soll natürlich das Geschehen etwas mysteriöser machen (die Autorin hätte ja bis zum Schluss noch entscheiden können, ob Lo nur fantasiert). Durch die räumliche Begrenzung durch das Schiff, auf dem sich alles abspielt und die starke Eingrenzung der Personenzahl kann der Hörer natürlich jederzeit mitraten. So wird der Roman ein wenig zu einem Whodunit, was ich sehr gern mag.

Durch einige Logikfehler und die zweifelhafte Protagonistin krankt das Buch allerdings etwas. Lo Blackwood, scheint nicht nur naiv, sondern ich würde sie als regelrecht dumm bezeichnen. Oder Alkohl und Tabletten legen permanent ihren Verstand komplett lahm. Jemand wie Laura, die selbst permanent in Lebensgefahr schwebt, und das, seitdem sie den vermeintlichen Mord gemeldet und dann dies überall herumposaunt hat, macht wieder und wieder die gleichen Fehler, indem sie nicht ein einziges Mal an Konsequenzen denkt und immer allen, wirklich allen, klar macht, was sie weiß. Leider lernt Laura im Buch nicht aus ihren vielen, vielen Fehlern. Irgendwann denkt man sich nur noch, das kann gar nicht sein.

Der Anfang mit dem Eindringling verläuft vollständig im Sand und wäre hier nicht gebraucht worden. Ich dachte aber, die geniale Erklärung würde irgendwo am Schluss kommen; sie kam aber nicht. Ich könnte den Roman etwas umschreiben, so dass auch der Einbruch einen Sinn macht und passt. Hier hat sich die Autorin ein tolle Chance genommen.

Als Hörbuch ist „Woman in Cabin 10“ aber sehr gut zu hören, da eben die Zahl der Charaktere stark eingegrenzt ist und Lo Blacklock eigentlich immer im Mittelpunkt steht. Ob eine erwachsene Frau allerding so dumm sein würde, blauäugig immer wieder ihr Leben aufs Spiel zu setzen und nie vorsichtiger werden würde, wage ich zu beweifeln.

Fazit: Ruth Ware hat hier einen passablen, zum Teil recht spannenden Krimi geschrieben. Die Kritik vieler Leser kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich habe das Hörbuch aber sehr gern gehört und vergebe daher 4 Sterne, vielleicht sogar 4,5.

  • MP3: 1 CD - ca. 11h 4 min
  • Verlag: Der Audio Verlag (27. Dezember 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3742401955
  • ISBN-13: 978-3742401953
    http://www.der-audio-verlag.de/

Liebe Grüße,
Claudia

Dienstag, 20. Februar 2018

[Die Story hinter dem Buch] Antje Babendererde - Wie die Sonne in der Nacht

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heute:



Antje Babendererde - Wie die Sonne in der Nacht
 



Die Grundidee zu diesem Roman ist schon fast zwanzig Jahre alt und es gibt sogar einen „Vorläufer“, ein unveröffentlichtes Manuskript in meiner Schublade. In „Wie die Sonne in der Nacht“ sind allerdings nur wenige Parallelen zum alten Manuskript übriggeblieben, wie zum Beispiel der junge Pueblo-Indianer, der viele Jahre mit seiner Mutter allein in den Bergen gelebt hat und dann auf ein weißes Mädchen trifft. Ein Junge, der nach seinem Vater sucht, der Schriftsteller ist ...

Felszeichnung © Antje Babendererde
Es gibt bestimmte Dinge, die lassen mich über Jahre einfach nicht los, so auch das Kaspar-Hauser-Thema, oder verschiedene Wilde-Kinder-Geschichten. Natürlich ist Kayemo weder ein Kaspar Hauser und auch kein Wildes Kind, aber meine Recherchen zu beiden Themen sind in die Geschichte eingeflossen.

Friedhof von Taos © Antje Babendererde
Ich war im Laufe der vergangenen zwanzig Jahre mehrere Male in New Mexico, dabei auch immer wieder in Taos und dem Taos Pueblo, habe also die Veränderungen über eine lange Zeit beobachtet. Dabei wurde mir der gewaltige Unterschied der Pueblo-Kulturen zu den Kulturen übrigen Indianervölkern in den USA und Kanada immer eindringlicher bewusst.

Katchina Wandmalerei © Antje Babendererde


Die Kultur der Pueblo-Indianer ist aus der sagenumwobenen Anasazi-Kultur (heute Ancestral Puebloans) hervorgegangen, die ihre Blütezeit vor tausend Jahren in den Four Corners hatte, dem Vierländereck, in dem die Bundesstaaten Utah, Colorado, New Mexico und Arizona aufeinandertreffen. Diese Leute hatten damals enge Handelsverbindung zu den Tolteken im heutigen Mexiko. Die Anasazi waren in der Lage gewesen, den Verlauf der Sonne, des Mondes und der Gestirne zu errechnen, und sie hatten ihre Dörfer und ihre kilometerlangen Handelsstraßen danach ausgerichtet. Ihr Leben und ihre Zeremonien waren von diesem astronomischen Wissen durchdrungen gewesen. Doch dann war rund 200 Jahre später etwas gehörig aus dem Ruder gelaufen, und so sind von den Anasazi heute nur die Ruinen ihrer Städte und sonst nichts als Abertausende Tonscherben, ein paar Knochen und ihre Geheimnisse geblieben. Erst ein Bruchteil der alten Wohnstätten ist bis heute ausgegraben, viele Schätze und staubige Knochen warten noch im Wüstenboden oder in verborgenen Felsenhöhlen.

Kivas im Taos Pueblo © Antje Babendererde
Das plötzliche Verschwinden der Anasazi gibt den Forschern bis heute Rätsel auf, und das hat mich ungeheuer fasziniert. Im Jahr 2009 war ich dann zum ersten Mal im Chaco Canyon in New Mexico, dem Zentrum der Anasazi-Kultur. Man muss eine kilometerlange Sandpiste fahren, um in diesen entlegenen Canyon zu kommen. Wie die meisten meiner Mädchenfiguren bin ich nicht sehr mystisch veranlagt, aber dort, im Chaco Canyon, konnte ich mich der Macht der Vergangenheit und der Geister der Anasazi nicht entziehen. Es war ein überwältigendes Erlebnis, in der Nacht am Klippenrand zu sitzen, dem Wispern der Geister zu lauschen und mich in die Vergangenheit zu denken.
2016, während meiner Recherche in Taos und den Rio Grande Pueblos, wurde mir dann klar, wie eng die Verbindungen der heutigen Pueblo-Indianer zu dieser alten Kultur noch sind. Dass sie die Hüter des Wissens der Ersten Alten, der Anasazi sind. Auch heute noch gibt es Geheimgesellschaften und strenge Tabus. Auch heute noch wird das Wissen der Alten in den Kivas an die Jungen weitergegeben. Allerdings verlassen auch viele junge Leute ihren Pueblo, um in der Stadt zu studieren oder zu arbeiten. So gibt es immer weniger Menschen, die das Wissen weitertragen können.

Klapperschlange © Antje Babendererde
Der Gedanke, diese alte Kultur auf einen vollkommen unvoreingenommenen Menschen aus Europa treffen zu lassen, hat mich nicht losgelassen. Wäre Kayemo in einem der Pueblos aufgewachsen, hätte er sich Mara gegenüber wohl niemals geöffnet, also habe ich die Ausgangspositionen der beiden verschärft und so Voraussetzungen für spannende, aber auch komische Situationen geschaffen. Mara, die aus einer deutschen Stadt kommt und Schriftstellerin werden will, und Kayemo, beladen mit dem Wissen seiner Vorfahren und einer schweren Bürde. Jemand, der dem geschriebenen Wort zerstörerische Eigenschaften zumisst, und jemand, der sich ein Leben ohne Schreiben nicht vorstellen kann.

Klippensiedlung © Antje Babendererde


Die Recherchearbeit erwies sich als schwierig, aber in der Bibliothek in Santa Fee bin ich fündig geworden und habe viele spannende Dinge entdeckt, zum Beispiel auch die Geschichte von Po-se-yemo alias Montezuma, und Diego Naranjo. Oder die Geschichte von „Lightning Man“, dem wertvollen Regen-Katchina.


Spirale © Antje Babendererde
Weil ich in den Pueblos – ich habe dort verschiedenen Tänzen beigewohnt – nichts erwartet habe, wurde ich überrascht von der Gastfreundlichkeit und Offenheit der Bewohner. Nach heiklen Dingen oder Tabus habe ich allerdings auch nicht gefragt. Ich habe beobachtet, alles gelesen, was ich finden konnte, habe den Geschichten gelauscht, wenn welche erzählt wurden, und habe mit Leuten gesprochen, die in der Nähe der Pueblos leben. Die „Wissens-Essenz“ aus allem ist in „Wie die Sonne in der Nacht“ nachzulesen, wobei meine agierenden Personen allesamt frei erfunden sind. Erfunden ist auch Quemado-Pueblo, das war schlichtweg notwendig, um keinem tatsächlich existierenden Pueblo-Volk und seinen Geheimnissen zu nahe zu treten.

Taos-Pueblo © Antje Babendererde

Ein Außenstehender wird niemals ins Herz dieser Kultur vordringen, aber das ist wohl notwendig, um sie auch weitere Jahrhunderte zu bewahren. Ich hoffe jedoch, dass ich in „Wie die Sonne in der Nacht“ ein Gefühl für die Kultur der Pueblo-Indianer und dieses wunderschöne, geheimnisvolle Land vermitteln kann. 

Wacholder © Antje Babendererde

Viel Freude mit Mara und Kayemo wünscht euch eure Antje



  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Arena (2. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401603310
  • ISBN-13: 978-3401603315
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre



Liebe Grüße,
Claudia

Montag, 19. Februar 2018

[Gewinner] 7. Bloggeburtstag - Tag 16 - 31

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Hallo ihr Lieben,

anbei die zweite Hälfte der Gewinner meines Bloggeburtstages!

Gewinner Preis
Gewinner Tag 16

Daniela S. aus B.
Gewinner Tag 17

Susanne T. aus H.-C.
Gewinner Tag 18 

Petra K. aus W.
&
Jenny S. aus A.
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Gewinner Tag 19

Andrea F. aus K.
Gewinner Tag 20

Veronika K. aus W.
Gewinner Tag 21 

Katja E. aus P.
&
 Sandra F. aus O.
Gewinner Tag 22

Lara K. aus N.
Gewinner Tag 23

Monika S. aus B.
&
Maria H. aus B.
Gewinner Tag 24

Jutta D. aus D.
Gewinner Tag 25

Melanie D. aus H.
&
Ulrike S. aus T.
Gewinner Tag 26

Simone K. aus R.
Gewinner Tag 27

Sona W. aus A.
&
Bianca G. aus W.
Gewinner Tag 28

Jutta D. aus D.
Gewinner Tag 29

Susann H. aus L. 
http://amzn.to/2Dc2VPm
Gewinner Tag 30

Elke H. aus P.
Gewinner Tag 31

Dagmar C. aus K.

Herzlichen Glückwunsch an euch! 
Die Bücher gehen in den nächsten 1-2 Wochen an euch raus.

Danke euch allen fürs Mitmachen. Ich hoffe ihr hattet etwas Spaß beim 7. Bloggeburtstag!

Liebe Grüße,
Claudia