Donnerstag, 23. November 2017

[Stefanies Rezension] Boehme, Julia - Das große Tafiti-Wimmelbuch

[Werbung] Da ich Buch-Cover mit einer Verlinkung zu Amazon einbaue (Affiliate-Link) und aus Überzeugung gerne Verlage, Autoren etc. verlinke, kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass ich für diesen Beitrag nicht bezahlt wurde und ihn aus freien Stücken veröffentliche.

Gastrezension von Stefanie

Tafiti gibt es ja mittlerweile bereits für die ganz kleinen Zuhörer mit sehr vielen großen Bildern sowie als Vorlesebuch für etwas ältere Kinder. Beide sind toll, und ich warte immer schon auf die Fortsetzung, aber das Wimmelbuch über Tafiti ist kaum zu toppen. Im Gegensatz zu den meisten Wimmelbilderbüchern, die pro Seite ein Thema abhandelt, hat „Das große Tafiti-Wimmelbuch“ von Julia Boehme und Julia Ginsbach auch noch Text und vor allem eine fortlaufende Geschichte, wobei sich der Text natürlich in Grenzen hält, denn vor allem soll man hier ja die Bilder wieder und wieder anschauen und dabei Pinsel, das Pinselohrschwein, auf jeder Seite suchen und finden.

Zum Inhalt: Tafiti, das kleine Erdmännchen, sucht Pinsel, das Pinselohrschwein, seinen besten Freund. Überall fragt der witzige kleine Bursche nach dem größeren Freund, und nur der Leser/Anschauer kann Pinsel immer wieder finden, im Gespräch mit anderen Tieren oder in einem Versteck. Was da los ist, erzählt das Buch..

Mit viel Liebe zum Detail haben die Autorinnen Bilder gemalt, die man immer wieder anschauen kann sowie eine Geschichte geschrieben, die ans Herz geht. Ich muss sagen, ich habe überhaupt nicht mit der letzten Seite und der Lösung des Rätsels um Pinsel gerechnet. Schaut man das Buch ein zweites Mal an, wir einem so einiges klar. Und immer kann man Pinsel suchen, was nicht immer einfach ist.

Wie bei einem Wimmelbuch so üblich, findet man aber bei jedem Anschauen noch Neues. Doch wenn man Tafiti und seine Freunde kennt, ist das viel Vertrautes, und wenn man die Figuren kennt und weiß, warum sie gerade was machen, ist das Buch noch schöner. Daher der Tipp: Vorher oder ggfs. auch hinterher mal eines oder mehrere der Tafiti-Bücher lesen, um noch mehr aus dem Wimmelbuch zu ziehen.

Man findet auch immer wieder kleine Geschichten, die sich über die Seiten nur durch die Bilder erzählen; so geht der kleine Honigdachs z.B. auf Honigsuche, findet diesen auch und verärgert die Bienen damit. Aber auch die drei Affen „nichts hören, nichts sehen, nichts sagen“ findet man hier. Alles in allem ist das Wimmelbuch eine runde Geschichte mit ganz viel Herz.

Fazit: Das Wimmelbuch über Tafiti und seine Freunde gefällt mir noch besser also die Vorlesebücher, die auch extrem schön sind. Aber mehr als 5 Sterne kann man ja nicht vergeben.

  • Gebundene Ausgabe: 16 Seiten
  • Verlag: Loewe; Auflage: 1 (14. August 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785584644
  • ISBN-13: 978-3785584644
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 24 Monate - 4 Jahre

    Liebe Grüße,
    Claudia

    [Winter-/Weihnachtsliteratur] Tag 18

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    Tag 18

    Zur Weihnachtszeit gehören Wunschzettel einfach dazu, auch wenn dieser in falsche Hände gerät.




    Kerstin Hohlfeld - Bevor die Stadt erwacht
     


    • Taschenbuch: 256 Seiten
    • Verlag: Ullstein Taschenbuch (13. Oktober 2017)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3548288537
    • ISBN-13: 978-3548288536




    Amelie Rothermund gehört zu den Menschen, die oft unsichtbar bleiben. Die alleinerziehende Mutter arbeitet, während alle anderen noch schlafen, damit sie tagsüber mehr Zeit für ihren Sohn Elias hat. Zur Weihnachtszeit hat der kleine Elias daher einen ganz besonderen Wunsch: Er möchte, dass seine Mama nicht immer so müde ist. Dummerweise landet sein Wunschzettel in einer Lieferung mit Backwaren, die Amelie gepackt hat, und erreicht so den Komponisten Ephraim Sasse. Ephraim möchte dem kleinen Jungen helfen. Doch dafür müsste er zum ersten Mal seit Monaten das Haus verlassen ...
    Quelle: Verlag

    Liebe Grüße,
    Claudia

    Mittwoch, 22. November 2017

    [Rezension] Schmidt, Martin - Reise Know-How CityTrip Oslo

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    Der kompakte Reiseführer "CityTrip Oslo" von Reise Know How hat 144 Seiten, eine flexible aber stabile Bindung und ist somit ideal, um ihn auf Reisen stets in der Hand(-tasche) dabei zu haben. Der Reiseführer bietet außer vielen Informationen auch einen großen Faltplan zum Herausnehmen, einen Stadtplan der Innenstadt im vorderen Teil der Klappbroschur sowie einen Streckenplan der Züge, Metro und Tram im hinteren Teil der Klappbroschur, somit hat man die wichtigsten Karten stets zur Hand ohne mit einem großen Faltplan hantieren zu müssen. Zusätzlich gibt es noch eine kostenlose Web-App für Smartphone, Tablet und PC.


    Aufbau des Reiseführers:
    • neun "nicht verpassen!"-Tipps in einer komprimierten Übersicht zu Beginn des Reiseführers
    • Inhaltsverzeichnis
    • Tipps nach bestimmten Themen
      • Oslo an einem Wochenende
      • Oslo für Citybummler
      • Oslo für Kauflustige
      • Oslo für Genießer
      • Oslo am Abend
      • Oslo für Kunst- und Museumsfreunde
      • Oslo zum Träumen und Entspannen
      • Zur richtigen Zeit am richtigen Ort (jährliche Veranstaltungstipps) 
    • Am Puls der Stadt (Oslos Geschichte und Gegenwart)
    • Oslo entdecken (5 Sightseeing Tipps)
    • Praktische Reisetipps nebst An- und Rückreise, Unterkünfte, Verhaltenstipps usw.
    • Anhang

    Praxistest:
    Mit der Fähre ging es für mich von Kiel nach Oslo. Da ich zwei Übernachtungen in der norwegischen Hauptstadt gebucht hatte, gab es genug zur diese anzuschauen. Ich habe mich sehr gefreut, dass es dazu wieder einen Reise Know-How CityTrip, denn mit diesem Reiseführer verreise ich am liebsten.

    Wie fast immer habe ich mir zuerst die praktischen Reisetipps durchgelesen und anschließend die 52 näher vorgestellten Sightseeing-Tipps durchgearbeitet. Alles, was interessant klang, habe ich markiert und anschließend die Nummer des Tipps im Straßenplan gesucht und auch dort markiert. So konnte ich schnell sehen, was mich interessiert und wie ich diese Tipps auf meine drei Urlaubstage aufteilen kann. Das liebe ich so an diesen Reiseführern, denn sie machen das individuelle Gestalten des Städtetrips extrem einfach.

    Dazu gehört auch die genaue Adresse der Sightseeing-Highlights, die Öffnungszeiten, Eintrittspreise und nächstgelegene Bus-/Tram-/Metrostation. Allgemeine Informationen zu diesen Tipps sind selbstverständlich auch dabei und oft auch ein Farbfoto.
    Fazit: Dank des Reiseführers konnte ich meine drei Tage in Oslo schnell und individuell planen. Die Größe und das Gewicht sind ideal, um es auf Reisen dabei zu haben und die Inhalte sind sehr hilfreich - sowohl zum Planen vorab, als auch während der Besichtigung vor Ort. Das Konzept und die Qualität begeistert mich immer wieder!
    • Taschenbuch: 144 Seiten
    • Verlag: Reise Know-How; Auflage: 4 (20. April 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3831726442
    • ISBN-13: 978-3831726448


    Liebe Grüße,
    Claudia

    [Winter-/Weihnachtsliteratur] Tag 17

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    Tag 17

    Das ist ein Klassiker und ein Muss! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen :)




     Wright, Jason F. - Das Weihnachtsglas
     

    • Taschenbuch: 144 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag (19. Oktober 2009)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 345340744X
    • ISBN-13: 978-3453407442



    Ausgerechnet an Heiligabend räumen Diebe Hope Jensens Wohnung aus. Die junge Journalistin ist ohnehin am Boden zerstört, weil erst vor Kurzem ihre Adoptivmutter gestorben ist. Doch dann erhält sie ein geheimnisvolles anonymes Geschenk. Sie ist wild entschlossen, den edlen Spender ausfindig zu machen. Dabei erfährt sie von einer wunderbaren Weihnachtstradition – und löst unverhofft das Geheimnis ihrer Herkunft.
    Quelle: Verlag


    Mein Rezensions-Fazit: Wrights einfühlsamer und flüssiger Schreibstil hat mich wirklich sehr bewegt und berührt. Dieser Roman ist ein absolutes Muss für alle Leser von ergreifender Weihnachtsliteratur.


    Liebe Grüße,
    Claudia

    Dienstag, 21. November 2017

    [Die Story hinter dem Buch] Lily Oliver - Träume, die ich uns stehle

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    heute:


    Lily Oliver - Träume, die ich uns stehle

     



    Hallo ihr Lieben!
    Ich bin Alana Falk bzw. Lily Oliver (www.alanafalk.net). Ich schreibe für Arena romantische Jungendfantasy und für Droemer Knaur Liebesromane. Am 2. November erschien mein 12. Roman (mein zweiter unter meinem Pseudonym Lily Oliver) „Träume, die ich uns stehle“. Und beim Schreiben habe ich mich ganz oft gefragt:

    Warum zum Teufel musste ich dieses Buch nur schreiben?
    Lara und Thomas haben es mir mit ihrer Geschichte wirklich nicht leicht gemacht. Genau deswegen habe ich es trotz Haare raufen und Verzweiflung auch sehr geliebt. Ich schreibe am liebsten Bücher, die mich herausfordern, und bearbeite Themen, die mich an meine Grenzen bringen. Aber wenn die Deadline droht, kann es manchmal schon ganz schön hart sein. Außerdem sollen meine Bücher ja auch schön zu lesen sein und Spaß machen.

    Worum geht es denn eigentlich?
    Hier erst mal schnell der Klappentext: Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet …

    Nichts als die Wahrheit - und eine traumhafte Liebesgeschichte
    Es war ganz schön schwer, meinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Denn ich wollte meinem Lily-Oliver-Motto treu sein und eine möglichst echte, reale Geschichte schreiben. Meine Lily-Oliver-Bücher sollen mit Klischees aufräumen und zeigen, wie das Leben wirklich ist. Sie sollen keine Fakten verfälschen und die Wirklichkeit abbilden. Aber natürlich sollen sie gleichzeitig auch eine wunderschöne Geschichte erzählen, in der man sich verlieren kann. Romantische Liebesgeschichten zum Träumen eben. Gar nicht so einfach.

    Ein Buch aus der Sicht eines Komapatienten zu schreiben, ist aber auch total verrückt.
    Ja. Denn dazu kam ja auch noch die Perspektive von Lara, die ihre Erinnerung zum Teil verloren hat und nicht mehr genau weiß, was eigentlich die Wahrheit ist und was nur ihre Geschichte. Es war sehr spannend, aufwühlend und bewegend, ihre Geschichte mit der von Thomas zu verweben und zu überlegen, wie viel davon wohl bei ihm ankommt und was er daraus machen würde. Dadurch bekommt das Buch auch viele interessante Twists und Überraschungen.
    Nach meinem ersten Buch „Die Tage, die ich dir verspreche“, wo es um ein Mädchen geht, das eine Herztransplantation hinter sich hat, dachte ich, dass die Recherche zum Thema Koma leichter werden würde. Aber tatsächlich war sie viel schwieriger und aufwändiger. Immer noch geben Bewusstseinsstörungen wie das Koma der Medizin große Rätsel auf. Ich habe also lange überlegt, wie ich das wohl anstelle, eine Geschichte möglichst realistisch aus der Sicht eines Menschen im Koma zu erzählen.

    Die wahre Geschichte unter ganz viel liebgewonnenem Plunder
    Also wie macht man das jetzt? Es hat mich viele Versuche und mehrere Lektoratsdurchgänge gekostet, es herauszufinden. Mein Protagonist Thomas liegt zu Beginn der Geschichte im Koma, eine eigene Perspektive hat er aber von Anfang an. Als ich angefangen habe, aus seiner Sicht zu schreiben, wollte ich seine Kapitel möglichst echt wirken lassen. Aber natürlich ist es unmöglich, einem Komapatienten in den Kopf zu schauen. Selbst Menschen, die eine solche Erfahrung hinter sich haben, können oft nicht mehr genau wiedergeben, wie es sich währenddessen für sie angefühlt hat.

    Nachdem ich viele Erfahrungsberichte gelesen hatte, dachte ich, dass eine Mischung aus Traum, Erinnerung und Geräuschen aus dem Krankenhaus wohl am besten passen würde. Ich schrieb also drauf los, schrieb wunderschöne Szenen, die sehr poetisch, manchmal witzig und vor allem ziemlich surreal sind.

    Ich nenne sie liebevoll „Suhrkampszenen“.
    Ich glaube, manche davon gehören zu dem Besten, was ich je verfasst habe. Trotzdem mussten sie am Ende weichen. Warum? Weil es zwar toll war, eine davon zu lesen, aber ein halbes Buch? Eher nicht. Sie waren jede für sich wirklich schön, aber sie ergaben keine gute Geschichte. Ich hatte über dem Schwelgen im surreal-realen Schreibvergnügen völlig vergessen, was ich eigentlich wollte: eine wunderschöne, spannende, berührende und auch humorvolle Geschichte zu erzählen. Dabei war inhaltlich alles da, aber es war versteckt unter unnötigem, liebgewonnenem Kram. Man kennt das ja.

    Es zeigt sich wieder: Kill your Darlings ist fast immer der richtige Weg
    Es war nicht leicht für mich, mich von dem, was ich für echt und real hielt, zu verabschieden, um die Geschichte zu finden, die ich eigentlich schreiben wollte. Ich liebe meine Suhrkampszenen immer noch, aber die neuen Szenen, die nun die Liebesgeschichte von Thomas und Lara so wiedergeben, wie ich es mir immer gewünscht habe, und – hoffentlich – der Wirklichkeit trotzdem treu bleiben, liebe ich noch mehr. Es hat sich also wirklich gelohnt, mich von den alten Szenen zu trennen. Denn ich habe dadurch genau das Buch gefunden, das ich von Anfang an schreiben wollte.

    Aber mögen die Leser das auch?
    Große Angst und Panik macht sich dann beim Autor breit, wenn er sein Manuskript nicht mehr ändern kann. Gerade bei so einer Geschichte. Aber inzwischen habe ich die ersten begeisterten Rückmeldungen zum Buch erhalten und freue mich total, dass sich mein ganzes Haare Raufen und Gefluche beim Schreiben gelohnt hat. Wenn jemand schreibt „Ein Buch, das uns verändert“ oder „Nur Colleen Hoover hat mich bisher beim Lesen so zerstört.“ Dann hat sich dafür alles gelohnt. Denn schließlich ist es das, wofür ich schreibe: andere Menschen mit denselben Themen zu berühren, die mich bewegen.

    „Träume, die ich uns stehle“ erschien am 2. November 2017 als Taschenbuch und Ebook.

    Über Alana / Lily
    Als Kind wollte Lily Oliver (aka Alana Falk) Tierärztin werden und wurde dafür von ihrer Künstlerfamilie misstrauisch beäugt. Nach dem Studium stellte sie fest, dass sie zwar die Medizin liebte, nicht aber den Alltag in der Praxis. Also suchte sie etwas, bei dem sie ihre chronische Neugier und ihr Bedürfnis, alles auszuprobieren, besser ausleben konnte. So kam sie zum Schreiben, dem perfekten Beruf, weil er genauso gefühlvoll und vielseitig ist wie sie es mag. Ihr Studium verbucht sie als bereichernde Erfahrung, und ihre Familie weiß nun endlich, woran sie ist.
    Mehr über Lily Oliver auf www.alanafalk.net oder auf Facebook.

    geschrieben von
    Lily Oliver

    • Broschiert: 400 Seiten
    • Verlag: Knaur TB (2. November 2017)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 342651897X
    • ISBN-13: 978-3426518977




    Liebe Grüße,
    Claudia

    [Winter-/Weihnachtsliteratur] Tag 16

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    Tag 16

    Ich muss zugeben, dass ich das Cover nicht überragend finde, aber es hat mich sofort ans Schlittschuhlaufen in New York erinnert und tatsächlich spielt es in Manhattan, was alleine schon reicht, um es sich einmal näher anzuschauen.


    Sarah Morgan - Verliebt für eine Weihnachtsnacht
     

    • Taschenbuch: 304 Seiten
    • Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (8. Oktober 2018)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3956497864
    • ISBN-13: 978-3956497865
    • Originaltitel: Moonlight Over Manhattan



    Eigentlich hat Harriet ihre Schüchternheit abgelegt. Doch als die Hundesitterin ihren neusten Klienten kennenlernt, gerät sie mächtig ins Stottern: Viele Frauen würden dem attraktiven Arzt Ethan wohl nach der Pfeife tanzen, aber an der Erziehung des unbändigen Spaniels Madi scheitert er kläglich. Um dem Hund zu helfen, bleibt Harriet nichts anderes übrig, als den Winter in seinem Apartment in Manhattan zu verbringen - und sich Hals über Kopf in Ethan zu verlieben. Doch wenn ihre Arbeit getan ist, muss sich Harriet eines fragen: Hat sie Ethan ihr Herz nur zu Weihnachten geschenkt - oder für ein ganzes Leben?
    Quelle: Verlag

    Liebe Grüße,
    Claudia

    Montag, 20. November 2017

    [Rezension] Fitzek, Sebastian - Flugangst 7a

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    Die Sicherheit an Flughäfen und in Flugzeugen wird kontinuierlich verbessert. Aber die tödlichste Waffe ist nicht kontrollierbar, denn das ist der Mensch selbst. Mats Krüger befindet sich auf einem Nachtflug von Buenos Aires nach Berlin, um dort seine hochschwangere Tochter zu besuchen. Im Flugzeug bekommt der Psychiater die Anweisung die Psyche einer ehemaligen Patientin, die sich ebenfalls an Bord befindet, derart zu manipulieren, dass diese das Flugzeug zum Absturz bringt. Sollte Mats dieses nicht gelingen, werden die Entführer seine Tochter und das ungeborene Enkelkind töten.

    Die Thriller von Sebastian Fitzek sind ein Muss für mich. Ob es um Hetzjagden durch Berlin, ein Aufenthalt auf einem Kreuzfahrtschiff oder ein Nachtflug zwischen zwei Kontinenten geht - das Buch wird auf jeden Fall gelesen. „Flugangst 7a“ spielt in einen sehr kleinen Zeitraum und wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, hauptsächlich aus der von Mats und aus der von seiner Tochter Nele. Der flüssige Schreibstil und die zahlreichen Cliffhanger sorgen dafür, dass man durch die Kapitel fliegt und das Buch zwischendurch kaum zur Seite legen mag. Es war durchgängig spannend, ich konnte mitfiebern und es gab einige überraschende Wendungen, nach denen ich kurz innehalten musste, um das Neue zu verarbeiten.

    Einigen Leser ist die Handlung vielleicht zu konstruiert. Ich hingegen fand diese großartig konstruiert. Nach und nach greift alles ineinander, wodurch neue Reaktionen hervorgerufen werden, die wieder Neues auslösen. Ich fand die Handlung komplex aber nachvollziehbar und habe es sehr genossen, wie Fitzek seine Fäden gesponnen hat.

    Der Autor spricht viele Themen an. Einiges davon wird nur oberflächlich behandelt und da könnte man sich fragen, ob das tatsächlich unbedingt Not tat, aber man kann die Handlung und die Überraschungen auch einfach nur genießen wie ich es getan habe.

    Fazit: Ein Thriller, der für mich zwischen 4,5 und 5 Sternen schwankt. Er ist nicht körperlich brutal, sondern verdient das Wort PSYCHOthriller und hat mich durch die Komplexität und unerwartete Wendungen bestens unterhalten. 

    • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
    • Verlag: Droemer HC (25. Oktober 2017)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3426199211
    • ISBN-13: 978-3426199213
    • Verlagsgruppe:


    Liebe Grüße,
    Claudia

    [Winter-/Weihnachtsliteratur] Tag 15 + Gewinnspiel

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    Tag 15

    Die Kombination aus dem Sprecher Rufus Beck und einer Weihnachtsgeschichte klang zu gut, um sie nicht auszutesten. Mittlerweile habe ich sogar schon beide Hörbücher gehört und werden den zweiten Band an einen von euch verlosen.




    Haig, Matt - Ein Junge namens Weihnacht
     

    • Audio: 4 CDs - ca. 4h 38 min 
    • Verlag: Der Audio Verlag (14. Oktober 2016)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 386231829X
    • ISBN-13: 978-3862318292
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 7 Jahren


    Erzählt wird die Geschichte des Weihnachtsmanns. Denn, unter welchem Namen wir ihn auch heutzutage kennen, es gibt nur einen Weihnachtsmann und auch der war einmal klein. Es ist die Geschichte eines finnischen Jungen, der sich – zusammen mit einer Maus und einem Rentier – auf die Suche nach seinem Vater macht. Tapfer kämpft er sich durch Eis und Schnee immer weiter Richtung Norden und hört dabei fast auf, an Wunder zu glauben – bis plötzlich eines vor ihm steht.
    Quelle: Verlag


    Mein Rezensions-Fazit: Es ist eine tolle Idee, über den Werdegang des Weihnachtsmannes zu berichten, und Matt Haig ist dabei sehr kreativ und fantastisch geworden. Für die volle Sternenzahl kam mir die Atmosphäre etwas zu kurz, trotzdem freue ich mich schon auf die Fortsetzung "Das Mädchen, das Weihnachten rettete", die es bereits zu kaufen gibt.





    Die Fortsetzung möchte ich gerne diese Woche verlosen.

    Um am Gewinnspiel teilzunehmen,
    • füllt das folgende Formular vollständig aus,
    • hinterlasst die Antwort auf die Frage außerdem als Blog-Kommentar
    • beachtet die untenstehenden Regeln.





    1.) Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötige ich eine Einverständniserklärung der Eltern.
    2.) Die Adressen werden nur für das Gewinnspiel verwandt und anschließend gelöscht.
    3.) Für Teilnehmer aus dem Ausland: Ich versende nur innerhalb Deutschlands, es sei denn, ihr würdet mir das Porto erstatten. Jeder Teilnehmer aus dem Ausland erklärt sich durch die Teilnahme am Gewinnspiel mit dieser Passage einverstanden.
    4.)  Ich übernehme keine Haftung, falls der Gewinn auf dem Postwege verloren gehen sollte.
    5.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


    Einsendeschluss ist der 25.11.2017 - 23.59 Uhr

    Mein Gewinnspiel darf natürlich gerne auf eurem Blog oder bei Twitter / Facebook verbreitet werden. Außerdem freue ich mich sehr, falls ihr meinen Blog als Leser verfolgen würdet :)


    Euch allen viel Erfolg dabei :)




    Liebe Grüße,
    Claudia

    Sonntag, 19. November 2017

    [In my Mailbox] KW # 46/2017

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    Hier meine Neuzugänge aus dieser Woche!

    für die Klappentexte klickt bitte auf die Cover, dann gelangt ihr zu Amazon

    Fitzek, Sebastian - Flugangst 7A
    Rylance, Ulrike/Przybill, Karolin - Pia sucht eine Freundin: Kinderbuch Deutsch-Englisch
    Koppold, Katrin - Sternschnuppen (2/4) Zeit für Eisblumen
    Koppold, Katrin - Sternschnuppen (3/4) Sehnsucht nach Zimtsternen
    Koppold, Katrin - Sternschnuppen (4/4) Hoffnung auf Kirschblüten




    Liebe Grüße,
    Claudia

    [Winter-/Weihnachtsliteratur] Tag 14 mit Gewinnerverkündung

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    Tag 14

    Dieser Roman ist das ideale für einen Cover-Käufer, da ich das winterliche Motiv und den geschwungenen Text total schön finde. Es ist jedoch der Abschluss der Briar Creek Reihe und da ich bisher noch keinen Teil der Serie kenne, habe ich es mir noch nicht geschnappt. Kennt es jemand von euch bereits und weiß, ob man es unabhängig von den anderen Büchern lesen kann?




     Olivia Miles - Weihnachten in Briar Creek
     


    • Taschenbuch: 368 Seiten
    • Verlag: LYX (29. September 2017)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 373630529X
    • ISBN-13: 978-3736305298




    Wenn Kara Hastings ihre kleine Bäckerei vor dem Ruin retten will, muss sie den weihnachtlichen Dekowettbewerb von Briar Creek gewinnen. Nate Griffin hat ihr da gerade noch gefehlt. Der arrogante – und unverschämt attraktive – Großstädter tritt mit der Frühstückspension seiner Tante gegen sie an. Leider ist er bekannt dafür, immer zu bekommen, was er will. Dabei kann er Weihnachten nicht ausstehen! Kara sagt dem Grinch den Kampf an – auch wenn dieser ihr Herz bei jeder Begegnung zum Schmelzen bringt …
    Quelle: Verlag


    Ich habe das Gewinnspiel zu dem nebenstehenden Roman mit random.org ausgelost. Gewonnen hat:

    *Trommelwirbel on*

    Barbara S. aus H.

    *Trommelwirbel off*



    Herzlichen Glückwunsch! Das Buch geht in den nächsten Tagen an dich raus.


    Liebe Grüße,
    Claudia

    Samstag, 18. November 2017

    [Gastrezension] Sutherland, Krystal - Unsere verlorenen Herzen

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    Gastrezension von Verena Julia

    „Unsere verlorenen Herzen“ von Krystal Sutherland ist eins dieser Bücher, wo mir schon beim ersten In-der-Hand-Halten klar ist, dass es mir mein Herz brechen wird. Eine dieser Geschichten, die ich schon oft gelesen habe: Zwei Teenager, die sich treffen, ineinander verlieben, deren Liebe aber keine Chance hat. Und doch ist diese Geschichte anders:

    Henry ist 17 Jahre alt und war noch nie verliebt. Herzklopfen, Schlaflosigkeiten, große Gefühle und Liebeskummer kennt er nur durch die Schilderungen seiner Freunde. So richtig vorstellen kann er sich das aber nicht. Und dann tritt Grace in sein Leben. Sie ist neu in der Schule und völlig anders als die anderen Mädchen. Grace trägt schlabbrige Jungsklamotten und humpelt mit einem Stock durch die Gegend, ist ungewaschen und schaut ungesund aus. Aber nicht nur ihr Bein ist kaputt sondern auch ihre Seele scheint zerbrochen. Diese Zerbrechlichkeit wirkt unglaublich anziehend auf Henry. Die unscheinbare und traurige Grace geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Gemeinsam sollen sie die Schülerzeitung in ihrem Abschlussjahr leiten, dabei kommen sie sich immer näher. Doch irgendetwas steht zwischen ihnen und jedes Mal, wenn die Beiden ein Schritt vorwärts gehen, werden sie drei Schritte zurück geworfen...

    Der 17-jährige Henry erzählt in „Unsere verlorenen Herzen“ aus seinem Leben. Er ist schlaksig und unscheinbar und gehört nicht zu den Typen, die von den Mädchen angehimmelt werden. Stattdessen verbringt er die meiste Zeit mit seinen beiden besten Freunden Murray und Lola. Murray kommt aus Australien, ist groß, gebräunt und muskulös, also das Gegenteil von Henry und die Mädchen stehen auf ihn. Er hängt aber noch sehr an seiner Exfreundin. Lola ist halb Chinesin, halb Haitianerin und mit Georgia zusammen. Sie ist diejenige, die die Dreierfreundschaft mit Henry und Murray zusammenhält. Die drei können sich auf einander verlassen und sind immer für den anderen da.

    Grace hingegen bleibt vor allem für Henry lange ein Rätsel und nur langsam löst sich ihr Geheimnis auf und der Leser erfährt, was ihr passiert ist. Und je mehr Henry von ihrer Vergangenheit erfährt, desto tiefer zieht es ihn in das Wirrwarr seiner Gefühle, desto mehr konnte ich mich in Grace hineinversetzen, desto mehr habe ich mit ihr mitgefühlt. Grace ist auch diejenige, die mit ihren Worten und Gedanken dem Buch eine ungeahnte Tiefe gibt.

    Ich hatte Probleme mich in die Geschichte hineinzufinden, weswegen das Buch letztendlich auch nur vier Sterne von mir bekommt. Das lag anfangs sowohl an der Sprache als auch an den vielen Vergleichen mit Charakteren aus Harry Potter, Serien usw., die ich erst einmal nachschlagen musste, weil mir das nicht bekannt war. Das war jedoch nur am Anfang so als Grace noch keinen großen Part einnimmt und es viele Konversationen zwischen Henry, Murray und Lola gibt und Henry aus seinem Leben erzählt. Je mehr Raum Grace bekommt, desto besser kam ich mit der Sprache zurecht. Mit Grace bekommt der Roman auch seine sprachliche Tiefe. Henrys Gedanken werden tiefgründiger und auch Grace und ihre philosophischen Ansichten kommen gut rüber. Die beiden haben mich zum Nachdenken und Mitfühlen angeregt und letztendlich hat ihre Geschichte mein Herz gebrochen, schlimmer und vor allem nachhaltiger als ich es erwartet hatte. 

    Fazit: Für mich ist „Unsere verlorenen Herzen“ trotz des schwachen Anfangs ein berührendes Buch, welches unter die Haut ging und noch lange in Erinnerung bleiben wird.

    • Broschiert: 384 Seiten
    • Verlag: cbt (25. September 2017)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3570164977
    • ISBN-13: 978-3570164976
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
    • Originaltitel: Our Chemical Hearts
      http://www.randomhouse.de/cbt/


    Liebe Grüße,
    Claudia

    [Stefanies Rezension] Reverdy, Thomas - Es war einmal eine Stadt

    [Werbung] Da ich Buch-Cover mit einer Verlinkung zu Amazon einbaue (Affiliate-Link) und aus Überzeugung gerne Verlage, Autoren etc. verlinke, kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass ich für diesen Beitrag nicht bezahlt wurde und ihn aus freien Stücken veröffentliche.

    Gastrezension von Stefanie


    Eine Stadt wie ein Donut

    Wer -wie ich – Detroit in den Zeiten der leeren Straßen und verbarrikadierten Häuser gesehen hat, kann gut ermessen, wie genau Thomas Reverdy in „Es war einmal eine Stadt“ den Verfall der Motor City beobachtet und beschrieben hat. Wie viele amerikanische Städte ist Detroit eine Stadt, die vom (Stadt-)Kern her „verfaulte“ und deren Leben sich nur noch in den Vorstädten abspielt. Wie bei einem Donut herrscht innere Leere, das Leben findet nur noch außen statt. 


    Zum Inhalt: „Es war einmal eine Stadt“ spielt in mehereren Handlungssträngen, die erst spät zusammenfinden, wenn man das überhaupt sagen kann. Es gibt lediglich schwache Berührungspunkte. Da ist einmal der Franzose Eugène, der an einem neuen Fahrzeugmodell arbeiten soll, das eher Fantasieprojekt bleibt und der die Kellnerin Candice kennenlernt. Da ist der Polizist Brown, der in dieser Stadt kaum mehr eine Zukunft hat, aber dennoch bleibt. Und da ist Charlie, ein schwarzer Junge, der bei seiner Großmutter Georgia lebt und sich mit seinen Freunden einer Gang anschließt – ein gefährliches Unterfangen.

    Die Figuren bleiben blass und eher distanziert. Bis auf Charlie und Georgia wirken sie wie Randfiguren in einem verlorenen Spiell Georgia, die Großmutter, ist die einzige Figur, die bei mir Emotionen wecken konnte. Aber dieser Roman lebt weniger von Emotionen, als von sachlichen Beschreibungen einer sterbenden Stadt. Selbst Zwischenmenschliches bleibt eher sachlich. Dabei ist die Erzählweise des Autors mit seinen analytischen und genauen Beobachtungen sowie seine oft staccatohafte Aufzählung einfach genial. Reverdy ist ein versierter Autor, dessen Schreibstil hier im Vordergrund steht, während der Inhalt, zumindest die Storyline, eher in den Hintergrund tritt. Das Portrait der Stadt selbt nimmt dafür einen großen Raum ein.

    Bis zur Hälfte des Buches allerdings trottet das Geschehen eher so vor sich hin. Der Leser weiß nicht genau, was ihn erwartet. Bis dahin fällt es auch noch leicht, das Buch zwar zu genießen, aber immer wieder aus der Hand zu legen. Doch dann kommen Liebe und Verbrechen ins Spiel. Es wird richtig spannend, auch, wenn ich das gar nicht erwartete.

    Fazit: Fast jeder glaubt heute, er könne Bücher schreiben, aber die qualitativ hochwertige Literatur muss man wirklich suchen. Mit „Es war einmal eine Stadt“ habe ich sie gefunden.

    • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
    • Verlag: Berlin Verlag (2. Oktober 2017)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3827013453
    • ISBN-13: 978-3827013453
    • Originaltitel: Il était une ville
    • Verlagsgruppe:

    Liebe Grüße,
    Claudia

    [Winter-/Weihnachtsliteratur] Tag 13

    [Werbung] Da ich Buch-Cover mit einer Verlinkung zu Amazon einbaue (Affiliate-Link) und aus Überzeugung gerne Verlage, Autoren etc. verlinke, kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass ich für diesen Beitrag nicht bezahlt wurde und ihn aus freien Stücken veröffentliche.


    Tag 13

    Das Buch habe ich bereits 2011 gelesen (und geliebt) und es hat nichts an seiner Aktualität verloren, denn mittlerweile gibt es Band 1 in einer neuen Ausgabe und es ist eine Fortsetzung erschienen. Zwei Jugendliche in New York, ein Notizbuch, etwas Liebe und ein tolles Cover - einfach nur *hach*




     Cohn, Rachel & Levithan, David - Dash & Lilys Winterwunder
     

    • Broschiert: 320 Seiten
    • Verlag: cbt (3. Oktober 2011)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3570161161
    • ISBN-13: 978-3570161166
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre



    Kurz vor Weihnachten entdeckt Dash in einer Buchhandlung ein rotes Notizbuch, in dem ein Mädchen namens Lily den Finder zu einem geheimnisvollen Spiel auffordert. Bald schicken sich die beiden gegenseitig quer durch Manhattan. Über das Notizbuch tauschen sie ihre Gedanken und Träume aus und kommen sich dadurch näher – das erste Treffen zögern sie hinaus, bis es fast zu spät ist …
    Quelle: Verlag



    Mein Rezensions-Fazit: Das Winterwunder ist eine unglaublich süße Geschichte zwischen Dash und Lily, die einen sowohl  humorvoll als auch nachdenklich unterhält. Beim Lesen wünscht man sich, man könnte so eine Geschichte selbst einmal erleben.


    Liebe Grüße,
    Claudia

    Freitag, 17. November 2017

    [Gastrezension] Blount, Kelly Anne - Ich komm dich holen Schwester

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    Gastrezension von Melanie

    Als Abriana sich für einen romantischen Abend zu zweit zurechtmacht, kann sie nicht ahnen, dass sie schon wenige Stunden später von ihrem Date Easton Pierce entführt wird. Als sie zunächst in einem Kofferraum wieder zu sich kommt, denkt sie noch daran, dass es sich um die Tat eines liebeskranken Stalkers handelt. Schnell wird während ihrer Gefangenschaft aber klar, dass Easton nicht allein agiert und die Person, die hinter dem ganzen steckt, keine guten Absichten hegt. Ein Kampf ums Überleben entbrennt und der Richter ist kein Unbekannter.


    Mit "Ich komm dich holen, Schwester" legt uns die Autorin Kelly Anne Blount ihren wattpad-Erfolg vor, der mich zwiegespalten zurücklässt.

    Wir bekommen die Story aus Sicht von Opfer und Täter erzählt, was für mich auch sehr wichtig war, weil ich sonst die Motive des Täters nicht hätte nachvollziehen können. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und fesselnd, weswegen ich das Buch auch praktisch in einem Rutsch weggelesen habe. Was ich schade finde, ist die Kurzweiligkeit der Geschichte. Das dynamische Erzählen hat zwar Spannung erzeugt, aber leider auch den Tiefgang genommen. So sind für mich einige Dinge offen geblieben und leider haben sich auch ein paar Logikfehler eingeschlichen, die man hätte vermeiden können, wenn man in die Tiefe gegangen wäre.

    Abriana ist als Protagonistin bestens geeignet und verhält sich so mutig, wie sich ein Entführungsopfer eben verhalten kann. Leider ist sie sehr blass geblieben und hätte beliebig durch andere Personen ausgetauscht werden können. Psychologisch toll ausgearbeitet ist Easton. Man kann seinen Zwiespalt spüren und er offenbart immer wieder neue Facetten, die man richtig erkunden kann.

    Bei den Nebencharakteren habe ich mich größtenteils an der Polizei gestört. Sie verhält sich so unlogisch. Da wird einem Opfer nicht geglaubt, man muss sie richtig überreden, zu agieren. Das vermittelt dem Leser kein sicheres Gefühl.

    Die Spannung ist bis zu einem gewissen Punkt vorhanden und wie schon erwähnt, sorgt der dynamische Erzählstil für einige Pluspunkte. Was aber meiner Meinung nach überhaupt nicht geht, ist der Titel. Da hat sich der Verlag den größten Fehltritt geleistet und das muss an dieser Stelle einfach mal gesagt werden. Wäre der Titel nicht, könnte man die Spannung weit länger aufrechterhalten und das ist extrem schade.

    Fazit: Insgesamt ein kurzweiliger Thriller, der durchaus seine guten Momente hat, aber sicherlich mehr Tiefgang vertragen hätte, um wirklich herauszustechen. Die Idee hat mir gefallen, die Personen waren teilweise nicht individuell genug. Trotzdem nett zu lesen.

    • Taschenbuch: 192 Seiten
    • Verlag: Loewe (11. Oktober 2017)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3785584970
    • ISBN-13: 978-3785584972
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

    Liebe Grüße,
    Claudia

    [Winter-/Weihnachtsliteratur] Tag 12

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    Tag 12

    Bisher kenne ich noch keinen Roman von Karen Swan, aber ich konnte mich daran erinnern, dass ich bereits andere Weihnachtsromane von ihr gesehen haben ("Winterglücksmomente" und "Winterküsse im Schnee") und dieser klingt einfach schön, mit einer Freundschaft, die sich evtl. zu mehr entwickelt. Das könnte ein wunderschöner Roman für die dunkle Jahreszeit sein.




    Karen Swan - Sternenwinternacht
     


    • Taschenbuch: 608 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag (16. Oktober 2017)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 344248670X
    • ISBN-13: 978-3442486700
    • Originaltitel: Christmas Under the Stars



    Die begeisterte Snowboarderin Meg lebt und arbeitet in den Rocky Mountains. Eines Nachts kommt es während eines Schneesturms zu einer folgenschweren Katastrophe. Meg greift zum Funkgerät und setzt einen Hilferuf ab, der versehentlich bei einem Unbekannten landet. Jonas, berührt von Megs Verzweiflung, kann ihren Anruf nicht vergessen und funkt tags darauf zurück. Schon bald entwickelt sich eine zarte Freundschaft, und ganz langsam beginnt Meg sich zu fragen, ob sie vielleicht mehr für ihn empfindet. Doch kann man sich in jemanden verlieben, von dem man nur die Stimme kennt?
    Quelle: Verlag

    Liebe Grüße,
    Claudia

    Donnerstag, 16. November 2017

    [Rezension] Haig, Matt - Das Mädchen, das Weihnachten rettete

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    Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Ein Junge namens Weihnacht" noch nicht gehört haben, Spoiler vorhanden sein.

    Die 8-jährige Amelia lebt in London im 19. Jahrhundert. Bis zum Tod ihrer Mutter hat sie als Kaminkehrermädchen gearbeitet, doch seitdem sie Waise ist, muss sie im Arbeitshaus schwer schuften. Die Hoffnung auf den Weihnachtsmann, der sie letztes Jahr extrem enttäuscht hat, hat sie verloren. Das ist nicht nur schlimm für Amelia, sondern hat auch katastrophale Folgen für den Weihnachtsmann, denn je weniger Hoffnung es in der Welt gibt, desto weniger Zauberkraft besitzt er und wie soll er dann mit seinen Rentieren fliegen und durch enge Kamine rutschen? Es gibt nur eine Lösung: Der Weihnachtsmann muss nach London und Amelia wieder dazu bringen, an ihn zu glauben, damit er dann genügend Zauber besitzt, um allen Kindern auf der Welt ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren.

    „Das Mädchen, das Weihnachten rettet“ ist die Fortsetzung von „Ein Junge namens Weihnacht“. Meiner Meinung nach ist es sehr hilfreich, wenn man den ersten Band bereits kennt, da dieser Roman zunächst zweigleisig aufgebaut ist. Es geht weiter mit dem Weihnachtsmann in Finnland und parallel wird die Geschichte von Amelia aufgebaut, bis diese beiden Handlungsstränge zusammengeführt werden. Wahrscheinlich kann man diesen Roman auch ohne Vorkenntnisse „verstehen“, aber man nimmt mehr wahr, wenn man bereits den Vorgänger kennt.

    Der Autor hat ein paar historische Figuren eingebaut, zum Beispiel Queen Victoria und den Autor Charles Dickens, und das traurige Leben von Waisenkindern zu dieser Zeit angerissen. Der Roman bewegt einen daher sehr, denn mal ist die Geschichte traurig, dann aber auch warmherzig und humorvoll. Des Weiteren würde ich sie als actiongeladen und fantasievoll bezeichnen. Für mich war sie auch weihnachtlicher, als der erste Band. Man erlebt somit absolut keine Langweile, was nicht nur an dem tollen Inhalt, sondern auch an der besonderen Präsentation durch den Sprecher Rufus Beck liegt. Wie immer verschafft er es, jeder Figur eine eigene Stimme zu verleihen und das macht er erneut großartig.

    Fazit: Mir hat die Fortsetzung besser gefallen, als der Auftaktband. Erneut gibt es viel Handlung und eine bunte Mischung an Emotionen, die im Hörer ausgelöst werden, aber dieses Mal empfand ich die Geschichte weihnachtlicher, was mir sehr gefallen hat. Sich die Geschichte von Rufus Beck vorlesen zu lassen, ist ein Genuss.

    • Audio: 5 CDs - ca. 5h 31min
    • Verlag: Der Audio Verlag (13. Oktober 2017)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3742401882
    • ISBN-13: 978-3742401885
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 8 Jahren
      http://www.der-audio-verlag.de/


    Die Reihe in der Übersicht:






    Liebe Grüße,
    Claudia